13.03.2026
ZAHLEN

Tiroler Wärmepumpen-Startup Lambda erreicht 100 Millionen Euro Umsatz

Sieben Jahre nach der Gründung hat das Tiroler Unternehmen Lambda die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro erreicht. 
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Die Lambda-Gründer Florian Entleitner und Florian Fuchs | (c) Lambda
Die Lambda-Gründer Florian Entleitner und Florian Fuchs | (c) Lambda

“Wenn wir heute auf unsere Reise zurückblicken, fühlt es sich fast unglaublich an: Was einst in einer Garage in Tirol begann, hat sich zu einem Unternehmen entwickelt, das die 100-Millionen-Euro-Umsatzmarke erreicht hat”, schreiben die Lambda-Gründer auf LinkedIn.

Gegründet wurde das Unternehmen 2019 von Florian Entleitner und Florian Fuchs im Tiroler Kirchbichl in den Kitzbüheler Alpen. Lambda entwickelt Luft-Wärmepumpen, die besonders energieeffizient arbeiten sollen. Ziel ist es, die Systeme nicht nur im Neubau, sondern auch in bestehenden Gebäuden einsetzen zu können.

Im April des vergangenen Jahres übernahm Lambda zudem das deutsche Unternehmen Energiereform und baute damit seine Aktivitäten im Bereich Heiztechnologie weiter aus (brutkasten berichtete).

Wachstum durch energieeffiziente Technologie

Das Unternehmen führt sein Wachstum vor allem auf die Effizienz seiner Technologie zurück. “Das Geheimnis unseres schnellen Wachstums liegt vor allem in der hohen Energieeffizienz unserer Luft-Wärmepumpen. Mit unserem eigens entwickelten 3K-Prozess schaffen wir es, die Energie aus der Umgebungsluft deutlich besser nutzbar zu machen”, heißt es vom Unternehmen gegenüber brutkasten.

Durch dieses Verfahren lasse sich der Stromverbrauch der Anlagen deutlich reduzieren. Die Kombination aus energieeffizienter Technologie und nachhaltigem Ansatz habe wesentlich dazu beigetragen, dass Lambda innerhalb von sieben Jahren einen Umsatz von 100 Millionen Euro erreichen konnte.

Im Jahr 2025 verkaufte das Unternehmen laut eigenen Angaben rund 9.000 Wärmepumpen, Das sind etwa 3.500 Geräte mehr als im Jahr davor. Bereits 2021 schrieb Lambda erstmals schwarze Zahlen und ist seither profitabel. “Es war von Anfang an unser Ziel, möglichst schnell profitabel zu werden, daher wurde gerade am Anfang jeder Euro zweimal umgedreht”, heißt es vom Unternehmen.

Profitabilität

In der Anfangsphase finanzierte das Team die Entwicklung seiner Wärmepumpen vor allem aus Eigenmitteln. Unterstützung kam zusätzlich von Förderstellen wie der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

“Wir waren bisher in der Lage ohne externe Investoren auszukommen und streben das auch für die Zukunft an”, so das Unternehmen. Das weitere Wachstum werde daher seitdem aus eigenem Cashflow finanziert.

Neue Wärmepumpe und Software im Fokus

Für die kommenden Jahre plant Lambda mehrere Wachstumsschritte. Eine zentrale Rolle soll dabei eine neue Wärmepumpe mit 35 Kilowatt Leistung spielen, die erst vor wenigen Wochen auf den Markt gebracht wurde. Sie ist für größere Gebäude konzipiert, etwa mehrgeschossige Wohnbauten oder Unternehmenshallen. Nach Angaben des Unternehmens entwickelt sich die Nachfrage nach diesen größeren Wärmepumpen bereits „sehr positiv“.

Darüber hinaus arbeitet Lambda an einer neuen Software für seine Geräte. Diese soll künftig unter anderem Wetterdaten – etwa Prognosen zu Sonnenstunden – sowie dynamische Stromtarife der Energieanbieter berücksichtigen. Ziel ist es, den Energieverbrauch automatisch zu optimieren und die Betriebskosten für Nutzer:innen weiter zu senken.

Parallel dazu plant das Unternehmen, seine Vertriebsaktivitäten in Europa auszubauen. Besonders im Fokus stehen dabei Märkte wie Skandinavien und Frankreich, in denen die Wärmepumpentechnologie zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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Für 28 Artikel soll es Nachfüllprodukte geben. (c) Canva

Während bei Seifen schon lange zu Nachfüllprodukten gegriffen wird, werden andere Kosmetika immer wieder neu gekauft. Laut L’Oréal ambivalent, wünschen sich doch 84 % der Verbraucher:innen nach einer internationalen Kantar-Studie nachhaltige Alternativen. Mit #JoinTheRefillMovement startet die L’Oréal-Gruppe nun die bislang umfassendste Nachhaltigkeitskampagne ihrer Geschichte. Gestartet am World Refill Day (16. Juni), umfasst die Kampagne Nachfüllprodukte in den Bereichen Hautpflege, Düfte, Make-up und Haarpflege.

Von Parfum bis Lippenstift messbare Einsparungen

Mit Beginn der Initiative werden nicht nur klassische Duschgels, sondern auch Parfums oder Lippenstifte von L’Oréal als Refill-Produkte angeboten. Ein zentrales Element der Kampagne ist der Nachhaltigkeitsnachweis, gekennzeichnet auf jedem Produkt, der den sofortigen Effekt des Nachfüllens angibt. Ein Beispiel: Bei einer Refill-Creme von Lancôme wird im direkten Vergleich zum Standard-Tiegel der Einsatz von Glas komplett (100 %), Metall um 95 %, Kunststoff um 42 % und Karton um 36 % reduziert. Diese Zahlen sollen die unmittelbare Materialeinsparung belegen und sich bewusst von unkonkreten Prognosen abgrenzen.

„Mit 18 Marken und 28 Produkten zeigen wir, dass nachfüllbare Schönheit für jeden da ist – über alle Kategorien, Preisklassen und Kanäle hinweg. Wir helfen den Verbrauchern, eine einfache Veränderung vorzunehmen: sich für ein Refill zu entscheiden. Nicht als Verzicht, sondern als die bessere Option. Weniger Auswirkungen auf den Planeten, besser für den Geldbeutel“, so Blanca Juti, Chief Corporate Affairs & Engagement Officer bei L’Oréal.

„Say-do Gap“

Zwar sei der Wunsch nach nachhaltigeren Produkten bei den meisten Verbraucher:innen verankert, doch L’Oréal verzeichnet eine spürbare Lücke, wenn es um die tatsächliche Kaufentscheidung geht. Es entsteht ein „Say-do Gap“. Mit der Kampagne will der Konzern nachhaltigere Produkte zunächst zugänglich machen. Gleichzeitig soll aber auch die Sichtbarkeit, beispielsweise durch gezielte Platzierungen in Regalen im Einzelhandel, erhöht werden.

„Nachhaltiger Konsum scheitert im Alltag oft an der Macht der Gewohnheit“, weiß Stefan Geister, Nachhaltigkeitschef von L’Oréal DACH. „Gemeinsam mit unseren Handelspartnern in Drogerien, Parfümerien, Apotheken und Friseursalons wollen wir das ‚Nachfüllen zu Hause‘ als neuen Standard etablieren. Die Erfolgsfaktoren liegen auf der Hand: Ein umfassendes Angebot, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und kontinuierliche Sichtbarkeit im stationären und digitalen Handel. Wenn wir diesen Weg partnerschaftlich, ausdauernd und konsequent beschreiten, lassen wir aus guten Absichten echtes neues Handeln entstehen.“

100 Mio. Euro für Innovation & Startups

Begleitet werden die Maßnahmen von einem 100-Millionen-Euro-starken Innovationsfonds. Mit dem unternehmenseigenen L’AcceleratOR-Programm werden gezielt Startups und junge Talente unterstützt. Die Ansätze reichen von biologisch abbaubaren Materialien auf Algenbasis über Biokunststoffe aus Zuckerrohr bis hin zu recycelbaren Papierflaschen.

Mit 22 Forschungszentren in sieben regionalen Hubs weltweit, über 4.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie mehr als 8.000 Fachkräften aus den Bereichen Digitales, Tech und Data bündelt der Konzern seine Ressourcen. Ziel dieser Investitionen in die Startup-Förderung und die eigene Forschung ist es, als vernetztes „Beauty-Tech-Powerhouse“ die technologische Zukunft der Kosmetikbranche maßgeblich zu gestalten. Im Jahr 2025 wurde L’Oréal vom Fortune-Magazin zum innovativsten Unternehmen Europas gekürt.

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