10.07.2023

Twitter: Diese sieben Alternativen solltest du kennen

Seit Elon Musks Übernahme von Twitter sind viele Nutzer:innen auf der Suche nach alternativen sozialen Netzwerken. Doch das Angebot ist groß. Der brutkasten hat eine Liste von Twitter-Alternativen erstellt.
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Die Übernahme von Twitter durch Elon Musk hat in den letzten acht Monaten für einigen Wirbel gesorgt. Beginnend mit dem Layoff von rund 80 Prozent der Twitter-Angestellten im vergangenen Jahr hat Musk dafür gesorgt, dass sich ehemalige Mitarbeiter:innen bei Twitter rächen, indem sie ihre eigenen sozialen Medien entwickeln.

Mit Einschränkungen und Co. ist Twitter für viele nicht mehr so attraktiv, wie es einmal war. Viele Menschen sehnen sich nach den Zeiten, als Twitter wirklich Twitter war, bevor das Musk-induzierte Chaos begann. Unzufriedene Twitter-Nutzer:innen, die auf der Suche nach Alternativen sind, überschwemmen die neuen sozialen Netzwerke. Für diejenigen, die noch nicht fündig geworden sind, hat der brutkasten eine Liste von Twitter-Alternativen, die weniger chaotisch geführt werden, erstellt. 

Bluesky

Das als Twitter-Klon bekannte Unternehmen Bluesky bietet eine einladungsbasierte Social-Media-App an, die von Jay Graber im Jahr 2021 gegründet wurde. Ursprünglich als Twitter-Initiative gestartet, wurde das Startup nach der Ausgründung von Jack Dorsey, dem ehemaligen Mitgründer und CEO von Twitter, untersützt. Bluesky ist als iOS- und Android-App verfügbar und zählt nach dem Beta-Launch im Februar 2023 nur eine kleine Anzahl aktiver Nutzer:innen – rund 200.000. Da die Plattform aber nur nach Einladung zugänglich ist, befinden sich derzeit 1,9 Millionen Menschen auf der Warteliste. Wer unbedingt eine Einladung zu Bluesky erhalten möchte, kann in anderen sozialen Netzwerken wie Twitter oder Reddit darum bitten. 

Das Unternehmen aus Washington ermöglicht Nutzer:innen das Posting von Inhalten mit bis zu 300 Zeichen. Obwohl die Plattform Twitter ähnelt, unterstützt Bluesky derzeit keine Direktnachrichten, Live-Streams oder Videos. Graber hat bei der Entwicklung der neuen Social-Media-Plattform nicht nur auf Exklusivität, sondern auch auf Dezentralität gesetzt. Basierend auf dem AT-Protokoll, einem dezentralen sozialen Netzwerkprotokoll und somit eine Alternative zu ActivityHub, gibt Bluesky seinen User:innen mehr Kontrolle über ihre Daten und die von ihnen gesehenen Inhalte. 

Threads

Der Social-Media-Konzern Meta soll mit der textbasierten Applikation Threads eine Twitter-Alternative auf den Markt bringen. Meta zufolge soll die erst Anfang Juli gelaunchte Plattform Threads wie Instagram funktionieren – nur “mit Text statt Bildern”. Threads soll damit eng an die Fotosharing-Plattform Instagram angebunden sein: Like-, Kommentar- und Teilen-Funktion seien vorhanden, Instagram-Nutzende können sich mit ihren Instagram-Daten bei Threads anmelden und ihr Profilfoto sowie ihren Nutzernamen über Instagram verwalten. 

Metas neue textbasierte App ist allerdings vorerst nur in den USA und im Vereinigten Königreich zugelassen, denn Threads ist nicht DSGVO-konform. Threads soll zudem über das Protokoll ActivityPub an die Twitter-Alternative Mastodon und Fediverse angebunden sein. Nur sieben Stunden nach dem Launch hat die Plattform laut Zuckerberg zehn Millionen Anmeldungen überschritten. 

T2 

Die aufstrebende Social-Media-Plattform T2 wurde im November 2022 von zwei ehemaligen Twitter- und Google-Angestellten gegründet. Sarah Oh und Gabor Cselle wollten mit T2 eine Alternative zu Twitter schaffen, die nur durch ein Wartelisten- und Einladungssystem erweitert werden kann. Im April dieses Jahres zählte T2 erst 1.000 aktive Nutzer:innen. Um diese Zahl auf rund 20.000 User:innen zu steigern, sandten die Founder ihren bestehenden Nutzer:innen eine E-Mail mit jeweils fünf Einladungen für Freunde. Derzeit bietet das Startup nur eine Web-App und ist funktional eine abgespeckte Version von Twitter, ohne Direktnachrichten, Communities, Bookmarks, Listen und Tools. Mit einem Zeichenlimit von 280 Zeichen pro Posting kann die T2-Community ins Gespräch kommen. 

Im Vergleich zu Bluesky möchte T2 durch ihr Einladungssystem von fünf Freunden mehr Nutzer:innen gewinnen. Wenn User:innen die Einladungen ausgehen, können sie sich entweder an den T2-Account auf der Plattform oder direkt an die Gründer:innen wenden. Alternativ kann auch auf die ursprüngliche Einladungs-E-Mail geantwortet werden, um weitere Einladungen anzufordern. Ursprünglich hatte das Gründer:innen-Duo mit seiner Plattform auf ehemalige Twitter-Nutzer:innen abgezielt und den Transfer des Verifizierungsstatus von Twitter auf T2 erlaubt. Aktuell seien rund 40 Prozent der Community verifiziert – dank des zusätzlichen Verifizierungsprozesses bei der Anmeldung. T2 werde in Zukunft weitere Einladungswellen per E-Mail für die Erweiterung der Nutzer:innen-Basis durchführen. 

Mastodon

“Ein soziales Netzwerk, das nicht zum Verkauf steht”, so definiert der deutsche Programmierer und Founder von Mastodon, Eugen Rochko, sein soziales Netzwerk. Mit zehn Millionen registrierten Nutzer:innen konnte Mastodon nach der Gründung im Jahr 2016 im November 2022 wieder an Popularität gewinnen. Damit ist es die meistbesuchte Alternative zu Twitter. Während User:innen auf Twitter “tweeten”, sind Mastodon-Nutzer:innen am “tooten”. Obwohl das deutsche Startup optisch Twitter ähnelt, unterscheidet es sich von seinem Konkurrenten durch seine gemeinnützige und dezentrale Struktur. 

Als Open-Source-Angebot wird Mastodon von vielen unabhängigen Servern betrieben, die jeweils maximal 250.000 Teilnehmer:innen zulassen. Benutzer:innen können sich somit verschiedenen Servern anschließen, die sich jeweils auf unterschiedliche Hauptthemen konzentrieren. Diese werden bei der Anmeldung ausgewählt, um sich mit Menschen mit ähnlichen Interessen auszutauschen. Als zusätzlichen Quirk ermöglicht Mastodon neben der Serverauswahl auch die Wahl der App, mit der die User:innen den Dienst auf ihrem Handy nutzen möchten, wie beispielsweise über Metatext oder Ivory.

Post.News

Das New Yorker Startup Post gehört ebenfalls zu den alternativen Plattformen zu Twitter, hat aber wenig Gemeinsamkeiten mit seinen Konkurrenten wie Mastodon und Co. Post wurde im November 2022 nach Musks Übernahme von Twitter gegründet und dient als Plattform zur Veröffentlichung von Nachrichten und zur Förderung unabhängiger Autoren. Anders als andere alternative soziale Netzwerke zielt Post darauf ab, Journalist:innen anzuziehen, die normalerweise ihren Tag auf Twitter verbringen würden. Auf der Plattform soll es also weniger darum gehen, bizarre Meinungen von irgendwelchen Nutzer:innen zu lesen, sondern vielmehr darum, die Beziehung zwischen Verlagen und sozialen Medien zu reflektieren, indem Autor:innen und Publisher durch Mikrozahlungen Geld verdienen. 

Damit soll Mediengestalter:innen geholfen werden, ihre Inhalte online zu monetarisieren. Und so funktioniert es: Post verfügt über eine punktbasierte Währung. Um einen Artikel zu lesen, kann man entweder mit einer bestimmten Anzahl von Punkten bezahlen oder der Autor:in ein Trinkgeld hinterlassen. Der Kauf von zusätzlichen Punkten kostet echtes Geld. Derzeit habe Post bereits einige namhafte Verlage an Bord. Die App ist aktuell nur auf iOS-Geräten verfügbar. Gegründet wurde das Startup von Noam Bardin, der zuvor bis 2021 CEO von Waze und Vice President of Products bei Google war. Bardins will nicht das “liberale Twitter” werden, sondern eine respektvolle Plattform für Meinungen schaffen.   

Spill

Auch die visuell ansprechende Social-Media-Plattform Spill wurde nach den Massenkündigungen bei Twitter im vergangenen Jahr von zwei ehemaligen Twitter-Ingenieuren gegründet. Die Co-Founder, Alphonzo Terrell und DeVaris Brown, verfolgen mit Spill das Ziel, einen sicheren Raum für marginalisierte Gemeinschaften, insbesondere für People of Colour und LGBTQ+ Nutzer:innen, zu schaffen. Als das Gründerduo im Dezember letzten Jahres, den Start der Plattform bekannt gab, standen bereits 20.000 Menschen auf der Warteliste. Auch Spill ist einladungsbasiert und hat durch die jüngsten Twitter-Einschränkungen an Popularität gewonnen. So haben sich im Juli weitere 130.000 Interessent:innen für Spill angemeldet. 

Die Plattform fokussiert insbesondere die Integration von Sicherheitsmaßnahmen zur Bekämpfung von Hate Speech. Dafür besteht das Team aus vielfältigen Entwickler:innen, die ihre unterschiedlichen Hintergründe in die künstliche Intelligenz einbringen, die auf der Plattform für die Überwachung von Missbrauch und Hass eingesetzt wird. Nutzer:innen, welche die Founder als ”Kulturträger:innen” definieren, können auf der Plattform Texte, Bilder, GIFs und Videos teilen. Ähnlich wie Twitters “For You”- oder “Following”-Feed, werden auf Spill spezielle Bereiche für trendige Inhalte als “Fresh Tea” und Beiträge von gefolgten Personen als “My Brew” bezeichnet. 

Hive

Hive ist eine mobile Social Media App, die in ihrer Funktionalität sowohl an Twitter, als auch an Instagram erinnert. Nutzer:innen können anderen Personen folgen, deren Beiträge kommentieren, liken oder teilen und mit einem anpassbaren Dashboard den “Discover”-Bereich durchscrollen. Was Hive von anderen Plattformen unterscheidet, ist der rein chronologischer Feed. Die Beiträge erscheinen also in der Reihenfolge, in der sie gepostet wurden. Bei Hive greifen keine Algorithmen in die Reihenfolge des Contents ein. Ein weiterer USP von Hive ist die unbegrenzte Zeichenanzahl für Posts. Dies soll Nutzer:innen ermöglichen, umfangreichere Inhalte zu teilen, da Hive-Gründerin Kassandra Pop einen großen Wert auf die Individualität und Vielfalt ihrer Nutzer:innen legt. 

Daher können Nutzer:innen ihr Profil ganz individuell gestalten, beispielsweise mit Angaben zu eigenen Pronomen, Sternzeichen, Lieblingsfarben oder der Profilmusik. Hive ist allerdings nur als mobile App für iOS und Android verfügbar, eine Desktop-Version wurde noch nicht gelauncht. Obwohl Hive im Gegensatz zu vielen anderen Twitter-Alternativen schon im Oktober 2019 gegründet wurde und bereits über eine Million Nutzer:innen zählt, ist das Interesse Ende 2022 nicht so stark gewachsen wie ursprünglich erwartet. Dennoch wird die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt. Erst im Juni führte Hive eine Verifizierungsfunktion von User:innen ein. 

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Europa-Chef von Philip Morris Marco Hannappel bei der Präsentation zum EU Economic Footprint 2026. © Philip Morris / Footprint study 2026

Die Solvay Library in Brüssel hat etwas festlich Anmutendes. Der Raum wird von indirektem Tageslicht durchflutet, dezentes künstliches Licht sorgt für eine heimelige Stimmung. Vorne stehen drei Talkshow-Sessel, der mittlere ist stark ausgeleuchtet. Auf ihm wird später der Europa-Chef von Philip Morris International, Marco Hannappel, Platz nehmen. Der weltweit führende private Tabakproduzent veranstaltet ein Event, bei dem er neben seiner EU-Wertschöpfung auch seine Transformation weg von herkömmlichen Zigaretten hin zu einer selbsternannten „rauchfreien Zukunft“ bewirbt. Wobei „rauchfrei“ hier E-Zigaretten, Tabakerhitzer und Nikotinbeutel inkludiert.

Gleich vorweg: Philip Morris präsentiert in knapp 60 Minuten und auf 52 Seiten seinen EU Economic Footprint 2026, wobei die Daten von EY-Parthenon verarbeitet wurden. Die Marke, die zum Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsnetzwerk EY gehört, schreibt im Disclaimer: „Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass die Daten von uns nicht unabhängig geprüft oder verifiziert wurden. Daher übernimmt EYP keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit oder Vollständigkeit der von PMI bereitgestellten Daten.“ Wenig überraschend fällt der Bericht sehr gut für den Tabakriesen aus. Philip Morris International liefere über 300 Milliarden Euro Gesamtbeitrag zur EU und sei für rund 0,4 Prozent des EU-BIP verantwortlich.

Alternative Produkte wie E-Zigaretten als „die bessere Wahl“

„Die Nachfrage nach den Nikotinprodukten ist da. Natürlich ist es immer am besten, gänzlich auf Tabak- und Nikotinprodukte zu verzichten. Für erwachsene Raucherinnen und Raucher, die andernfalls weiter rauchen würden, sind rauchfreie Alternativen die bessere Wahl als das Fortsetzen des Zigarettenkonsums“, erklärt Philip Morris Austria. Seine Antworten erhält brutkasten von der Presseabteilung.

Philip Morris versucht daher, eine Branche neu zu denken, und das nicht seit gestern, wie brutkasten berichtete. IQOS, Philip Morris’ eigene Marke für Tabakerhitzer, wurde vor über zehn Jahren in den Markt eingeführt. „Wenn es um innovative Produkte geht, dann ist IQOS unsere wichtigste Plattform. Wir entwickeln sie ständig weiter in Richtung höherer Leistung und geringerer Emissionen“, sagt Hannappel gegenüber brutkasten. Neu sind jedoch die Dimensionen, die Philip Morris erreicht. Im vierten Quartal dieses Jahres werden laut eigenen Angaben bereits 50 Prozent der Nettoumsätze in Europa mit alternativen Produkten erwirtschaftet.

Technologieunternehmen Philip Morris

Philip Morris möchte sich weg vom klassischen Tabakunternehmen und Zigarettenhersteller hin zu einem Technologieunternehmen entwickeln (brutkasten berichtete). So betreibt Philip Morris in Portugal ein Zentrum für generative KI, um globale Geschäftsabläufe zu unterstützen, wobei KI-Technologien eingesetzt würden, um die Entscheidungsfindung zu verbessern, Prozesse zu automatisieren und die Unternehmensleistung zu steigern. Für Philip Morris ein wichtiger Schritt, um die Transformation umsetzen zu können.

Im April dieses Jahres gab Philip Morris die Umgestaltung eines Werkes in Berlin-Neukölln bekannt. Anstatt Zigaretten zu produzieren, wird hier an Zukunftstechnologien wie KI oder Robotik gearbeitet.

Europa beschreibt Philip Morris International in seinem Bericht als globalen Hub für „Innovation, Produktion und Export“. Sein Zentrum für Innovationen betreibt Philip Morris International im schweizerischen Neuchâtel, wo Wissenschaftler und Ingenieure an den alternativen Produkten arbeiten. 2,2 Milliarden sollen hier zwischen 2021 und 2025 in die Forschung und Entwicklung investiert worden sein.

Philip Morris und Startups

Der Tabakriese setzt auch auf innovative Ideen von Startups. In dem Projekt „Be Leaf – Be The Future“ entwickeln sie Lösungen in den Bereichen der Agrartechnologie, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Ein Beispiel ist das bayerische Startup Bioplasmar, das eine biologisch abbaubare Alternative zu herkömmlichem Kunststoff herstellt.

Auch in der österreichischen Startup-Szene ist Philip Morris aktiv. Im Mai diesen Jahres erwarb das Unternehmen mit seiner Tochter Aspeya 5,7 Prozent von Waterdrop im Zuge einer Finanzierungsrunde von insgesamt über 100 Millionen Euro.

Zielgruppe: Keine neuen Raucher:innen

„Wenn du bei uns in Wien in die Boutique gehst und sagst ‚Ich hätte gern das Produkt‘, dann ist die erste Frage, die dir gestellt wird: ‚Bist du volljährig'“, erklärt Philip Morris Austria. Auch online will man entsprechende Altersüberprüfungen durchführen. In Österreich arbeitete Philip Morris daher an einem Pilotprojekt zur Altersschätzung per Gesichtserkennung. Auch hier soll KI unterstützen.

„Wenn du volljährig bist, wirst du beraten. Aber nur, wenn du die zweite Frage auch mit ‚Ja‘ beantwortest, und zwar: ‚Sind Sie Konsument von Nikotin- oder Tabakprodukten?'“, heißt es von Philip Morris Austria. Man wolle nicht die Firma sein, über die Menschen mit dem Rauchen beginnen.

Kurzum: Philip Morris präsentiert sich als Unternehmen, das verantwortungsvoll mit sensiblen Themen wie Nikotin umgeht.

Der offene Brief von Frankreich und Co.

Ein Grund dafür kann der wachsende politische Druck sein. Am 6. Oktober schrieben sieben EU-Staaten rund um Frankreich und Spanien einen offenen Brief an den EU-Kommissar für Gesundheit und Tierschutz, Olivér Várhelyi. Sie sehen Regulierungslücken in der Produkt- und Werberichtlinie der Tabakindustrie. Daher fordern sie einen Stopp, neue Produkte „mit Hilfe von aggressivem Marketing und unbegründeten Behauptungen über ein geringeres Risiko auf den europäischen Markt zu bringen, mit dem Ziel, (junge) EU-Bürger zum finanziellen Vorteil der Industrie abhängig zu machen.“ Außerdem fordern die EU-Staaten für alle Produkte ein Aromenverbot sowie ein vollständiges Verbot von Nikotinbeuteln.

Hannappel hat mittlerweile auf dem Podium Platz genommen, seine Präsentation ist vorbei und er beantwortet Fragen von Journalist:innen aus ganz Europa. Angesprochen auf ein Nikotinbeutel-Verbot in Ländern wie z. B. Frankreich antwortet er: „Meiner Ansicht nach sind Verbote nie eine gute Option, weil dann in einigen Fällen illegale Märkte entstehen und man die Möglichkeit verliert, die Konsumenten zu erreichen.“

Das Event stand zwar im Zeichen des Economic Footprint, zeigt aber auch eine Firma, die versucht, sich an eine veränderte Welt anzupassen. Die Marschrichtung hin zu alternativen Produkten will man weiter verfolgen. Hannappel meint, ein solches Event jedes Jahr machen zu wollen, um ein besseres Verständnis in Europa zu erzeugen. Jedenfalls wird Philip Morris gespannt nach Brüssel blicken. Denn die nächste richtungsweisende Entscheidung der EU-Kommission bezüglich der geplanten Überarbeitung des Rechtsrahmens soll noch bis Ende 2026 fallen.


Transparenzhinweis: Die Reise- und Aufenthaltskosten wurden von Philip Morris Austria übernommen. Auswahl und Bewertung der Themen erfolgten unabhängig davon.

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Twitter: Diese sieben Alternativen solltest du kennen

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Inhalt des Artikels weist auf einige gesellschaftspolitische Auswirkungen hin: 1. Veränderung der sozialen Mediennutzung: Die Tatsache, dass viele Menschen auf der Suche nach Alternativen zu Twitter sind, zeigt, dass die Nutzerunzufriedenheit mit der Plattform und ihrer Unternehmensführung zugenommen hat. Dies kann zu einem Wechsel in der Social-Media-Landschaft führen, da Menschen nach Plattformen suchen, die ihren Bedürfnissen besser gerecht werden. 2. Dezentralisierung und Kontrolle über Daten: Einige der vorgestellten Alternativen, wie Bluesky und Mastodon, setzen auf dezentrale Netzwerke und geben den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten. Dieser Trend zeigt, dass Menschen sich zunehmend Sorgen um den Umgang mit ihren persönlichen Informationen machen und nach Alternativen suchen, die ihre Privatsphäre besser schützen. 3. Schaffung von sicheren Räumen und Bekämpfung von Hassrede: Plattformen wie Spill legen besonderen Wert auf die Schaffung von sicheren Räumen für marginalisierte Gemeinschaften. Dies deutet auf eine wachsende Sensibilität und Bemühungen hin, Hassrede und Missbrauch in sozialen Medien zu bekämpfen, um ein inklusiveres und respektvolleres Umfeld zu schaffen. 4. Monetarisierung von Inhalten und Journalismus: Die Plattform Post zielt darauf ab, Journalist:innen und Verlagen die Möglichkeit zu geben, ihre Inhalte online zu monetarisieren. Dies kann dazu beitragen, die Wirtschaftlichkeit des Journalismus in einer Zeit zu verbessern, in der viele traditionelle Medien mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert sind. Insgesamt zeigen diese gesellschaftspolitischen Auswirkungen, dass die Veränderungen und Unzufriedenheit mit etablierten Plattformen wie Twitter zu einer Suche nach Alternativen führen, die auf verschiedene Aspekte wie Datenschutz, Sicherheit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit abzielen. Das deutet auf ein gesteigertes Bewusstsein und eine aktive Teilnahme der Nutzer an der Gestaltung der sozialen Medienlandschaft hin.

Twitter: Diese sieben Alternativen solltest du kennen

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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Artikel beschreibt verschiedene Alternativen zu Twitter, die aufgrund von Unzufriedenheit mit der Plattform und den durch Elon Musk verursachten Veränderungen immer beliebter werden. Diese Alternativen, wie Bluesky, Threads, T2, Mastodon, Post, Spill und Hive, bieten den Nutzern unterschiedliche Funktionen und Ansätze, um ein alternatives soziales Netzwerk zu nutzen. Dies könnte zu einer Abwanderung von Twitter-Nutzern und einem potenziellen Verlust von Marktanteilen für das Unternehmen führen. Gleichzeitig könnten die neuen Plattformen von diesem Trend profitieren und ihre Nutzerbasis erweitern. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie nachhaltig und erfolgreich diese Alternativen sein werden.

Twitter: Diese sieben Alternativen solltest du kennen

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Als Innovationsmanager:in ist es wichtig, über aktuelle Trends und Entwicklungen in der Social-Media-Branche informiert zu sein. Der Artikel präsentiert sieben alternative Plattformen zu Twitter, die möglicherweise für Ihre Arbeit von Interesse sein könnten. Diese Alternativen könnten Ihnen helfen, neue Ideen und Ansätze im Bereich der sozialen Medien zu entdecken und zu erforschen. Darüber hinaus können Sie durch das Verständnis dieser Plattformen auch besser auf Veränderungen und Verschiebungen in der Social-Media-Landschaft reagieren und möglicherweise neue Möglichkeiten für Innovationen identifizieren.

Twitter: Diese sieben Alternativen solltest du kennen

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Als Investor:in könnte dieser Artikel für Sie relevant sein, da er Ihnen einen Überblick über alternative soziale Medienplattformen wie Bluesky, Threads, T2, Mastodon, Post.News, Spill und Hive gibt. Angesichts des Rückgangs der Attraktivität von Twitter und der Unzufriedenheit vieler Nutzer:innen könnten diese alternativen Plattformen potenzielle Investitionsmöglichkeiten darstellen. Sie könnten das Potenzial haben, in einer Nische erfolgreich zu sein und von denjenigen genutzt zu werden, die nach einer weniger chaotischen Alternative zu Twitter suchen.

Twitter: Diese sieben Alternativen solltest du kennen

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Als Politiker:in ist es wichtig, über aktuelle Entwicklungen und Trends in den sozialen Medien informiert zu sein. Der Artikel stellt verschiedene Alternativen zu Twitter vor, die an Beliebtheit gewinnen und für Menschen attraktiv sind, die mit der aktuellen Entwicklung von Twitter unzufrieden sind. Indem Sie über diese alternativen Plattformen informiert sind, können Sie eine größere Zielgruppe erreichen und Ihre politische Botschaft effektiver verbreiten. Außerdem geben diese Plattformen möglicherweise mehr Kontrolle über Daten und Inhalte, was für Datenschutz und Transparenz von Bedeutung sein kann.

Twitter: Diese sieben Alternativen solltest du kennen

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Das Bigger Picture dieses Artikels ist, dass es eine wachsende Unzufriedenheit mit Twitter gibt, die zu einem Anstieg von alternativen Social-Media-Plattformen führt. Die Übernahme von Twitter durch Elon Musk und die daraus resultierenden Veränderungen haben zu Einschränkungen und Chaos geführt, was viele Nutzer:innen dazu veranlasst hat, nach Alternativen zu suchen. Unternehmen wie Bluesky, Threads, T2, Mastodon, Post, Spill und Hive bieten verschiedene Optionen, die weniger chaotisch und attraktiver für bestimmte Zielgruppen sind. Diese alternativen Plattformen legen Wert auf Dezentralität, Sicherheit, Gemeinschaften oder die Förderung von unabhängigen Autoren, um den Bedürfnissen der Nutzer:innen gerecht zu werden. Insgesamt deutet der Artikel darauf hin, dass die Vielfalt und Konkurrenz im sozialen Netzwerkmarkt zunimmt.

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