04.02.2019

Token4Hope von Lorena Skiljan holt sich eAward 2019

Gemeinsam mit dem Wiener Hilfswerk, Collective Energy und DECENT startete Blockchain Austria Gründerin Lorena Skiljan vergangenes Jahr die Blockchain-basierte Spendenplattform Token4Hope. Nun nahm sie dafür den eAward 2019 in der Kategorie Social Responsibility entgegen.
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Lorena Sklijan holt sich mit Token4Hope eAward 2019
(c) Hackabu: Lorena Sklijan

Durch die Spendenaktion Token4Hope werden die 48 Familien, die in den Einrichtungen der Wiener Hilfswerk-Wohnungslosenhilfe leben, unterstützt. Technologisch basiert das System auf der Blockchain-Anwendung des Schweizer Startups DECENT, über das das Spenden als Peer2Peer- Trading von Token ermöglicht wird. Das gespendete Geld wird via „Paper- Wallets“ (in diesem Fall der SOMA Ausweis) an die Begünstigten verteilt. Die darin enthaltenen digitalen Token können in den beiden Sozialmärkten des Wiener Hilfswerks und im New Chance Second-Hand Laden in der Wiener Barichgasse gegen Waren eingelöst werden.

+++ Erstes Blockchain-basiertes Spendensystem in Österreich +++

Token4Hope: Spenden können bis ins Geschäft verfolgt werden

Seit dem Start im November vergangenen Jahres wurde ein Gegenwert von mehr als 10.000 Euro an Spenden eingesammelt. Man wolle damit ein Vorreiterprojekt für Blockchain-basiertes Spenden etablieren, heißt es seitens der InitiatorInnen. SpenderInnen will man auch mit mehr Transparenz locken. „Mit dem Projekt möchten wir traditionellen Problemen des Vertrauens gegenüber Spenden eine technische Lösung entgegensetzen. Über DECENT’s DCore Blockchain werden Spenden transparent und fälschungssicher gespeichert – dies erlaubt allen SpenderInnen, ihren Beitrag auf dem weiteren Weg zu verfolgen und die tatsächliche Verwendung einzusehen“, schreibt Token4Hope. Das geschehe anonym. Die gesammelten Informationen könnten zur Optimierung analysiert werden, um diejenigen die Hilfe brauchen, noch effektiver zu unterstützen.

eAward 2019 in der Kategorie Social Responsibility

Nun holte sich Token4Hope wenige Monate nach dem Launch den eAward 2019 in der Kategorie Social Responsibility, der vom Wiener Report Verlag vergeben wird. Den Preis entgegen nahm die Token4Hope-Schirmherrin, Blockchain Austria Gründerin und Hackabu CEO Lorena Skiljan. „Ich bin davon überzeugt, dass die Blockchain ein wesentlicher Teil des Spendensystems werden wird, sowohl national aber vor allem, wenn es sich um länderübergreifende Projekte handelt“ sagt Skiljan.

Weitere Projekte im DACH-Raum geplant

Entsprechend bestünden weitere Pläne: „Wir werden gemeinsam mit Collective Energy, HumanVenture, DECENT und dem Wiener Hilfswerk am 28. März einen Event ins Leben rufen, bei dem die Vorteile der Blockchain im Wohltätigkeitsbereich besprochen und präsentiert werden. Wir freuen uns, bereits über zahlreiche Zusagen von den führenden Wohltätigkeits- Organisationen aus dem DACH Raum“, sagt Skiljan. (PA/red)

⇒ Offizielle Page der eAwards

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(c) SecurITe

Manchmal beginnt eine Gründungsgeschichte mit einem Satz, der wie eine Drohung klingt. „Alles, was wir in der Cybersecurity haben, kannst du wegschmeißen. Es wird in ganz kurzer Zeit nicht mehr funktionieren.“ Das soll Manuel Nedbal im Herbst 2024 zu Herbert Stöger gesagt haben – als das Schlagwort „agentic AI“ noch kaum jemand kannte. Rund anderthalb Jahre später, sagen beide, sei genau das eingetreten. Und aus der Ansage ist ein Unternehmen geworden, das nun eine bemerkenswerte Finanzierungsrunde vermeldet.

SecurITe hat eine Seed-Runde im niedrigen zweistelligen Millionenbereich (Euro) abgeschlossen – für eine Frühphasenfinanzierung im österreichischen Kontext eine außergewöhnliche Größenordnung. Sie reicht laut Unternehmen, um die Produktentwicklung über rund 24 Monate durchzufinanzieren. Strukturiert wurde die Runde bewusst über einen europäischen Finanzpartner aus dem Family-Office-Umfeld, der vorerst nicht genannt werden möchte. Auch die bestehenden Gesellschafter zogen mit.

Herbert Stöger, Managing Director x-tention | (c) Thomsen Photography

Hinter SecurITe stehen zwei Akteure, die sich ergänzen: Nedbal, der zwölf Jahre im Silicon Valley Cybersecurity gebaut hat, und Stöger, Gründer und Eigentümer der österreichischen Health-IT-Gruppe x-tention. Das Startup ist aus dieser Partnerschaft entstanden – x-tention brachte den Zugang zum Gesundheitsmarkt und das Problemverständnis ein, Nedbal die Technologie. Eine klassische Ausgründung sei es nicht; x-tention zählt heute zu den bestehenden Gesellschaftern.

Eine Begegnung im Bezirk Amstetten

Die Geschichte dahinter ist die zweier Welten, die im Mostviertel zusammenfanden. Nedbals Stationen im Valley: McAfee (später von Intel übernommen), dann das eigene Startup ShieldX, das nach fünf Jahren an Fortinet verkauft wurde, wo er als VP of Engineering arbeitete. Zuletzt verantwortete er bei Google die Architektur der Cloud-Firewall. Im Zuge der Pandemie kehrte er nach Österreich zurück – ein Muster, das man damals bei einigen heimischen Tech-Talenten beobachten konnte. Dort wurde er über einen gemeinsamen Freund Stöger vorgestellt.

Manuel Nedbal – CEO SecurITe (links) und Bernhard Aigenbauer – COO SecurITe | (c) SecurITe

Dieser hatte x-tention 2001 mit sechs Mitarbeitern gegründet; heute zählt die Gruppe rund 850 Beschäftigte in Österreich, der Schweiz, Deutschland und England sowie ein Office im Silicon Valley. Tief im Bereich Gesundheits-IT verankert, deckt x-tention Datenmanagement, ELGA, Konnektivität und Managed Services ab und betreut nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Kunden im Gesundheitswesen. Marktbedingungen, großes Problem, Marktzugang und Technologie seien „auf einmal zusammengekommen“ – Nedbal nennt es eine „Textbuchvorlage für ein Startup“. Heute verteilt sich das rund 50-köpfige Team auf Österreich, Silicon Valley und Bangalore.

Krankenhäuser als verwundbarster Punkt

Warum ausgerechnet Healthcare? Der Sektor sei von der Cybersecurity-Industrie „vergessen“ worden, argumentiert Nedbal – weil dort andere Regeln gelten. Klassische Schutzmechanismen ließen sich auf medizinischen Geräten und in klinischen Netzen nicht so einsetzen wie in der Enterprise-IT. Hinzu komme, dass während der Pandemie eine Hemmschwelle gefallen sei: Krankenhäuser würden heute ohne Schonung attackiert – rund um die Uhr.

Hier setzt das Resilienz-Argument der Gründer an: Krankenhäuser seien ein Paradebeispiel für kritische Infrastruktur, deren Absicherung längst keine rein technische Frage mehr sei, sondern eine der europäischen Souveränität. Die Sorge: Erkenntnisse über neue, KI-getriebene Angriffsmuster zirkulierten oft nur in einem begrenzten Kreis großer US-Anbieter – Krankenhaussoftware-Hersteller und europäische Institutionen seien dabei selten am Tisch. Eine eigenständige europäische Antwort, die nicht aus den USA, Israel oder China komme, sieht das Team daher als Chance. Konsequenterweise habe man auch die Finanzierung „aus Europa und für für das globale Wachstum“ gestemmt – die IP bleibe aber in Europa.

Die nächste Bedrohungsstufe sieht SecurITe in autonomen Agenten: Setzen Kliniken selbst KI-Agenten ein, könnten diese sich fehlverhalten; ein Angriff durch autonome Agenten sei zudem um ein Vielfaches gefährlicher als von einem menschlichen Akteur. Genau hier setzt das Produkt agentis360 an: Statt auf eine zentrale Instanz setzt es auf eigene Sensoren und kleine KI-Modelle, die direkt in der Infrastruktur sitzen und das Verhalten von Systemen und Agenten laufend auf Auffälligkeiten profilieren. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen die Produktentwicklung vorantreiben und parallel internationalen Vertrieb sowie Partnerschaften aufbauen – mit Europa als Ausgangspunkt und dem globalen Rollout für kritische Infrastruktur als nächstes Ziel.

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