11.08.2022

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen

Too Good To Go konnte im letzten Halbjahr in Österreich sein Nutzerwachstum weiter ausbauen. Zudem erreicht die App gegen Lebensmittelverschwendung einen weiteren Meilenstein.
/artikel/too-good-to-go-rettet-oesterreich-vier-mio-mahlzeiten
Too Good to Go
(c) Zoe Opratko

Im August 2019 startete das dänische Unternehmen Too Good To Go in Österreich erstmalig mit seiner App gegen die Lebensmittelverschwendung und verzeichnete seither ein rasantes Nutzerwachstum. 2021 konnte das Unternehmen die Anzahl der registrierten Nutzer:innen auf 900.000 verdoppeln. Und das Wachstum wurde weiter ausgebaut. Aktuell zählt die App hierzulande rund 1,2 Millionen User:innen, wie Country Manager Austria Georg Strasser in einem LinkedIn-Posting nun mitteilte.

Too Good to Go erreicht neuen Meilenstein

Too Good to Go erreicht jedoch nicht nur mit dem Nutzerwachstum einen neuen Meilenstein in Österreich. Auch in Bezug auf die geretteten Mahlzeiten konnte das Startup einen neuen Erfolgsrekord verbuchen.

„Im August 2019 hat ein kleiner Greißler im 3. Wiener Gemeindebezirk das erste Too Good To Go Überraschungssackerl verkauft und die ersten Lebensmittel vor der Verschwendung gerettet. Drei Jahre später stehen wir bei unglaublichen vier Millionen geretteten Mahlzeiten“, so Strasser. Unter anderem misst das Unternehmen seinen direkten Umwelt-Impact über die Anzahl der „geretteten Mahlzeiten“ – der brutkasten berichtete.

5000 Partnerbetriebe in Österreich

Zum Vergleich: Mit Jahresende 2021 erreichte die App in Österreich erstmalig die Zwei-Millionen-Mahlzeiten-Marke. Damals kündigte das Unternehmen an, sein Wachstum insbesondere über das On-Boarding von neuen Supermärkten forcieren zu wollen. Mittlerweile bieten zahlreiche Handelsriesen, wie Spar, Hofer & Co, in der App gemischte Lebensmittel-Sackerl mit Obst, Gemüse, Milchprodukten, Fleischwaren und anderen Lebensmitteln an. Aber auch kleinere Hofläden und Bäckereien sind Teil des Netzwerkes. Derzeit zählt die App gegen Lebensmittelverschwendung in Österreich rund 5000 Partnerbetriebe.


Deine ungelesenen Artikel:
29.09.2026

ISS-Aus 2030: Wiener Startup und französischer Raketenbauer wollen neuen Weg ins All öffnen

Das Wiener Startup Tumbleweed und Sirius Space Services aus Frankreich unterzeichnen eine Absichtserklärung, um Forschung im All zu erleichtern. Der Testflug S1B, auf dem die "Pods" des Startups mitfliegen könnten, soll laut Tumbleweed innerhalb der nächsten zwei Jahre stattfinden.
/artikel/iss-aus-2030-wiener-startup-und-franzoesischer-raketenbauer-wollen-neuen-weg-ins-all-oeffnen
29.09.2026

ISS-Aus 2030: Wiener Startup und französischer Raketenbauer wollen neuen Weg ins All öffnen

Das Wiener Startup Tumbleweed und Sirius Space Services aus Frankreich unterzeichnen eine Absichtserklärung, um Forschung im All zu erleichtern. Der Testflug S1B, auf dem die "Pods" des Startups mitfliegen könnten, soll laut Tumbleweed innerhalb der nächsten zwei Jahre stattfinden.
/artikel/iss-aus-2030-wiener-startup-und-franzoesischer-raketenbauer-wollen-neuen-weg-ins-all-oeffnen
Hugues Chopard (SIRIUS Space) und Guillaume Brault (Tumbleweed) auf der World Space Business Week 2026 in Paris

Neue Medikamente entwickeln, reinere Kristalle züchten, Materialien testen: In der Schwerelosigkeit verhält sich Materie anders als auf der Erde. Für Pharma- und Materialforschung führt der Weg ins All bisher fast immer über die Internationale Raumstation ISS, die nach aktuellen Plänen Ende 2030 außer Betrieb gehen soll. Nun wollen das Wiener Weltraum-Unternehmen Tumbleweed und der französische Raketenbauer Sirius Space Services einen weiteren Zugang schaffen.

Pods als Zugang zur Schwerelosigkeit

Das Wiener Startup setzt auf standardisierte „Pods“, mit denen Kund:innen Experimente im All durchführen können. Der Zugang zur Schwerelosigkeit sei dadurch laut Tumbleweed zehnmal günstiger und fünfmal schneller als auf dem herkömmlichen Weg. Dafür haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Ziel ist es zu prüfen, ob die Forschungsbehälter der Wiener auf den Raketen der Franzosen ins All transportiert werden können.

Der erste Schritt: Suborbitale Testflüge

Den Auftakt der Zusammenarbeit soll der erste Testflug des französischen Unternehmens, „Sirius S1B Ballistic“ (S1B), markieren. Er soll laut Tumbleweed zentrale Raketentechnologien erproben und dabei Schwerelosigkeit bieten. Deshalb wäre die Mitnahme von Forschungsexperimenten möglich. Die beiden Unternehmen prüfen aktuell die technischen Schnittstellen und Betriebsbedingungen.

Einen konkreten Flugtermin nennen die Unternehmen nicht. Auf Nachfrage verrät man gegenüber brutkasten, dass der Testflug S1B, auf dem die Pods mitfliegen könnten, innerhalb der nächsten zwei Jahre stattfinden solle.

Langfristige Pläne: Der Weg in den Orbit

Langfristig zielt die Partnerschaft auf orbitale Missionen ab. Sobald das 2020 gegründete Unternehmen Sirius seine wiederverwendbaren Trägerraketen Sirius-1, Sirius-13 und Sirius-15 in Betrieb nimmt, soll evaluiert werden, wie die Tumbleweed-Pods damit in die Erdumlaufbahn gelangen können. Die Raketenfamilie soll laut Unternehmen Satelliten mit bis zu 1.100 Kilogramm in eine sonnensynchrone Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe bringen.

Einen konkreten Flugtermin nennen die Unternehmen nicht. Laut Medienberichten plant Sirius den Testflug S1B für 2027. Antoine Fourcade, CEO von Sirius Space Services, betont das Ziel, aus der ersten Gelegenheit auf der S1B konkrete Missionen zu machen und „die Grundlagen für künftige Startdienste auf unseren Orbital-Raketen“ zu legen.

Erfolgreiche erste Mission

Während die Kompatibilitätsprüfungen für den ersten Flug laufen, arbeitet das Team von Tumbleweed, das mittlerweile über 20 Mitarbeitende an den Standorten Wien und Delft umfasst, parallel bereits an „Oasis Beta“. Dies soll der rückkehrfähige Nachfolger der im Juli 2026 gestarteten Mission „Oasis Alpha“ werden, die vier Kundennutzlasten an Bord der SpaceX-Falcon-9-Rakete ins All brachte – brutkasten berichtete.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Too Good To Go verzeichnet in Österreich 1,2 Millionen Nutzer:innen