30.06.2017

Theinternet.wtf – Trending Social Media Stories von Storyclash aus Linz

Das Linzer Startup Storyclash hat vor Kurzem eine spannende App veröffentlicht, die es ab nun möglich machen soll, die wirklich wichtigen Online Inhalte zu konsumieren. Vorerst für iOS, Android ist laut CMO Stefan Mitmansgruber in Planung.
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Jeden Tag, jede Stunde werden Unmengen an Nachrichten, Bildern und Videos in den sozialen Netzwerken wie Facebook, mit seinen zwei Milliarden Nutzern, hochgeladen, geteilt, kommentiert und geliked. Oftmals bricht eine wahre Informationsflut, über die Social Media Nutzer herein. Den Überblick zu behalten wird spürbar immer schwieriger. Gerade auch in Zeiten von Fake News und den sogenannten „alternativen Fakten“ fällt es sehr vielen Menschen immer schwerer, die für sie, wirklich lesenswerten Inhalte und Informationen überhaupt zu finden.

Eine App aus Österreich soll nun Abhilfe schaffen

Die neue iOS Applikation „Theinternet.wtf“, des, für seine Social Media Interaktions-Analysen bekannten und erfolgreichen, Linzer Startups Storyclash soll dabei helfen, relevante Infos zu filtern und diese mobil aufzubereiten.

Hierzu werden permanent Millionen von Interaktionen mit Postings in den sozialen Medien in Echtzeit analysiert, womit die interessantesten News, lustigsten GIFs und spannendsten Videos des Tages die im Internet kursieren gefunden und aufbereitet. Der Content wird in der App nach der Anzahl an Interaktionen gereiht. Die Themen, welche momentan die meisten Menschen bewegen und die größte Zahl an Interaktionen verursachen, werden in Kategorien wie News, Politik, Tech, Fun und einigen mehr eingeteilt. Die User haben zusätzlich die Möglichkeit, die Inhalte nach Herkunft, Sprache und Content-Typen wie Artikel, Video, Bilder oder beispielsweise auch GIFs zu filtern.

Die App steht derzeit für alle iPhones und iPads ab iOS Version 10.2 im Apple App Store kostenlos zum Download zur Verfügung. Eine Version für das Google OS Android ist in Planung.  

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easy-connect, mamdani, Metropolitan Opera, Met, NY
© Laura Böhler - Gerald Stockinger (l.)(Co-Founder & CTO) und Wolfgang Graf (Co-Founder & CEO).

Die Metropolitan Opera und New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani kündigten Ende September eine Initiative an: In der Saison 2026/27 gibt die Met jeden Monat 10.000 Karten an New Yorker:innen frei, die seit 2019 kein Met-Ticket gekauft haben. Das sind rund zehn Prozent aller Tickets der Saison. Das Unternehmen easy-connect aus Wien liefert dafür die Technologie, wie dieses heute bekanntgab.

easy-connect in New York

Die Tickets werden über die bestehende digitale Lotterie in der App vergeben: Dazu müssen Nutzer:innen ihren Ausweis für die Berechtigungsprüfung in der App hochladen und sich für eine Vorstellung zur Lotterie anmelden. Von einem möglichen Gewinn erfahren sie per Push-Nachricht – und erhalten das Ticket direkt am Handy. Das Besondere daran: So kann die Met auch jene Teilnehmer:innen erneut ansprechen, die bei der Lotterie nicht gewinnen.

„Mit Opera for All wollten wir es New Yorker:innen in allen fünf Stadtbezirken leicht machen, die Met zu entdecken – und sie persönlich bei uns willkommen heißen. Weil Lotterie und Ausweisprüfung bereits in der App, die wir auch für unsere Rush-Tickets nutzen, verfügbar waren, ging es bemerkenswert schnell von der Idee zum Start – und das in der Größenordnung, die diese ambitionierte Initiative gebraucht hat. Möglich war das dank unserer Zusammenarbeit mit dem innovativen und flexiblen Team von easy-connect, das uns bei jedem Schritt begleitet hat, vom Design bis zur Umsetzung“, sagt Gillian Brierley, Chief Audiences, Marketing, and Communications Officer der Metropolitan Opera.

Bürgermeister Mamdani über „Opera for All“

Das Modell lässt sich auf viele Kulturbetriebe übertragen. Seit 2024 vergibt die Met über eine Lotterie in der App vergünstigte Tickets für 25 Dollar. Mehr als 550.000-mal haben Menschen seither bei der Verlosung mitgemacht, mehr als die Hälfte der App-Nutzer:innen ist unter 40 Jahren alt – und trotzdem sind rund vier von fünf Tickets, die in der App gekauft werden, ganz reguläre (Vollpreis-)Karten. Für viele Menschen stelle die Lotterie den ersten Schritt ins Haus dar.

Denn wer sich in der App anmeldet, sei für die Met kein:e Unbekannte:r mehr. Wer bei der Lotterie nicht gewinnt, bekommt automatisch ein passendes Angebot für ein reguläres Ticket. Im deutschsprachigen Raum gibt es ebenfalls solche Modelle und Initiativen, um kulturelle Teilhabe über alle Besuchergruppen hinweg zu ermöglichen, unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Zum Beispiel am Opernhaus Zürich mit einer Ticket-Lotterie und der digitalen Prüfung der „KulturLegi-Berechtigung“ für Menschen mit geringem Einkommen, direkt in der App.

„Stammpublikum entwickeln“

„Kultur einfacher zugänglich zu machen, war von Anfang an unser Anspruch. Nun macht es uns besonders stolz, dass die Technologie hinter einem Programm dieser Größenordnung aus Wien kommt“, sagt Wolfgang Graf, Co-Founder & CEO von easy-connect, der das Unternehmen gemeinsam mit Gerald Stockinger gegründet hat. „Drei von vier Erstbesucher:innen kommen nie wieder. Mit einer eigenen App können Häuser das ändern: Menschen zum ersten Mal hereinholen, sie persönlich ansprechen und daraus Stammpublikum entwickeln. Am Ende des Tages geht es darum, möglichst viele Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern. Und was in New York funktioniert, funktioniert genauso in Wien, Zürich oder Berlin.“

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