✨ AI Kontextualisierung
ToolSense wurde 2017 in Wien gegründet. In diesem Jahr erschienen auch die ersten brutkasten-Berichte über das Unternehmen. Es sollten noch viele weitere folgen. Dabei gab es nicht nur in einer gewissen Regelmäßigkeit Artikel über weitere Investment-Runden – zuletzt eine Series-A über acht Millionen Euro im Jahr 2022. Auch lässt sich in den Beiträgen die Entwicklung vom Startup zum Scaleup über mehrmalige Anpassungen des Angebots nachverfolgen.
IoT- und KI-Expertise von Beginn an
Vom ersten Konzept einer Diebstahlsicherung über die Vernetzung von Sensordaten bei Werkzeugherstellern und eine After-Sales-Plattform für Maschinenbauer bis zur aktuellen KI-gestützten Asset-Operations-Plattform für den Facility-Management-Bereich blieb ToolSense immer dem Thema IoT (Internet of Things) treu und setzte von Beginn an auf Künstliche Intelligenz (KI). Heute umfasst die Plattform Asset- und Wartungsmanagement, Sicherheitsinspektionen, Fahrzeugmanagement, Robotik-Management und Field Service Management und nutzt KI stärker denn je.
Inzwischen Fokus auf Facility Management
Co-Founder und CEO Alexander Manafi erklärt: „Wir fokussieren uns klar auf die FM-Branche (Anm.: Facility Management) und treiben unsere Vision von autonom gesteuertem, selbstoptimierendem Gebäudebetrieb weiter voran. Bereits heute decken wir zentrale Prozesse rund um Maschinen, Fuhrpark, Robotik und Wartung ab und sind hier klar die weltweit führende Plattform.“ Nun entwickle man sich konsequent von Asset Operations hin zu ganzheitlichen FM Operations. „In den kommenden Monaten werden wir unser Portfolio gezielt erweitern und neue Module einführen, um das volle Potenzial von KI und IoT für unsere Partner nutzbar zu machen“, so der Gründer.
„Man hat durch KI mittlerweile auch ganz andere Entwickler-Kapazitäten“
Dabei konkretisiert Manafi gegenüber brutkasten: „Wir haben uns in die aktuellen Märkte hineinentwickelt.“ Doch neben der FM-Branche habe man auch weiterhin Maschinenbauer und -händler als Kunden. Man werde zudem in der aktuellen Entwicklung kontinuerlich breiter beim Use Case. „Man hat durch KI mittlerweile auch ganz andere Entwickler-Kapazitäten, was die Verbreiterung der Plattform stark beschleunigt“, sagt der Gründer.
Namhafte Referenzen
Aktuell hat ToolSense mehr als 200 Kunden in über 30 Ländern. Die Referenzen enthalten führende FM-Unternehmen wie ISS, Dussmann und Onet sowie globale OEMs wie Tennant, Nilfisk und i-team. Und es sollen noch deutlich mehr werden. Denn die Expansion „in Europa und darüber hinaus“ soll auch mit einer weiteren Kapitalspritze vorangetrieben werden. Die in Dänemark ansässige Private-Equity-Gesellschaft GRO Capital investiert einen nicht genau bezifferten niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in das Wiener Scaleup.
Dänischer Growth-Investor
Der Kopenhagener Investor übernimmt für gewöhnlich relativ große Minderheitsanteile und legt seinen Fokus auf die Wachstumsbeschleunigung von Softwareunternehmen. Konkret will man nun die internationale Expansion von ToolSense vorantreiben, die kommerzielle Organisation stärken und die KI- und Robotik-Fähigkeiten weiter ausbauen.
„Starkes Beispiel für unsere Investmentthese“
„ToolSense befindet sich genau an der Schnittstelle von SaaS, IoT, Robotik und KI – und erschließt signifikante Effizienzgewinne für FM-Ökosystem-Teilnehmer mit asset-intensiven Betrieben. Dieses Investment ist ein starkes Beispiel für unsere Investmentthese ‚Unlocking Resource Efficiency‘ in der Praxis, und wir sehen einen klaren Weg zum Aufbau eines globalen Kategorieführers“, kommentiert Christopher Ager, Partner bei GRO Capital.




