18.12.2023

Tubics gewinnt Millionenauftrag der deutschen Krankenkasse AOK

Die deutsche Krankenkasse AOK schrieb ihre Content-Marketing-Aktivitäten aus. Im Bieterrennen um den Etat konnten sich die Wiener YouTube- und Video- Marketingspezialisten von tubics, im Team mit der Berliner Agentur TLGG und fount durchsetzen.
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Tubics, AOK,
(c) Tubics - Matthias Funk, Co-Founder von Tubics.

Das auf Youtube-SEO spezialisierte Wiener Startup tubics von Matthias Funk konnte sich Mitte Juni 2022 1,4 Mio. Euro von Wayra Deutschland, SaaS-Entrepreneur Alexander Kirchgasser und Ralph Harreiter sichern. Nun, rund eineinhalb Jahre später, erhielt man von der deutschen Krankenkasse AOK den Zuschlag in einem Bieterrennen im Bereich Social Media inklusive YouTube – gemeinsam mit der Berliner Agentur TLGG und fount.

Tubics-Auftrag für vier Jahre

Der deutsche Gesundheitsversicherer hatte konkret seine Content-Marketing-Aktivitäten mit einer Auftragssumme im zweistelligen Millionenbereich und das für vier Jahre ausgeschrieben. Ein besonderer Stellenwert kam dabei der Plattform YouTube zu (knapp 250.000 Abonnenten), was sich als Vorteil für das Wiener YouTube-Marketing-Startup erwies.

„Wir sind immens stolz darauf, die AOK als Themenführer im Gesundheitswesen bei YouTube-Strategie und SEO unterstützen zu dürfen“, sagt Funk, CEO von tubics. „Mit unseren starken Partnern TLGG und fount haben wir ein Dream-Team für integrierte Kommunikation auf allen Social-Kanälen inklusive smarter Produktion.“

AOK mit fast 40 Prozent Marktanteil – tubics profitiert vom YouTube-Faktor

Die AOK zählt 20,9 Millionen Mitglieder. Mit einem Marktanteil von rund 37 Prozent gilt sie als der größte deutsche gesetzliche Krankenversicherer.

Steve Plesker, Geschäftsführer Markt bzw. Produkte im AOK-Bundesverband zur Entscheidung: „Nach anspruchsvollen und hochklassigen Pitches freuen wir uns, mit TLGG, tubics und fount so kompetente Partner für die Herausforderungen der kommenden Jahre an unserer Seite zu haben.“

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(c) Startups for Europe
(c) Startups for Europe

Bislang wurde Startup-Europa durch zwei Organisationen auf europäischer Ebene vertreten: Das European Startup Network (ESN) fungierte primär als Dachverband der nationalen Startup-Organisationen wie etwa AustrianStartups in Österreich. Allied for Startups, dessen Netzwerk auch mehrere außereuropäische Organisationen umfasst, trat als Interessensvertretung für Startup-politische Anliegen auf EU-Ebene auf. Nun schlossen sich die beiden Verbände zu „Startups for Europe“ mit Sitz in Brüssel zusammen.

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Die Mission sei mutig und einfach: Europa zum besten Ort der Welt zu machen, um ein Unternehmen zu gründen, zu skalieren und im Wettbewerb zu bestehen, heißt es in einer Presseaussendung zum Start. In dieser werden einmal mehr die bekannten Probleme europäischer Startups thematisiert: mangelndes Risikokapital, Bürokratie, Fragmentierung und die aus all dem resultierende Abwanderung von Startups. „Das ist kein Schicksal, sondern ein Regelwerk – und Regeln können neu geschrieben werden“, konstatiert man bei Startups for Europe.

„Durch den Zusammenschluss machen wir aus der Erfahrung von Tausenden Gründer:innen echtes politisches Gewicht. Europa hat alles, was es braucht, um führend zu sein. Jetzt muss es seine Gestalter:innen bauen lassen“, kommentiert Simon Schaefer. Der bisherige Allied-for-Startups-Präsident ist nun Präsident von Startups for Europe. Schaefer war auch Co-Initiator der Initiative EU-INC. Ein weiterer Co-Initiator, der gebürtige Österreicher Andreas Klinger, ist nun auch Teil des neu gebildeten Vorstands von Startups for Europe – ebenso wie AustrianStartups-CEO Hannah Wundsam.

Wundsam: „Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken“

Wundsam kommentiert auf brutkasten-Anfrage: „Die EU-INC-Initiative hat gezeigt: Echte Reformen in Europa brauchen eine starke, klare Stimme von außen. Wir können es uns nicht mehr leisten, nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken. Auch nicht in der Politik. Die Rahmenbedingungen für Startups werden in Brüssel gesetzt. Deshalb müssen wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam unüberhörbar sagen, was sich ändern muss, damit Europa der Ort wird, an dem die Zukunft gebaut wird.“

Konkrete und übergeordnete Ziele altbekannt

Die Umsetzung der paneuropäischen Rechtsform EU Inc. ist auch – wie nicht anders zu erwarten – eines der zentralen konkreten Anliegen der neuen Dachorganisation. Daneben nennt man den European Innovation Act, die Spar- und Investitionsunion und die Regulierung von KI und dem digitalen Bereich als konkrete Bereiche, die priorisiert werden sollen. Die übergeordneten Ziele überraschen ebenso wenig: ein echter europäischer Binnenmarkt für Startups, mehr verfügbares Kapital und das Ziel, Frontier-Technologien tatsächlich am Kontinent zu Größe zu bringen.

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