23.12.2025
ALLIANZ

Tractive startet Kooperation mit spanischem Insurtech

Nach Großbritannien ist das oberösterreichische Startup Tractive nun auch in Spanien aktiv.
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Tractive
Michael Hurnaus | (c) Tractive.

Wer denkt, die vorweihnachtliche Zeit ist eine besinnliche, eine Phase der Ruhe, der kennt Tractive nicht. Das Paschinger Pet-Tech-Scale-up hat vor fünf Tagen Partnerschaften in Großbritannien verkündet und setzt jetzt einen Tag vor Weihnachten noch eine nach.

Tractive mit strategischer Allianz

Es geht mit Musky, einem spanischen Insurtech-Startup mit Spezialisierung auf Tierkrankenversicherungen für Haustiere, eine strategische Allianz ein. Gemeinsam starten sie in Spanien eine Initiative und einen Service, der die Haustierbetreuung durch die Kombination von Prävention, Sicherheit und Technologie für Tierfamilien transformieren soll.

Musky, unterstützt von GCO Ventures, dem Corporate-Venturing-Vehikel von GCO (Grupo Catalana Occidente), gilt als spezialisierter Versicherer für Hunde und Katzen, der ein digitales, flexibles und auf das Wohlbefinden ausgerichtetes Modell für Haustiere anbietet.

Über seine Plattform, die sowohl als Website als auch als mobile App verfügbar ist, ermöglicht Musky Tierhalter:innen, alle Informationen zu ihren Haustieren zu verwalten, den Versicherungsumfang einzusehen und Schadenfälle transparent abzuwickeln – mit Rückerstattungen, die innerhalb von weniger als 72 Stunden auf das Konto der Kund:innen überwiesen werden, wie es per Aussendung heißt.

Smart Tracker

Im Rahmen der Partnerschaft und im Einklang mit seinem Engagement für das Tierwohl stellt Musky nun seinen Kund:innen – bestehenden und neuen – durch eine Anmeldung bei Tractive kostenlos einen Tractive Smart Tracker zur Verfügung. Dieses Gerät erlaubt die Echtzeit-Ortung von Hunden und Katzen, überwacht deren Schlaf- und Aktivitätslevel sowie – im Fall von Hunden – Vitalzeichen. Zudem sendet es frühzeitige Gesundheitswarnungen, um mögliche Probleme rechtzeitig zu erkennen.

„Bei Musky sind wir der Überzeugung, dass eine Tierkrankenversicherung weit über die Absicherung unvorhergesehener Ereignisse hinausgehen sollte. Unsere Vision ist es, Tierhalter:innen im täglichen Umgang mit ihren Tieren vorauszudenken, vorzubeugen und zu begleiten“, sagt Miquel Farré, CRO von Musky. „Die Partnerschaft mit Tractive, dem globalen Marktführer für GPS-Ortung und Gesundheitsmonitoring bei Hunden und Katzen, unterstreicht unser Bekenntnis zu Technologie als Treiber von Prävention.“

Tractive: Wohlbefinden im Fokus

Michael Hurnaus, CEO und Co-Founder von Tractive, kommentiert zur Partnerschaft: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Musky, einem Unternehmen, das unser Engagement für das Wohlbefinden von Haustieren teilt. Die Kombination aus Tractives Smart Trackern und Muskys präventiver Versicherung bietet Tierfamilien eine innovative Möglichkeit, die Gesundheit und Aktivität ihrer Tiere zu unterstützen.“

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Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

ParityQC, der Quantenarchitekt aus Innsbruck, vermeldet eine Partnerschaft mit dem Quantensoftware-Unternehmen Classiq, um die Parity-Twine-Technologie der Tiroler in die Quantensoftware-Engineering-Plattform des Partners aus Israel zu integrieren. Dies soll Entwicklern und Unternehmen einen effizienteren Weg vom Entwurf von Quantenalgorithmen bis zur Ausführung auf Quantenhardware bieten.

ParityQC: Komplexität reduzieren

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf eine zentrale Chance im Quantencomputing: die Übersetzung von High-Level-Quantencomputing-Anwendungen in Schaltkreise, die effizient auf Quantenhardware mit begrenzter Qubit-Konnektivität ausgeführt werden sollen. Das universelle Optimierungsprotokoll von Classiq und die algorithmusbewussten Techniken von ParityQC ergänzen sich dabei zu einer integrierten Methodik. Ziel ist es, die Komplexität der Schaltkreise und kostspielige SWAP-Operationen zu reduzieren – ein häufiger Engpass auf heutigen Quantencomputern. In anderen Worten: Es geht darum, ein zentrales Problem zu lösen und Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient zu verbinden.

Die von ParityQC entwickelte Parity-Twine-Technologie soll, in anderen Worten, ein zentrales Problem beim Quantencomputing lösen: Wie Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient verbunden und verarbeitet werden können.

„Hürde senken“

„Die Integration der Parity Tools in die Plattform von Classiq bringt hardwarebewusste Kompilierung direkt in die High-Level-Entwicklungsworkflows und senkt so die Hürde für die Erstellung nützlicher Quantenanwendungen“, sagt Wolfgang Lechner, Co-CEO von ParityQC.

Magdalena Hauser, Co-CEO von ParityQC, ergänzt: „Bedeutende Fortschritte im Quantencomputing basieren auf Zusammenarbeit, und die Zusammenführung unserer sich ergänzenden Stärken ist das, was das gesamte Feld voranbringt.“

Interoperabilität möglich machen

Darüber hinaus konzentriert sich die Initiative auf eine skalierbare Quantensoftware-Infrastruktur für aktuelle verrauschte Quantengeräte sowie für zukünftige fehlertolerante Quantensysteme. Die Zusammenarbeit soll hardwareunabhängige Ansätze stärken und die Interoperabilität über mehrere Quantenplattformen hinweg ermöglichen.

Ökosystem unterstützen

„Quantencomputing wird in großem Maßstab nur dann praxistauglich, wenn die Softwareschicht die Lücke zwischen der algorithmischen Absicht und den Einschränkungen realer Maschinen automatisch schließen kann“, sagt Nir Minerbi, Mitgründer und CEO von Classiq.

Da Unternehmen und Regierungen ihre Investitionen in das Quantencomputing erhöhen, wird erwartet, dass eine skalierbare Architektur und entsprechende Softwaretools als fehlendes Bindeglied zwischen den theoretischen Versprechungen der Technologie und ihrer einsatzfähigen Realität dienen. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt dieses Projekt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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