02.09.2020

Top 10: Zu diesen Arbeitgebern wollen Österreichs Studierende

Eine Umfrage der StepStone-Tochter Universum unter 10.000 Studierenden und Absolventen zeigt, dass diese in Sachen bevorzugter Arbeitgeber relativ konservativ sind.
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greenstart Arbeitgeber-Präferenzen von Studierenden - Top 10
(c) Adobestock/Vasyl

Nach der Uni einmal Startup-Luft schnuppern? Eher nicht. Zumindest die heimischen Studierenden und Absolventen von Wirtschafts- und technischen Fächern setzten beim Arbeitgeber-Wunsch auf große (internationale) Konzerne und Institutionen. Das ergibt eine Umfrage unter rund 10.000 Personen durch die StepStone-Tochter Universum. Der zufolge ziehen Techniker noch eher einen Job in kleinen bis mittleren Unternehmen in Betracht, als Ökonomen. Startups sind jedoch bei beiden Gruppen unter ferner liefen.

Es geht ums Geld

Insgesamt geht es beim Arbeitgeber-Wunsch besonders ums Geld. „Die Top-Präferenzen auf dem österreichischen Markt sind im Vergleich der gesamten DACH-Region etwas stärker auf monetäre Themen ausgerichtet“, sagt Daniel Hauser, Account Manager Österreich für Universum. Demnach ginge es den heimischen Studierenden und Absolventen neben einem attraktiven Grundgehalt und einem hohen Einkommen in der Zukunft aber auch um Weiterbildungsmöglichkeiten, einen abwechslungsreichen Aufgabenbereich und ein innovatives und freundliches Arbeitsumfeld.

Getrennt für die Bereiche Wirtschaft und IT/Technik hat Universum je eine Top 10-Liste erstellt:

Top 10 Arbeitgeber Wirtschaft

  1. Red Bull
  2. Google
  3. BMW Group
  4. Audi
  5. United Nations
  6. Microsoft
  7. Porsche Holding
  8. Raiffeisen Bank International
  9. L’Oréal Group
  10. Außenministerium

Top 10 Arbeitgeber Ingenieure/IT

  1. Google
  2. Siemens
  3. Microsoft
  4. Audi
  5. BMW Group
  6. STRABAG
  7. PORR
  8. Red Bull
  9. Porsche Holding
  10. ÖBB
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David R. Prasser, Gründer von StartUs Insights, verkauft die Technologie seines Unternehmens an Sprouts.ai | (c) StartUs Insights

Das US-amerikanische KI-Unternehmen Sprouts.ai hat im August die Such- und Datentechnologie sowie das AI-IP des Wiener Unternehmens StartUs Insights übernommen. Das teilt StartUs Insights in einer Aussendung mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Auch Teile des Teams wechseln zu Sprouts.ai. Was mit der Gesellschaft selbst und den bestehenden Kunden der Plattform geschieht, geht aus der Aussendung nicht hervor.

Vom Startup-Netzwerk zur Datenplattform

StartUs Insights wurde 2016 von David R. Prasser in Wien gegründet. Prasser hatte zuvor mit StartUs ein Online-Netzwerk für Startups aufgebaut, das brutkasten bereits in den Anfangsjahren porträtiert hat. Aus dem Startup für die Vernetzung und Entdeckung junger Unternehmen entwickelte sich über die Jahre eine internationale Business- und Innovation-Intelligence-Plattform.

Im Zentrum stand zunehmend die eigene Technologie: Systeme, die große Mengen unstrukturierter Unternehmens- und Technologiedaten erfassen, strukturieren und durchsuchbar machen, darunter KI-basierte Informationsextraktion und Natural-Language-Search. Nach eigenen Angaben handelt es sich um das weltweit umfangreichste Tool zur Suche und Identifikation von Firmen, Technologien und Markttrends. Vor allem in den vergangenen Jahren setzte das Unternehmen Large Language Models und KI-basierte Datenverarbeitung ein, um Informationen aus unstrukturierten Quellen für Recherche und Innovation Intelligence nutzbar zu machen.

Unter Prassers Führung wuchs StartUs Insights auf über 50 Mitarbeiter:innen, 20 davon arbeiteten zuletzt im Technologie- und Datenbereich. Das Unternehmen betreute mehr als 1.500 internationale Kunden mit seiner Discovery-Plattform (SaaS) und unterstützte rund 2.000 Innovations-, Scouting- und Research-Projekte. Zu den Unternehmen, mit denen StartUs Insights zusammenarbeitete, zählen unter anderem Roche, Siemens, Samsung, Shell und Mitsubishi. Ein Großteil der Erkenntnisse zu Startups, neuen Technologien und Branchentrends wurde wöchentlich auf dem eigenen Unternehmensblog veröffentlicht, der zuletzt über 200.000 Leser:innen pro Monat erreichte.

Was Sprouts.ai mit der Technologie vorhat

Sprouts.ai entwickelt eine KI-basierte Go-to-Market-Plattform für Enterprise-Kunden. Im Zentrum stehen Datenintelligenz und autonome Agents entlang des Sales-Funnels. Die Lösung lässt sich unter anderem in Salesforce und Microsoft Dynamics integrieren und arbeitet auch mit KI-Umgebungen wie Copilot und Claude. Das 2023 von Karan Chaudhry, Kapil Chaudhry und Avinash Nagla gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Palo Alto.

Mit der übernommenen Technologie und den Daten will Sprouts.ai seine AI-ready Datensätze und seine semantische Suche erweitern. „Die Technologie, die Daten und das Team von StartUs Insights passen sehr gut zu unserer Mission, AI-ready Datensätze und die weltweit führende semantische Suchmaschine für Enterprise-GTM zu entwickeln“, sagt Karan Chaudhry, Co-Founder und CEO von Sprouts.ai.

Prasser gründet Tilly & Elliot

„Dass die von uns aufgebaute Technologie jetzt bei einem AI-Unternehmen weiterentwickelt wird, ist für mich ein sehr guter Abschluss dieses Kapitels“, sagt Prasser. „Gleichzeitig interessieren mich heute mehr denn je die Fragen: was passiert, wenn immer leistungsfähigere AI-Systeme auf Unternehmen, Geschäftsmodelle und ganze Branchen treffen und wie man diese Entwicklung strategisch nutzt, statt ihr nur hinterherzulaufen.“

Der Gründer bleibt den Themen Künstliche Intelligenz, neue Technologien und Innovation treu. Aktuell unterstützt er Unternehmen und Startups bei der AI-Produktentwicklung sowie bei Fragestellungen rund um Daten, Technologie und datengetriebene Geschäftsmodelle. Seine Investment- und Advisory-Aktivitäten bündelt er in der neu gegründeten Tilly & Elliot GmbH. „Neben tatkräftiger Unterstützung für Startups und Scaleups rund um AI, Physical AI und datengetriebene Geschäftsmodelle wird Tilly & Elliot ausgewählte Startups in der Frühphase auch mit Kapital unterstützen“, heißt es in der Aussendung.

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AI Summaries

Top 10: Zu diesen Arbeitgebern wollen Österreichs Studierende

  • Zumindest die heimischen Studierenden und Absolventen von Wirtschafts- und technischen Fächern setzten beim Arbeitgeber-Wunsch auf große Konzerne und Institutionen.
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  • Insgesamt geht es beim Arbeitgeber-Wunsch besonders ums Geld.
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