25.11.2021

So arbeitet sich TourRadar zurück auf den Weg zum Unicorn

Als Travel-Startup wurde TourRadar besonders hart von der Pandemie getroffen. Gründer Travis Pittman spricht bei Editor's Choice über die vergangenen zwei Jahre und die Zukunftspläne.
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TourRadar Co-Founder und CEO Travis Pittman im Talk mit brutkasten-Redakteur Dominik Perlaki
TourRadar Co-Founder und CEO Travis Pittman im Talk mit brutkasten-Redakteur Dominik Perlaki

Mit einem 50 Millionen US-Dollar-Investment in der Tasche galt TourRadar vor der Coronakrise als einer der aussichtsreichsten heimischen Unicorn-Kandidaten. Doch die Pandemie brachte für das Travel-Startup einen herben Rückschlag. In seinen langfristigen Zielen wollte sich das Unternehmen davon aber nicht beirren lassen. Schon vor einem Jahr folgte der Marktstart im deutschsprachigen Raum. Kürzlich ging man mit einem neuen B2B-Produkt an den Start, das weitere Märkte erschließen soll. Inzwischen werden wieder neue Leute gesucht.

Bei Editor’s Choice, dem Podcast der brutkasten-Redaktion, erzählt Co-Founder und CEO Travis Pittman, wie sein Startup die vergangenen zwei Jahre meisterte, wie das Geschäft in Zeiten der Pandmie läuft, wie die neue „Adventure Booking Platform“ funktioniert und warum er optimistisch in die Zukunft blickt. „We’re back!“ sagt Pittman – auch auf dem Weg zum Unicorn.

Travis Pittman im Podcast (auf englisch):

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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Während die Regierung in vielen Bereichen den Sparstift ansetzt, wächst das Digitalbudget. Das Staatssekretariat rechtfertigt diesen Schritt mit der Hoffnung, dass Technologie-Investitionen langfristig Verwaltungskosten senken sollen. „Einsparungen durch Digitalisierung, nicht bei der Digitalisierung„, lautet die dazugehörige Devise von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll. Ziel sei es, Österreich vom aktuell sechsten Platz im EU-Digitalisierungsranking in die europäischen Top 3 zu heben.

130 Millionen-Topf 2028

Der Finanzrahmen für die kommenden Jahre wird dafür aufgestockt. Für 2027 sind nun bis zu 117 Millionen Euro budgetiert, 2028 wächst der Topf auf bis zu 130 Millionen Euro. Das Finanzierungsmodell dabei: 20 Prozent jener Einsparungen, die durch Pensionierungen und nicht nachbesetzte Stellen in der Verwaltung entstehen, fließen direkt als Zweckwidmung in IT-Projekte zurück. Bis 2030 rechnet der Bund hier mit zusätzlichen 108 Millionen Euro für die digitale Infrastruktur.

Das Geld fließt primär in bereits bekannte Kernprojekte, allen voran die ID Austria und die Vorbereitung auf die europäische EUDI-Wallet. Die ID Austria ist seit 2023 von einer auf sechs Millionen Nutzer:innen gewachsen. Bis 2030 sollen es neun Millionen werden, womit das System zum flächendeckenden Standard für Behördenwege und wirtschaftliche Anwendungen avancieren würde, so die Hoffnung.

Project X mit Einsparungspotenzial

Im Hintergrund soll zudem unter dem Titel „Project X“ die Dateninfrastruktur nachziehen. Im Fokus steht das Once-Only-Prinzip: Unternehmen und Bürger:innen sollen ihre Daten künftig nicht mehr mehrfach bei unterschiedlichen Behörden einreichen müssen. Für den Ausbau der dafür nötigen Registervernetzung dadeX sind in den nächsten zwei Jahren bis zu 15 Millionen Euro vorgesehen. Dem gegenüber stehen laut Ministerium Effizienzgewinne: Das Projekt soll kurzfristig ein Einsparungspotenzial von rund 160 Millionen Euro heben.

Ein wesentlicher Treiber hinter diesem Budget-Schub ist schlichtweg die Demografie. In den kommenden 13 Jahren gehen 44 Prozent der Bundesbediensteten in Pension. Die Bundesregierung setzt daher auf Public AI und somit auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung sowie für Services gegenüber Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Ziel sind sichere, rechtskonforme und breit nutzbare Anwendungen, die Prozesse beschleunigen, Routinetätigkeiten reduzieren und Wissen in der Verwaltung besser verfügbar machen sollen.

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