26.02.2020

TIER kauft 5000 E-Mopeds von gescheiterten Bosch-Tochter Coup

TIER Mobility erweitert sein Angebot und wird künftig auch E-Mopeds anbieten. Das deutsche Startup hat nun 5000 Roller der gescheiterten Bosch-Tochter Coup gekauft, um die Fahrzeugflotte aufzubauen.
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TIER Mobility
(c) TIER Mobility

TIER Mobility möchte künftig nicht nur E-Tretroller anbieten, sondern sein Angebot um E-Mopeds erweitern. Dafür kauft das deutsche Startup nun 5000 E-Mopeds der gescheiterten Bosch-Tochter Coup. Neben den E-Mopeds erwirbt TIER Mobility auch die dazugehörige Ladeinfrastruktur.

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Der Start erfolgt in Berlin

Coup hatte in Berlin, Paris und Madrid eine Flotte von rund 5.000 E-Mopeds betrieben. Ende November kündigte Coup an, dass der Dienst eingestellt wird.

Der Dienst von TIER Mobility soll zunächst im Mai 2020 in Berlin beginnen. Weitere Städte wurden bisher nicht genannt.

In einer Aussendung heißt es, dass in einem nächsten Schritt die „nötigen Voraussetzungen“ geschaffen werden, um den Kunden in der App nicht nur die E-Tretroller, sondern die E-Mopeds für längere Fahrten anzubieten.

Distanzen von vier bis zehn Kilometer

Lawrence Leuschner, CEO und Mitbegründer von TIER Mobility, erläutert, dass sich die E-Mopeds für mittlere Distanzen von vier bis zehn Kilometer eignen. Zudem soll Know-How aus dem bisherigen Kerngeschäft in das neue Mobilitätsangebot mit einfließen.

„Wir haben wertvolle Erfahrungen mit E-Scootern gesammelt und können diese nun im Bereich der E-Mopeds effektiv nutzen. Viele Kunden wünschen sich ein etwas schnelleres Fahrzeug für mittlere Distanzen von vier bis zehn Kilometern. Jetzt können wir diesen Menschen mit hochwertigen Fahrzeugen ein sehr gutes Angebot machen“, so Leuschner.

TIER Mobility erweitert Investment

Erst letzte Woche hat das Startup mitgeteilt, dass es seine Series-B-Finanzierung vom Oktober 2019  auf über 100 Millionen US-Dollar aufgestockt hat – der brutkasten berichtete. Das Kapital soll zum weiteren Aufbau des Managementteams und zur Durchführung von weiteren Übernahmen verwendet werden.

TIER Mobility hat seit dem Beginn seines operativen Geschäfts im Oktober 2018 rasch expandiert und betreibt mittlerweile Europas größte Flotte an E-Scootern in mehr als 55 Städten in 11 Ländern.

Derzeit zeichnet sich eine Konsolidierung des übersättigten E-Scooter-Marktes ab. Erst Ende Jänner hat der US-Anbieter das Berliner Startup Circ geschluckt – mehr darüber in einer Hintergrund-Analyse.


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Letzte Hardware-Dokumentation der integrierten Ausbringungseinheit im Reinraumlabor © Exolaunch

Wer im Orbit forschen oder produzieren will, sieht sich meist mit langwierigen Freigabeprozessen und Branchenbürokratie konfrontiert, heißt es in einer Aussendung des Wiener Space-Tech Startups. Tumbleweed will diese Prozesse nun beschleunigen und hat in unter neun Monaten die Hardware für die erste kommerzielle Mission „Oasis Alpha“ fertiggestellt. Die Übergabe an den Startdienstleister Exolaunch, der bereits über 790 Satelliten-Transporte abgewickelt hat, ist erfolgt.


Visualisierung von Oasis Alpha im Orbit © Tumbleweed

Standardisierte Transportboxen für Experimente

Tumbleweed nutzt für seine Missionen sogenannte „Pods“. Dabei handelt es sich um standardisierte Behälter, die wie Frachtcontainer für den Weltraum funktionieren. Kunden können ihre Experimente direkt in diese Boxen einsetzen, ohne tiefgehendes raumfahrttechnisches Fachwissen besitzen zu müssen. Die gesamte technische Integration sowie die behördlichen Zulassungsverfahren werden von Tumbleweed übernommen, wie es von Unternehmensseite heißt.


Detailansicht von Oasis Alpha auf dem Integrations-Führungsschienensystem vor
dem Einsetzen © Exolaunch

Laut dem Startup reduziert sich der Gesamtaufwand für Kunden dadurch um das Siebenfache im Vergleich zu einer selbst organisierten Weltraummission. Guillaume Brault, CTO des Startups, erklärt den strategischen Ansatz dahinter: „Unser Ziel ist es, den Weg in die Schwerelosigkeit so einfach zu machen wie den Paketversand auf der Erde“. Die Kundenpreise für den kleinsten „Pod Nano“ Behälter mit den Maßen 10 x 10 x 2.5 cm beginnen auf der Website des Unternehmens bei 15.000 Euro.

Unterschiedliche Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle für die Forschung in der Mikrogravitation sind vielfältig, da physikalische, biologische und chemische Prozesse dort ohne schwerkraftbedingte Einflüsse wie Auftrieb oder Sedimentation ablaufen. Unternehmen nutzen diese Bedingungen gezielt, um beispielsweise neue Medikamente zu entwickeln, hochwertigere Proteinkristalle zu züchten oder neuartige Materialien wie ultradünne ZBLAN-Glasfaserkabel und künstliche Netzhäute herzustellen.

Die erste Satellitenmission ist bereits komplett ausgebucht. Zu den vier internationalen Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Materialforschung zählen die Technische Universität Delft (TU Delft), das European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), das Spring Institute for Forests on the Moon sowie das Unternehmen MassBalance.

Von der Mars-Forschung zum Erdorbit

Das Unternehmen wurde im November 2024 gegründet und beschäftigt derzeit ein 15-köpfiges Expertenteam an den Standorten Wien und Delft in den Niederlanden. Bevor sich das Startup auf die kommerzielle Mikrogravitationsforschung im Erdorbit konzentrierte, wurde zum Beispiel an windbetriebenen Mars-Robotern im Rahmen des Projekts „Tumbleweed Mars“ gearbeitet.

Während Oasis Alpha für den Start vorbereitet wird, nimmt Tumbleweed bereits Buchungen für die Folgemission „Oasis Beta“ entgegen. Julian Rothenbuchner, CEO von Tumbleweed, betont die Notwendigkeit schnellerer Prozesse: „Wenn das Weltall eine Plattform für die Produktion werden soll, muss es sich auch im Tempo der Industrie bewegen“.


Mitglieder des Tumbleweed-Teams © Tumbleweed
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TIER kauft 5000 E-Mopeds von gescheiterten Bosch-Tochter Coup

TIER Mobility erweitert sein Angebot und wird künftig auch E-Mopeds anbieten. Das deutsche Startup hat nun 5000 Roller der gescheiterten Bosch-Tochter Coup gekauft, um die Fahrzeugflotte aufzubauen. Coup hatte in Berlin, Paris und Madrid eine Flotte von rund 5.000 E-Mopeds betrieben. Ende November kündigte Coup an, dass der Dienst eingestellt wird. Der Dienst soll zunächst im Mai 2020 in Berlin beginnen. Weitere Städte wurden bisher nicht genannt. In einer Aussendung heißt es, dass in einem nächsten Schritt, die „nötigen Voraussetzungen“ geschaffen werden, um den Kunden in der App nicht nur die E-Tretroller, sondern die E-Mopeds für längere Fahrten anzubieten.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

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