16.10.2023

Tonis SchimmelSchock verspricht gleich bewohnbare Räume nach Schimmelbehandlung

Tonis SchimmelSchock 5.0 (bei DHDL-Aufzeichnung noch SchimmelSchock 4.0) möchte die mühsame Schimmelentfernung erleichtern.
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SchimmelSchock, Sxchimmel entfernen, wie Schimmel entfernen, Schimmel beseitigen, wie lange nicht im Raum
(c) SchimmelSchock - Das SchimmelSchock-Team.

Sandro Heindl und Peter Richter kennen das Horror-Szenario „Schimmel in der Wohnung“. Allein in Deutschland müssen sich den Toni-Schimmelschock 5.0-Foundern nach mehr als zwölf Millionen Haushalte damit auseinandersetzen.

SchimmelSchock umschließt Sporen

„Das ist nicht nur unansehnlich, sondern auch gesundheitsgefährdend“, sagt Heindl. „Die mikroskopisch kleinen Schimmelsporen werden durch die Raumluft eingeatmet, setzen sich in den Lungen und Bronchien fest und können so Atemwegserkrankungen oder Allergien verursachen.“

In seinem seit 1982 bestehenden, elterlichen Malermeisterbetrieb beschäftigt sich Heindl zusammen mit seinem Vater schon lange mit der Schimmelproblematik in Gebäuden. Da sich die Kund:innen eine einfache, schnelle und kostengünstige Lösung für den Alltag wünschten, begannen beide vor rund 20 Jahren mit der Entwicklung. Mit Tonis SchimmelSchock 5.0. sei nun „die perfekte Mixtur“ gelungen.

„Unser Produkt ist super einfach anzuwenden. Einfach auf die betroffenen Stellen sprühen und die Schimmelsporen werden umschlossen, sodass diese nicht mehr freigesetzt werden“, erklärt Co-Founder Richter. „Ist der Bereich abgetrocknet, muss man nur noch eine zweite Schicht aufsprühen.“

Farbe beendet Wachstum

Eine antimikrobielle Spezialfarbe stoppe dabei Schimmel effektiv – Vorbehandlung oder Vorkenntnisse seien nicht notwendig. Der eigentliche Clou: Die Farbe decke den Schimmel nicht nur sofort ab, sondern schließe die Schimmelsporen sicher ein, sodass sie nicht wieder an die Oberfläche gelangen und auch nicht mehr wachsen können.

Nach SchimmelSchock-Behandlung Räume wieder gleich bewohnbar

Dadurch soll die Schimmelbildung langfristig verhindert werden und da keine Chlorbleichmittel enthalten sind, wären die betroffenen Räume nach Trocknung der Farbschicht sofort wieder bewohnbar.

Tonis SchimmelSchock 5.0. aus der Sprühdose reicht für rund 1,5 Quadratmeter. Für größere Flächen gibt es ihr Produkt auch in 4,5 Liter Eimern.


Mehr dazu heute beim Staffelfinale der Höhle der Löwen. Weiters dabei: hey circle, peas of joy, Haepsi und Zeedz.

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Korbinian Kasinger will mit kW-Solutions "zum SAP für die Logistik" werden. | Foto: Paul Gruber

Eine große Gründungsvision stand am Anfang nicht. Nach dem Studium stieg Kasinger in die Unternehmensberatung ein und arbeitete viel in Deutschland, unter anderem an einem Strategieprojekt für einen großen deutschen Automobilkonzern. Dort kam er erstmals intensiv mit der Automobilwirtschaft in Berührung, eine Zeit, die ihn fachlich prägte. Mit der Zeit reifte der Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen. Gemeinsam mit einem Freund aus Innsbruck setzte er ihn um: Benjamin Walch brachte den technischen Hintergrund mit, Kasinger das Betriebswirtschaftliche. Am 3. September 2021, einen Tag vor seinem 29. Geburtstag, trugen die beiden ihr Unternehmen ein. Das Thema: Ladestationen.

Vom Projektgeschäft zum Software-Unternehmen

Der erste Ansatz war B2C, ein Bundle aus Hardware, Förderabwicklung und Installation. Kasinger erkannte früh das größere Potenzial im wiederkehrenden Geschäft, drehte Richtung B2B und ins Betreiben von Ladepunkten. Große Kund:innen kamen rasch: Magna, die Falkensteiner Hotelgruppe, Casinos Austria sowie der Lebensmittelhändler HOFER – allesamt darf kW-Solutions mit einer Vielzahl an Ladepunkten im In- und Ausland, betreuen.

Der eigentliche Hebel lag in der eigenen Software. Mit „Charly“ baute kW-Solutions einen intelligenten Energiemanager, der Ladeinfrastruktur, Fahrzeuge, Photovoltaik, Batteriespeicher und Energiemärkte zu einem System verbindet. Elektromobilität soll so nicht isoliert, sondern wirtschaftlich, skalierbar und netzdienlich betrieben werden, indem jede Kilowattstunde zum günstigsten Zeitpunkt verladen wird, bis hin zu negativen Strompreisen, bei denen Laden zwischenzeitlich Geld zurückbringen kann. Im Wohnbau, für Kasinger ein „gigantischer Markt“, ist das Unternehmen nach eigenen Angaben inzwischen Marktführer, mit rund 10.000 vorgerüsteten Stellplätzen und etwa 30 verkauften Projekten allein im ersten Halbjahr 2026. „Mittlerweile sage ich: Wir sind ein Software-Unternehmen.“

Vom Pkw bis zum schweren Lkw: kW-Solutions bündelt Ladeinfrastruktur und Energiemanagement auf einer Plattform. | Foto: Paul Gruber

„Charge with Friends“ und die Wette auf die Logistik

Aus dem Wohnbau heraus stieß das Team auf einen Markt mit höherem Puls: die Transportwirtschaft. Daraus entstand „Charly Transportation“, aufgesetzt auf drei Säulen: Sicherheit über einen lokalen Controller, Optimierung über aktives Flottenmanagement und Vernetzung über die Plattform „Charge with Friends“. Dort öffnen Transportunternehmen ihre Depot-Ladeinfrastruktur gegenseitig, bestehende Anlagen werden besser ausgelastet, und statt 50 Cent aufwärts laden Branchenkolleg:innen zu 30 bis 40 Cent netto, nahe an der Preisparität zum Diesel. Entwickelt wurde das Produkt in nur rund drei Monaten. Bis Jahresende will kW-Solutions ganz Österreich abdecken. „Wir haben einen Nerv der Zeit getroffen, zu hundert Prozent“, sagt Kasinger.

Das Potenzial ist groß: Von rund 75.000 schweren Nutzfahrzeugen in Österreich ist erst etwas mehr als ein Prozent vollelektrisch, bei Neuzulassungen sind es bereits rund zwölf Prozent. Kasinger denkt entsprechend weit: „Ich glaube, wir werden, hinsichtlich wechselseitiger Integrationstiefe sowie Relevanz, in 2 bis 3 Jahren zum SAP für die Logistik.“ Den deutschen Markt geht er strategisch an, gesteuert vom neuen Münchner Standort. Für 2026 erwartet er 60 bis 70 Prozent Umsatzwachstum auf rund vier bis viereinhalb Millionen Euro. Auch beim bidirektionalen Laden meldet das Unternehmen einen Erfolg: den nach eigenen Angaben ersten erfolgreichen V2G-Test im Netzgebiet der Wiener Netze.

Antrieb und Haltung

Anerkennung gab es zuletzt reichlich: den brutkasten „Innovator of the Year 2025″, einen Umweltpreis als Jungunternehmen des Jahres und eine Auszeichnung auf einer großen Immobilienmesse in München. Mit 20 Mitarbeitenden und einem Management-Team rund um CCO Matthias Moldaschl ist die Führung breit aufgestellt. Kasinger weiß genau, wo seine Stärken liegen: im schnellen Gespür für den Markt und in der Beharrlichkeit, Dinge auf den Boden zu bringen. Wichtig ist ihm eine Kultur, in der sich Aufrichtigkeit und Wertschätzung überlappen.

Würde er noch einmal in Österreich gründen? „Ja, ganz klar. Ich fühle mich Österreich sehr verbunden.“ Seine Mission liegt eine Ebene höher: den Strommarkt zu dynamisieren, Nachfrage und Angebot digital in Einklang zu bringen, smarte Netze statt reinem Netzausbau. Die Grundfrage sieht er als entschieden: „Wir haben uns als Gesellschaft darauf verständigt, dass Strom der primäre Energieträger der Zukunft ist. Das läuft schon.“ Es ist dieselbe Haltung, die ihn von Anfang an trägt: einmal entschieden, dann dranbleiben.


Disclaimer: Dieses Porträt entstand im Rahmen des Innovator of the Year 2025.

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