19.11.2020

Too Good To Go: App gegen Lebensmittelverschwendung startet Kooperation mit Metro

Die App gegen Lebensmittelverschwendung Too Good To Go startet eine Kooperation mit dem Großmarkt Metro, um nicht verkaufte Lebensmittel zu reduzierten Preisen kaufen und so vor dem Müll retten zu können.
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(c) TGTG - Nun ist es auch möglich mit der App To Good To Go bei Metro nicht verkaufte Lebensmittel verbilligt zu erstehen.

Man ist sich einig: Nahrungsmittel sind ein wertvolles Gut. Daher hat dieser gesellschaftliche Konsens dazu geführt, dass Apps wie Too Good To Go entstehen und es Usern ermöglichen, nicht verkaufte Ware aus den Supermärkten und anderen Partnern zu billigeren Konditionen zu erstehen. Nutzer können nun die Anti-Lebensmittelverschendungs-App nutzen, um auch bei Metro nicht verkaufte Lebensmittel zu verbilligten Preisen zu kaufen und sie so vor dem Müll zu retten.

Seit Jahren mit karitativen Organisationen involviert

„Entschieden gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen ist unsere Verpflichtung als Lebensmittelgroßhändler, denn Ressourcen sind knapp“, sagt Metro Österreich CEO Xavier Plotitza: „Alle zwölf Metro-Großmärkte arbeiten daher schon seit Jahren mit karitativen Organisationen zusammen, die von uns nicht verkaufte Lebensmittel erhalten. Der Start der Kooperation ist eine weitere großartige Initiative gemeinsam mit unseren Kunden die Lebensmittelverschwendung einzudämmen.“

In anderen Ländern startete die Zusammenarbeit zwischen dem Startup und Metro bereits 2018, wie etwa in Deutschland. 2019 folgten Dänemark, Belgien, Frankreich, die Niederlande, Italien, Spanien. Nun reiht sich auch der Österreich-Ableger in die Zusammenarbeit ein, um einen Beitrag gegen Lenbensmittelverschwendung zu leisten.

Surprise Boxen

Nach dem Download der App werden Usern Artikel – vorerst – aus den Großmärkten Wr. Neustadt und Salzburg angezeigt. Die „To Good To Go-Pakete by METRO“ sind von 16:00-18:00 Uhr direkt beim Kundeneingang in sogenannten „Überraschungsboxen“, zum Abholen bereit. Die Auswahl der Angebote stammt aus den Bereichen Molkereiprodukte, Obst & Gemüse, Backwaren, Wurstwaren und Trockensortiment. Das Paket kostet 4,99 Euro und hat einen Warenwert von mindestens 15 Euro.

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(c) Felix Hohagen - Felix Ohswald und Gregor Müller.

GoStudent-Gründer Felix Ohswald machte vor Kurzem auf sich aufmerksam, als sein Unternehmen die Berlitz Deutschland GmbH übernahm – brutkasten berichtete. Damit setzte er einen weiteren Schritt in die Offline-Strategie des Wiener Unicorns. Nichtsdestotrotz macht er sich weiterhin Gedanken um die Zukunft der Bildung in Bezug auf Künstliche Intelligenz, wie er in seinem gestrigen Gastbeitrag darlegte.

Nun jedoch meldet sich Ohswald per LinkedIn-Post und ruft „smarte Gründer:innen“ dazu auf, sich bei der Initiative „GoStudent Builders“ zu bewerben.

75 zu 25

GoStudent sucht mit dem Programm Gründer:innen, die neue Geschäftsmodelle auf Basis der GoStudent-Infrastruktur aufbauen möchten. Laut Website stehen 14 vorab definierte Problemstellungen zur Auswahl, etwa Abitur und Mittlere Reife in Deutschland bzw. Matura in Österreich für externe Kandidat:innen, Ausschreibungen im öffentlichen Bildungsbereich, Ferienlager oder ein KI-Agent für Lead-Follow-up. Alternativ können Teams eigene Ideen einbringen, sofern diese Umsatz erzielen und auf dem Netzwerk von GoStudent laufen.

Die Teilnehmer:innen halten 75 Prozent an der von ihnen aufgebauten Gesellschaft, GoStudent erhält 25 Prozent. Ein Gehalt gibt es am Anfang nicht, das Einkommen speist sich aus dem Gewinn des Unternehmens und soll als Motivation dienen („build to earn fast“). „Wenn dein Vorhaben funktioniert, gehören dir 75 % des Unternehmens. Wenn es nicht funktioniert, sagen wir dir frühzeitig Bescheid“, schreibt Ohswald per LinkedIn-Post.

Mehrheits-Klausel

GoStudent erhält eine Gebühr auf jene Umsätze, die über seine Kund:innen, Standorte und sein Vertriebsteam laufen. Ab dem dritten Jahr kann das Unicorn laut eigenen Angaben die Mehrheit zu einem vorab vereinbarten EBITDA-Multiple übernehmen, bezahlt in GoStudent-Anteilen statt in bar.

Im Gegenzug stellt GoStudent nach eigenen Angaben Zugang zu mehr als 200.000 Kund:innen und mehr als 850 Standorten bereit, darunter Studienkreis, Lernquadrat und Berlitz. Dazu kommen Lizenzen wie die BAMF-Zulassung sowie Gesellschaften in fünf Ländern. Alle 90 Tage werden Ziele vereinbart, bei wiederholtem Verfehlen endet der Zugang zu Kund:innen und Standorten.

Bewerbungen per Mail

Gesucht werden KI-native Einzelpersonen und Teams mit bis zu drei Personen, bewerben kann man sich per E-Mail an die Co-Founder Felix Ohswald (CEO) und Gregor Müller (COO). Die erste Runde endet am 15. Dezember 2026, Entscheidungen sollen vor Weihnachten fallen, der Start ist für Jänner 2027 geplant.

„Wir haben mehr validierte Geschäftsmöglichkeiten als Menschen, die sie umsetzen können“, erklären Ohswald und sein Co-Founder Gregor Müller ihre Beweggründe für diesen Schritt. „Anstatt für jede einzelne Idee Mitarbeiter:innen einzustellen oder ein Unternehmen aufzukaufen, übertragen wir diese Möglichkeiten an Macher:innen, die etwas Eigenes aufbauen und besitzen wollen. Die meisten Startups scheitern an drei Dingen: daran, die ersten Kund:innen zu gewinnen, die notwendige Infrastruktur und die erforderlichen Lizenzen aufzubauen und Kapital zu beschaffen. Wir nehmen dir alle drei Hürden ab. Du startest mit unseren bestehenden Kund:innen, unseren Standorten, unseren Lizenzen und unseren Daten. Du musst keinen einzigen Cent an Investorengeldern aufbringen.“

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AI Summaries

Too Good To Go: App gegen Lebensmittelverschwendung startet Kooperation mit Metro

  • User können die Anti-Lebensmittelverschendungs-App To Good To Go nun nutzen, um bei Metro nicht verkaufte Lebensmittel zu verbilligten Preisen zu kaufen und sie so vor dem Müll zu retten.
  • In anderen Ländern startete die Zusammenarbeit zwischen dem Startup und Metro bereits 2018, wie etwa in Deutschland.
  • Nun reiht sich auch der Österreich-Ableger in die Zusammenarbeit ein, um einen Beitrag gegen Lenbensmittelverschwendung zu leisten.
  • Die „To Good To Go-Pakete by METRO“ sind von 16:00-18:00 Uhr direkt beim Kundeneingang in sogenannten „Überraschungsboxen“, zum Abholen bereit.

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