16.07.2020

Twitter Hack: Bezos, Gates, Musk, Obama, Apple und Uber betroffen

Der Kurznachrichtendienst Twitter wurde am Mittwoch Opfer einer großangelegten Hacker-Attacke. Dabei wurden zahlreiche Twitter-Accounts von Prominenten übernommen. In deren Namen wurden dann dubiose Bitcoin-Angebote beworben. Twitter schloss kurzzeitig betroffene Accounts und löschte die falschen Tweets.
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TwitterSpaces Fleets
(c) Adobe Stock / natanaelginting

Der neueste Hack auf Twitter zeigt das Ausmaß eines Angriffes, wie es die Plattform noch nie gesehen hat. Neben Tesla-Gründer Elon Musk wurden auch die Konten des früheren New Yorker Bürgermeisters und Multimilliardärs Michael Bloomberg, des Rappers Kanye West, des Microsoft-Gründers Bill Gates, Amazon Chef Jeff Bezos, US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und Ex-US-Präsident Barack Obama übernommen. Dabei wurde eine Aufforderung geposted, Bitcoin zu überweisen, um angeblich den doppelten Betrag zurückzuerhalten – das ist offensichtlich Betrug. Auch Firmen wie Uber oder Apple waren betroffen.

Der Einleitungssatz des Fake-Tweets variierte von Account zu Account, danach gab es immer die gleiche Forderung: „Du sendest mir Bitcoins, ich verdoppele. Allerdings nur innerhalb der nächsten 30 Minuten“. Schätzungen zufolge konnten die Betrüger Bitcoins im Wert von 100.000 US-Dollar einheimsen.

Twitter: interne System kompromittiert

Twitter hat mittlerweile zugegeben, dass die Übernahme der „Celebrity“-Konten möglich war, da interne Systeme von den Hackern kompromittiert wurden. Damit bestätigte das Unternehmen Theorien, dass der Angriff ohne Zugriff auf die firmeneigenen Tools und Mitarbeiterrechte nicht durchgeführt werden könnte.

„Wir haben festgestellt, dass es sich unserer Meinung nach um einen koordinierten Social-Engineering-Angriff von Personen handelt, die einige unserer Mitarbeiter mit Zugriff auf interne Systeme und Tools erfolgreich angegriffen haben“, heißt es laut Twitter in einem Erklärungsthread. „Wir wissen, dass sie diesen Zugriff genutzt haben, um die Kontrolle über viele gut sichtbare (einschließlich verifizierte) Konten und Tweets in ihrem Namen zu übernehmen.“

Jack Dorsey bedauert

Twitter-Chef Jack Dorsey versprach eine rasche Aufklärung. „Wir alle bedauern, dass dies passiert ist“, schrieb er: „Ein harter Tag für uns bei Twitter.“

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„Fokus“: Neues brutkasten-Printmagazin erschienen

Die neue Ausgabe des brutkasten-Printmagazins ist da. Am Cover: TTTech-Gründer Georg Kopetz über den Umbau seines Unternehmens, den Kapitalmarkt und warum TTTech transatlantisch bleiben will.
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(c) brutkasten / Dervisevic

Das brutkasten-Printmagazin wird exklusiv an die wichtigsten Stakeholder des österreichischen Innnovations-Ecosystems zugestellt.

Daneben ist es auch digital als Download erhältlich – der Link findet sich am Ende des Artikels.


„Wenn man in einen Wachstumsmarkt geht, ist es wichtig, ein klares Profil zu haben“ – mit diesem Satz begründet Georg Kopetz im Cover-Interview den Umbau von TTTech. Das Unternehmen hat sein Automotive-Softwaregeschäft verkauft, und der Mitgründer und CEO hat mit der TTTech Systems SE eine Gesellschaft geschaffen, die Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und kritische Infrastruktur bündelt. Ab Seite 14 erklärt Kopetz, warum an der Spitze der neuen Gesellschaft ein US-Amerikaner steht, weshalb er Unabhängigkeit für das falsche Ziel hält und wie er auf den Kapitalmarkt blickt.

Was ein klares Profil für den Standort bedeutet, zieht sich durch das ganze Heft. Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung, spannt ab Seite 48 den Bogen von der Dampfmaschine zum KI-Rechenzentrum – er erklärt, warum dort Wohlstand entsteht, wo heute Infrastruktur gebaut wird. Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und Corporate-Venturing-Expertin Viktoria Ilger diskutieren, wie der Staat für Startups zum Kunden werden kann (Seite 56). Und mit Niederösterreich haben wir uns ein Startup-Ökosystem angesehen, das dezentral aufgestellt ist und vom Fokus auf bestimmte Branchen wie Space Tech profitiert (Seite 24).

Die europäische Autoindustrie erlebt gerade eine Jahrhunderttransformation, sagt Xing Zhou von AlixPartners – warum Österreich ausgerechnet für chinesische Autobauer ein idealer Fertigungsstandort ist, erklärt er im Interview (Seite 36). Vier Startups zeigen, wie sie das Zulieferer-Ökosystem verändern (Seite 38); und wir ziehen Bilanz, wo Österreich bezüglich Elektroautos steht (Seite 40). Bei der Formula Student haben wir herausgefunden, warum der Rennwagen-Wettbewerb für den Nachwuchs das beste Bewerbungsgespräch ist (Seite 42).

Unsere Kollegin Ann-Kathrin Salmen ist für diese Ausgabe ins Silicon Valley geflogen. In San Francisco hat sie Chris Schnabl getroffen, der mit 25 Jahren Partner bei Andreessen Horowitz ist, einem der größten Venture-Capital-Investoren der Welt. Wie ein Niederösterreicher dorthin kommt, erzählt er im Interview (Seite 8) – und warum der Goldrausch in der Bay Area nie endet, hat sich unsere Redakteurin vor Ort angesehen (Seite 74). Wir waren aber auch innerhalb Österreichs unterwegs: Bei Swarovski in Wattens haben wir erlebt, wie ein Traditionskonzern Innovation organisiert (Seite 64).

Im Bereich „Beyond Business“ erklärt Florian Kandler, warum Gründer:innen verkaufen sollten, bevor das Produkt fertig ist (Seite 78). Klaus Buchroithner hat sich öffentlich zu 100 Tagen Video-Content verpflichtet – er erzählt, was er dabei über Reichweite gelernt hat und was er heute anders machen würde (Seite 82). Und wir haben bekannte Köpfe der Szene nach der wichtigsten Visitenkarte ihres Lebens gefragt (Seite 70).

Eine spannende Lektüre wünscht dir Martin Pacher!

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AI Summaries

Twitter Hack: Bezos, Gates, Musk, Obama, Apple und Uber betroffen

  • Der neueste Hack auf Twitter zeigt das Ausmaß eines Angriffes, wie es die Plattform noch nie gesehen hat.
  • Neben Tesla-Gründer Elon Musk wurden auch die Konten des früheren New Yorker Bürgermeisters und Multimilliardärs Michael Bloomberg, des Rappers Kanye West, des Microsoft-Gründers Bill Gates, Amazon Chef Jeff Bezos, US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und Ex-US-Präsident Barack Obama übernommen.
  • Twitter hat mittlerweile zugegeben, dass die Übernahme der „Celebrity“-Konten möglich war, da interne Systeme von den Hackern kompromittiert wurden.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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Twitter Hack: Bezos, Gates, Musk, Obama, Apple und Uber betroffen

  • Der neueste Hack auf Twitter zeigt das Ausmaß eines Angriffes, wie es die Plattform noch nie gesehen hat.
  • Neben Tesla-Gründer Elon Musk wurden auch die Konten des früheren New Yorker Bürgermeisters und Multimilliardärs Michael Bloomberg, des Rappers Kanye West, des Microsoft-Gründers Bill Gates, Amazon Chef Jeff Bezos, US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und Ex-US-Präsident Barack Obama übernommen.
  • Twitter hat mittlerweile zugegeben, dass die Übernahme der „Celebrity“-Konten möglich war, da interne Systeme von den Hackern kompromittiert wurden.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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Twitter Hack: Bezos, Gates, Musk, Obama, Apple und Uber betroffen

  • Der neueste Hack auf Twitter zeigt das Ausmaß eines Angriffes, wie es die Plattform noch nie gesehen hat.
  • Neben Tesla-Gründer Elon Musk wurden auch die Konten des früheren New Yorker Bürgermeisters und Multimilliardärs Michael Bloomberg, des Rappers Kanye West, des Microsoft-Gründers Bill Gates, Amazon Chef Jeff Bezos, US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und Ex-US-Präsident Barack Obama übernommen.
  • Twitter hat mittlerweile zugegeben, dass die Übernahme der „Celebrity“-Konten möglich war, da interne Systeme von den Hackern kompromittiert wurden.

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  • Neben Tesla-Gründer Elon Musk wurden auch die Konten des früheren New Yorker Bürgermeisters und Multimilliardärs Michael Bloomberg, des Rappers Kanye West, des Microsoft-Gründers Bill Gates, Amazon Chef Jeff Bezos, US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und Ex-US-Präsident Barack Obama übernommen.
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