15.12.2020

Tiroler Startup-Software ermöglicht Kunden eigenes Fernsehprogramm

Das Tiroler/Wiener Startup topdestination.tv bietet Hotellerie und Co. eine fullservice Broadcasting-Lösung.
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topdestination.tv - Das Team hinter der Broadcasting Suite
(c) topdestination.tv - Das Team hinter der Broadcasting Suite

Ein individuelles Programm für die eigenen Bildschirme bzw. Infoscreens, die über viele Standorte verteilt sind – vielleicht noch mit Werbeeinschaltungen monetarisiert – das nutzen etwa Tourismus-Regionen oder Großunternehmen. Eine automatisierte, und daher in der Handhabung besonders einfache, Lösung will das Tiroler/Wiener Startup topdestination.tv bieten. 2017 als Joint Venture mehrerer regionaler Fernsehsender entstanden, versteht es sich als „fullservice Broadcasting-Dienstleister“.

Man fokussiere sich auf das Bereitstellen der Technik, um automatisiert Hotelfernsehen, Sport, Musik oder Infoscreens anzubieten – etwa auch KI-gesteuerte automatisierte Kameras, heißt es vom Startup. Mit der „Broadcasting Suite“ von topdestination.tv könne man sowohl seine individuelle Videowebsite inklusive Werbemöglichkeiten und pay per view anbieten als auch alle Screens von der Sportkantine bis zum Gästefernsehen bedienen.

topdestination.tv: Von der Tourismus-Region…

Umgesetzt hat man das schon mit Kunden aus unterschiedlichsten Bereichen, darunter die Olympiaregion Seefeld, die Tourismusverbände Ischgl, St. Anton am Arlberg, das AMS Tirol oder Morawa. Erst kürzlich sorgte topdestination.tv mit einem Stream in Kooperation mit dem Schloss Schönbrunn am Vorabend des Nationalfeiertags für Aufmerksamkeit.

In der Region Seefeld setzt man seit dem Sommer 2020 mit Plateau TV ein personalisiertes, regionales Fernsehangebot um. „Der Tourismusverband gestaltet sein eigenes TV, das in den Tourismusbetrieben ausgespielt werden kann. Das ist ein werbefreier Hotelfernsehsender, der immer aktuell aufbereitet und über das Fernsehen im Zimmer, Appartement, Rezeption, Wellnessbereich, Fahrstuhl, Bar – oder wo auch immer – ausgespielt wird“, heißt es vom Startup. Jeder Betrieb, der Teil von plateau.tv ist, könne sein Hotel-TV dahingehend erweitern, dass er seine eigenen Daten und Informationen einspielen kann, aber nicht muss. Über das Content-Management System können eigene Inhalte, wie spezielle Angebote, das Menü oder Informationen rund um das eigene Haus eingegeben und verwaltet werden.

…über den Buchhändler bis zum Fußballverband

Das sei nur ein Beispiel – selbiges biete man in mehreren Regionen an. „Mit der Broadcasting Suite werden pro Region zwischen 10.000 und 35.000 bereits vorhandene Bildschirme zu Points of Sale. Und 2021 folgen Regionen in Kärnten, Salzburg und der Steiermark“, heißt es von topdestination.tv. Gleichzeitig werde die Broadcasting Suite auch in ganz anderen Bereichen eingesetzt. Mit morawa.tv etwa setze man unter anderem Streams von Autorenlesungen um, mit dem AMS Tirol die „European Job Days“. Und „Regionalliga Tirol LIVE“ in Kooperation mit dem Tiroler Fußballverband spricht wohl für sich selbst.

„Die Zeit, die wir jetzt erleben ist auch eine, in der wir sehen wie wichtig Digitalisierung ist und zunehmend wichtiger wird. Dabei rede ich nicht vom Wandel des Konferenzzimmers auf Skype oder Zoom, sondern davon, digitale Wertschöpfungsketten zu erschließen. Es hat sich zum Beispiel erwiesen, dass kleinste Fußballvereine mittels Livestreaming und pay per view ihre Zuschauer und ihre Einnahmen erheblich steigern können. Und das gilt auch für sämtliche andere Bereiche“, kommentiert topdestination.tv Geschäftsführer Hannes Rangger.

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© ESA/NASA

Astronaut:innen trainieren auf der Internationalen Raumstation (ISS) täglich bis zu zweieinhalb Stunden, um dem Abbau von Muskeln und Knochen in der Schwerelosigkeit entgegenzuwirken: Laufband, Ergometer und ein eigens entwickeltes Widerstandsgerät gehören zum Pflichtprogramm. Ob elektrische Muskelstimulation (EMS) dieses Training wirksamer machen kann, untersucht das Experiment „EasyMotion-2″ der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Charité Berlin. Die französische ESA-Astronautin Sophie Adenot trägt dafür einen Trainingsanzug von EasyMotionSkin, einem Unternehmen mit operativer Zentrale in Reith bei Seefeld in Tirol.

Sechs Wochen Training mit Elektroden

Adenot hat am 17. Juli 2026 im Rahmen ihrer Langzeitmission „εpsilon“ begonnen, mit dem Anzug auf der ISS zu trainieren. Das war der Startschuss für ein sechswöchiges Programm zur Stärkung ihrer Skelettmuskulatur. Der Anzug gibt über integrierte Elektroden niederfrequente Impulse an die Muskulatur ab und soll so den Trainingseffekt der regulären Einheiten erhöhen. Für den Einsatz im All wurde das System von der OHB System AG angepasst und qualifiziert. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Dieter Blottner vom Zentrum für Weltraummedizin und Extreme Umwelten der Charité, das Europäische Astronautenzentrum (EAC) der ESA unterstützt das Experiment.

Das Ziel reicht über die ISS hinaus: Die Daten sollen laut DLR dazu beitragen, EMS-Training fest in den Alltag von Astronaut:innen zu integrieren und damit künftige Reisen zum Mars sicherer zu machen. Eine solche Mission würde rund zwei Jahre dauern, wobei die Crew nach etwa neun Monaten Flug in Schwerelosigkeit den Planeten selbstständig betreten und dort arbeiten müsste. Muskelschwund auf dem Hinweg ist dabei eines der zentralen medizinischen Probleme.

Zweiter Anlauf nach Matthias Maurer

Es ist nicht der erste Einsatz des Anzugs im All. Während der ESA-Mission „Cosmic Kiss“ (2021 bis 2022) trainierte der deutsche Astronaut Matthias Maurer bereits mit dem System, brutkasten berichtete damals. „Es ist bemerkenswert zu sehen, welche bedeutenden Fortschritte die Entwicklungsteams seit der ersten Mission bei der Optimierung des Anzugkonzepts für den Einsatz auf der Raumstation erzielt haben. Ich freue mich sehr, dass wir EasyMotion-2 nun gemeinsam mit Sophie Adenot weiterführen können“, sagt Julia Weis, LEO (Anm. Low Earth Orbit) & Suborbital Utilisation Team Leader bei der ESA.

Adenot, Jahrgang 1982, ist Hubschrauberpilotin der französischen Luftwaffe und Luftfahrtingenieurin. Seit November 2022 gehört sie dem Europäischen Astronautenkorps an, ihre Grundausbildung schloss sie im April 2024 ab.

Was auf der Erde davon bleibt

Die Erkenntnisse aus dem All sollen auch in Trainings-, Therapie- und Präventionskonzepte auf der Erde einfließen, von der Rehabilitation bis zur Prävention altersbedingter Veränderungen. Das ist auch die Perspektive von Christian Jäger, dem Tiroler Unternehmer und Investor hinter EasyMotionSkin: „Entscheidend ist für mich aber ebenso der Nutzen auf der Erde: EasyMotionSkin soll Menschen dabei unterstützen, effizient zu trainieren, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten und etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu tun. Die Erkenntnisse aus dem Einsatz unter Extrembedingungen können dazu beitragen, die Technologie weiterzuentwickeln und damit auch vielen Menschen auf der Erde zugutekommen.“

EasyMotionSkin wurde von Dirk Fritzsche gegründet. Jäger, 2023 auch als Investor bei „2 Minuten 2 Millionen“ zu sehen, war zunächst mit einem kleinen Investment eingestiegen, bevor er die Firma gänzlich übernahm. Heute ist EasyMotionSkin nach eigenen Angaben Teil der deutschen milon group.

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AI Summaries

Tiroler Startup-Software ermöglicht Kunden eigenes Fernsehprogramm

  • Eine automatisierte, und daher in der Handhabung besonders einfache, Lösung für Corporate TV und Co. will das Tiroler/Wiener Startup topdestination.tv bieten.
  • Einer der Vorzeigekunden ist die Tourismusregion Seefeld, wo man ein Programm für die ganze Region umsetzt.
  • Gleichzeitig werde die Broadcasting Suite auch in ganz anderen Bereichen eingesetzt.
  • Mit morawa.tv etwa setze man unter anderem Streams von Autorenlesungen um, mit dem AMS Tirol die „European Job Days“.
  • Und „Regionalliga Tirol LIVE“ in Kooperation mit dem Tiroler Fußballverband spricht wohl für sich selbst.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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Tiroler Startup-Software ermöglicht Kunden eigenes Fernsehprogramm

  • Eine automatisierte, und daher in der Handhabung besonders einfache, Lösung für Corporate TV und Co. will das Tiroler/Wiener Startup topdestination.tv bieten.
  • Einer der Vorzeigekunden ist die Tourismusregion Seefeld, wo man ein Programm für die ganze Region umsetzt.
  • Gleichzeitig werde die Broadcasting Suite auch in ganz anderen Bereichen eingesetzt.
  • Mit morawa.tv etwa setze man unter anderem Streams von Autorenlesungen um, mit dem AMS Tirol die „European Job Days“.
  • Und „Regionalliga Tirol LIVE“ in Kooperation mit dem Tiroler Fußballverband spricht wohl für sich selbst.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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Tiroler Startup-Software ermöglicht Kunden eigenes Fernsehprogramm

  • Eine automatisierte, und daher in der Handhabung besonders einfache, Lösung für Corporate TV und Co. will das Tiroler/Wiener Startup topdestination.tv bieten.
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  • Mit morawa.tv etwa setze man unter anderem Streams von Autorenlesungen um, mit dem AMS Tirol die „European Job Days“.
  • Und „Regionalliga Tirol LIVE“ in Kooperation mit dem Tiroler Fußballverband spricht wohl für sich selbst.