19.03.2015

Tinnitracks: Deutsches Startup bekämpft Tinnitus per Smartphone-App

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© Tinnitracks: Startup sagt lästigem Tinnitus den Kampf an

Auf der Technologiekonferenz SXSW gewann das deutsche Startup Tinnitracks erst vor wenigen Tagen einen begehrten US-Gründerpreis. So wurde das Unternehmen aus Hamburg in der Kategorie „Digital Health and Life Science“ ausgezeichnet.

Das Konzept hinter Tinnitracks verspricht Großes: Die neue Smartphone App will mit gefilteter Lieblingsmusik Menschen helfen, die an Tinnitus leiden. Im ersten Schritt wird dafür die eigene Musik gefiltert. Dieser Vorgang dient dazu herauszufinden, welche Titel aus der eigenen Playlist tatsächlich Therapie-Potential haben.

Während bisherige Therapieformen häufig nur die Symptome behandeln, möchte Tinnitracks mit der speziell aufbereiteten Musik die Ursache des Tinnitus bekämpfen: Abnorm überaktive Nervenzellen im Hörzentrum des Gehirns. So soll die „Überaktivität“ durch die Filter-Musik so beruhigt werden, dass eine nachhaltige Linderung des Tinnitus eintritt. Laut der Unternehmens-Website soll die Wirksamkeit auch in klinischen Studien belegt worden sein.

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Mehr Infos auf der Website von Tinnitracks

Foto-Credit: Tinnitracks

Zuerst gesehen auf: Engadget

 

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Gründer von Fiskaly: Patrick Gaubatz, Johannes Ferner, Simon Tragatschnig (v. l.) | (c) Fiskaly

Das Wiener Fintech fiskaly expandiert nach Tschechien. Mit seiner neuen Softwarelösung Sign CZ will das Unternehmen Händler und Kassensystemanbieter bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben unterstützen. Ab 1. Jänner 2027 führt Tschechien die verpflichtende elektronische Umsatzerfassung, kurz EET 2.0, wieder ein. Diese betrifft insbesondere Unternehmen im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor.

Software kann bereits getestet werden

Mit Sign CZ bietet fiskaly eine cloudbasierte Schnittstelle, über die Kassensysteme Umsätze elektronisch an die tschechische Finanzverwaltung übermitteln können. Die Lösung kommt ohne zusätzliche Hardware aus und soll Unternehmen die Einhaltung der neuen gesetzlichen Vorgaben erleichtern. Die Softwarelösung kann bereits vor der Einführung der neuen Registrierkassenpflicht integriert und getestet werden. Diese tritt am 1. Jänner 2027 in Kraft.

Für kleinere Unternehmen bietet die tschechische Finanzverwaltung ab Dezember zudem eine kostenlose Webanwendung namens Moje eet an. Diese ist allerdings auf Betriebe mit maximal zwei Erfassungseinheiten beschränkt. Fiskaly richtet sich mit seiner Lösung hingegen insbesondere an Kassensystemanbieter und Unternehmen, die die elektronische Umsatzerfassung in bestehende Systeme integrieren wollen.

Tschechien führt Registrierkassenpflicht erneut ein

Mit EET 2.0 führt Tschechien die elektronische Registrierkassenpflicht wieder ein. Die ursprüngliche Regelung wurde zunächst während der Corona-Pandemie ausgesetzt und Anfang 2023 schließlich abgeschafft. Die neue Version soll einfacher und weniger bürokratisch sein. So entfällt etwa die Pflicht, gedruckte Kassenbelege auszustellen.

Erfasst werden künftig grundsätzlich Zahlungen vor Ort, unabhängig davon, ob Kunden bar, mit Karte oder per QR-Code bezahlen. Reine Online-Zahlungen sind von der Regelung ausgenommen.

Mit der Wiedereinführung will die tschechische Regierung Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft eindämmen sowie für fairere Wettbewerbsbedingungen sorgen. Das Finanzministerium rechnet durch die Maßnahme mit zusätzlichen Staatseinnahmen von rund 560 Millionen Euro jährlich.

Fiskaly mittlerweile in neun europäischen Märkten aktiv

Mit dem Markteintritt in Tschechien setzt fiskaly seine europäische Expansion fort. Zu den bisherigen Expansionsschritten zählen unter anderem der Markteintritt in Spanien 2023 sowie die Übernahme des schwedischen Anbieters InfraSec im Dezember 2025. „Wir begrüßen Tschechiens Schritt hin zu einer modernen, digitalen Umsatzerfassung und einem faireren steuerlichen Umfeld“, sagt Johannes Ferner, Co-Founder und Co-CEO von fiskaly.

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