26.09.2025
TIROLER STARTUP

REPS holt Millioneninvestment für Energiegewinnung aus Verkehrsflächen

Das Tiroler Startup REPS holt sich ein Seed-Investment von 1,3 Millionen Euro. Damit soll die Serienproduktion und die Internationalisierung vorangetrieben werden.
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Das Team von © REPS mit Gründer Alfons Huber (4.v.l.).

Mils – in diesem kleinen Ort in Tirol ist seit 2023 das Startup REPS beheimatet, das eine Technologie entwickelt hat, mit der Verkehrsflächen zu Energiequellen werden. Statt ungenutzt zu verpuffen, wird die von Fahrzeugen erzeugte Energie aufgefangen und in Strom umgewandelt.

Die Lösung eignet sich für Straßen, Autobahnen, Häfen und Städte und könnte damit einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen leisten. Ziel von REPS ist es, bestehende Infrastruktur zu nutzen und Städte dabei zu unterstützen, ihre Klimaziele schneller zu erreichen.

Im April sicherte sich das junge Unternehmen bereits ein Investment der ehemaligen Landwirtschafts- und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (brutkasten berichtete). Nun folgt das nächste: REPS hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und dabei 1,3 Millionen Euro eingesammelt.

Gründer sei ein „Ausreißer“

Angeführt wird die Finanzierungsrunde vom europäischen Accelerator-Programm EWOR rund um Co-Founder und CEO Daniel Dippold (brutkasten berichtete). Das Fellowship-Programm von EWOR wird individuell an die Gründer:innen angepasst. Laut eigenen Angaben wurde REPS-Gründer Alfons Huber aus 35.000 Bewerbungen als einer von 35 ausgewählt.

„Die Welt benötigt dringend grüne Energiequellen, die schnell skalieren. REPS hebt sich ab, weil es Wirkung durch bestehende Infrastruktur erzielt. Straßen bleiben Straßen – aber jetzt versorgen sie auch unsere Zukunft mit Energie. Ich habe Hunderte von Unternehmern getroffen, aber nur wenige mit Alfons’ Mischung aus Vision, technischer Brillanz und Ausdauer. Er ist genau die Art von Ausreißer, für die EWOR gegründet wurde”, so Dippold.

Serienproduktion und Internationalisierung

Mit dem frischen Kapital plant REPS nun die Vorbereitung auf die Serienproduktion sowie eine Internationalisierungsoffensive. Erste Großprojekte seien bereits fixiert. In einer Presseaussendung bezeichnete das Unternehmen das Investment als „neues Kapital in einer bislang sechsjährigen Forschungsgeschichte“. 

„EWOR unterstützt uns beim Eintritt in eine neue Wachstumsphase und unsere Internationalisierung voranzutreiben. Ich danke EWOR für die Aufnahme ins Fellowship-Programm. Die Partnerschaft liefert nicht nur ein solides finanzielles Fundament, sondern eröffnet uns durch das EWOR-Netzwerk wertvolle neue Möglichkeiten. Das EWOR Team glaubt an unsere Technologie und gibt uns einen entscheidenden Schub für die kommenden Monate”, kommentiert Huber das Investment. 

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vlnr: Florian Haas, Elisabeth Zehetner, Johannes Ferner, Elias Priesching, Florian Wimmer, Martina Geisler © EY/Point of View

Zum fünften Mal verlieh EY die Auszeichnungen an die wohl vielversprechendsten Scaleups des Jahres. Aus über 330 Einreichungen kürte eine 87-köpfige Fachjury gestern Abend im Gartenpalais Liechtenstein die besten heimischen Startups in 13 Kategorien sowie zwei Sonderkategorien.

Neben der Hauptkategorie „Scaleup of the Year“ wurden auch wieder die „Rising Stars“ sowie heuer erstmals auch „Founder of the Year“ ausgezeichnet. Florian Haas, Head of Startups bei EY, moderierte die dreistündige Preisverleihung außerdem nicht wie gewohnt solo, sondern holte sich erstmals EY-Partnerin Martina Geisler als Verstärkung an die Seite.

EY Scaleup Award Trophäe © EY/Point of View

Fiskaly wird Scaleup of the Year

In der Hauptkategorie setzte sich das 2019 gegründete Wiener Software-Unternehmen fiskaly durch, das cloudbasierte Lösungen für Fiskalisierung entwickelt. Sichtlich stolz über die Auszeichnung nahm Johannes Ferner, CEO bei fiskaly, den 3D-gedruckten Preis vom amtierenden Gewinner und Blockpit-Founder Florian Wimmer entgegen. Die Abläufe der EY Preisverleihungen kannte man bei fiskaly bereits vom Vorjahr. Da durfte Ferner den „EY Entrepreneur Of The Year“-Award entgegennehmen.

Und auch den Einreichungsprozess kannte das Wiener Unternehmen nur zu gut, wie Ferner in seiner Danksagung humorvoll kommentierte: „Alle guten Dinge sind 5 EY-Einreichungen“.

Factorymaker holt Rising Star of the Year

Beim DeepTech-Startup factorymaker jagt derzeit ein Erfolg den nächsten. Nachdem sich die Gründerinnen Julia Reisinger und Maria Zahlbruckner erst kürzlich beim Startup World Cup das Ticket für das Weltfinale im Silicon Valley sicherten, hieß es nun: „Rising Star of the Year“. Das Team überzeugte die Jury mit seiner Plattform für automatisierte industrielle Fertigungsprozesse und staubte zusätzlich den Spinoff-Sonderpreis ab.

Denise Hirner ist „Founder of the Year“

Erstmals wurde heuer auch der Sonderpreis „Founder of the Year“ verliehen, um die Persönlichkeiten hinter den Startups zu würdigen und ins Rampenlicht zu holen. Gemeinsam mit refurbed Co-Founder Kilian Kaminski und Managing Director von AustrianStartups Hannah Wundsam kürte Staatssekretärin Elisabeth Zehetner die Mitgründerin und COO des DeepTech-Unternehmens UpNano, Denise Hirner.

Die Auszeichnung folgte auf eine Jury-Vorauswahl der Top-15-Anwärter und einem anschließenden Online-Voting. „Für mich ein absolut überraschender Gewinn. Die Anerkennung und die Laudatio haben mich wirklich ins Herz getroffen“, erklärte Hirner nach der Verleihung, deren Startup ebenfalls mit dem Spinnoff-Sonderpreis prämiert wurde.

EY Scaleup Award Founder Of The Year Denise Hirner (4. v.l.) (UpNano) © EY/Point of View

Vorregistrierung für 2027 geöffnet

Nach dem Event blicken die Veranstaltenden bereits nach vorne. Die Vorregistrierung für den EY Scaleup Award 2027 ist ab sofort geöffnet, bevor im Jänner die reguläre Bewerbungsphase startet.

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