17.10.2019

The Student Hotel: Erste Eindrücke des neuen Wohnheims mit Coworking-Space

Im Jänner 2020 wird im Nordbahnviertel in Wien "The Student Hotel" eröffnen. Dabei handelt es sich um ein hybrides Hospitality-Modell, das Studentenzimmer, Hotelzimmer und Co-Working-Spaces bietet. Der brutkasten war zur Besichtigung der Baustelle eingeladen und hat die ersten Eindrücke eingefangen.
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The Student Hotel
Die Eröffnung soll im Februar 2020 erfolgen

Sofern alles nach Plan verläuft, soll im Feber 2020 mit The Student Hotel im Nordbahnviertel in Wien eines der größten Studentenwohnheime Österreichs eröffnen. Der Begriff Studentenwohnheim ist vielleicht zu kurz gefasst, handelt es sich nämlich bei The Student Hotel um ein sogenanntes hybrides Hospitality-Modell, das nicht nur Langzeitunterkünfte für Studierende und Expats, sondern auch Hotelzimmer für Kurzzeitgäste bietet.

+++ Neue Welt des Arbeitens: Homeoffice und Coworkingspaces im Trend +++

Bauträger und Betreiber der neuen Unterkunft ist die niederländische Gruppe „The Student Hotel Group“. Sie verfügt mittlerweile über 13 Standorte in ganz Europa. Bis 2025 soll die Zahl auf insgesamt 38 anwachsen.

The Student Hotel: Erste Eindrücke

Neben insgesamt 820 Zimmern soll der 38.000 Quadratmeter große Komplex auch über ein Restaurant, eine Bar, ein Fintenesscenter und einen eigenen Co-Working-Space verfügen. Mit letzterem möchte The Student Hotel insbesondere Freelancer und junge Startup-Gründer ansprechen.

Die Hotelzimmer sollen pro Nacht ab 70 Euro aufwärts kosten. Ein Monat im Studentenheim schlägt mit rund 700 Euro zu Buche. Die genauen Preise für den Standort Wien sollen aber noch bekannt gegeben werden.

Vernetzte Waschmaschinen und Leihfahrrad

Als Zielgruppe sollen vorwiegend Digital Natives angesprochen werden. Wie Jody Verver, Head of Public Relations bei The Student Hotel, im Rahmen einer exklusiven Baustellenbesichtigung erläuterte, werden die Bewohner des Studentenheims, sowie die Kurzzeitgäste auf eine eigene App zugreifen können. Mit dieser sollen sie nicht nur über Veranstaltungen informiert, sondern auch benachrichtigt werden, sobald die gemietete Gemeinschaftswaschmaschine im Keller ihr Programm beendet hat. Den holländischen Wurzeln verpflichtet, ist im Preis ein eigenes Leihfahrrad inbegriffen.


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calliora
© calliora - Frederik Träuble und Jonas Wildberger.

Das Münchner Startup calliora von Frederik Träuble und Jonas Wildberger entwickelt eine KI-Plattform für Krankenhäuser, die den Verwaltungs- und Abrechnungsaufwand reduzieren und Erlöse besser absichern soll. Nach Angaben des Unternehmens begleitet die Software Behandlungsfälle von der Aufnahme bis zur Abrechnung und verknüpft dafür Informationen aus verschiedenen bestehenden Systemen.

calliora: Fokus auf Dokumentation und Abrechnung

Ein Schwerpunkt liegt auf Dokumentation und Abrechnung. Die Plattform unterstützt bei der Kodierung und prüft Fälle auf typische Prüfmuster des Medizinischen Dienstes. Zudem sollen abrechnungsrelevante Informationen frühzeitig erkannt und für die weitere Bearbeitung im Krankenhaus bereitgestellt werden. Für das Controlling bietet calliora eigene Auswertungen und Analysen an.

Hinter dem Produkt steht die Annahme, dass Informationen zu einem Behandlungsfall in Krankenhäusern über zahlreiche unterschiedliche Systeme und Prozesse verteilt sind. Fehlen Angaben oder werden sie nicht an der richtigen Stelle übernommen, kann dies zu zusätzlichem Bearbeitungsaufwand oder zu Problemen bei der Abrechnung führen. Calliora will diese Lücken durch eine zentrale, KI-gestützte Verarbeitung der vorhandenen Informationen verringern.

Bertelsmann und Angel-Investoren dabei

Nun hat das Münchner Startup eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über sechs Millionen US-Dollar abgeschlossen: „Unsere Pre-Seed-Runde wird von BHI – Bertelsmann Healthcare Investments und redalpine angeführt. Mit dabei sind Angel-Investoren aus Krankenhausmanagement und KI, darunter Dr. Ulrich Wandschneider (ehemaliger CEO von Asklepios und Mediclin AG), Sara Siegel (Global Health Sector Leader, Deloitte), Peter Sarlin (Postscriptum, NestAI, QuTwo & Silo AI) und Frank Hutter (Prior Labs)“, schreibt das Startup in einem LinkedIn-Post.

Die Plattform soll bereits bei der Aufnahme eines Falls unterstützen und prüfen können, ob eine Behandlung ambulant, stationär oder als Hybrid-DRG abzurechnen ist. Dabei dokumentiert sie die dafür maßgeblichen Gründe. Im weiteren Verlauf soll die Software fehlende Informationen, Fristen und mögliche nächste Schritte erkennen und das Klinikpersonal dort einbinden, wo eine menschliche Prüfung erforderlich ist.

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