31.08.2021

The Grow Summit: Finale der digitalen Roadshow in Endsee am 17. September – jetzt kostenlos anmelden

Die digitale Event-Reihe "The Grow" matcht Startups und Mittelständler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um sie gemeinsam fit für den globalen Wettbewerb zu machen. Am 17. September findet das Finale der Roadshow als hybride Veranstaltung in Endsee statt.
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The Grow Finale Endsee
© The Grow
kooperation

Die neue Veranstaltungsreihe „The Grow“ vernetzt mittelständische Unternehmen und Startups im deutschsprachigen Raum. Ziel von „The Grow“ ist es, den Austausch von Ideen, Kontakten und Kapital unter diesen so wichtigen Playern der Wirtschaft zu fördern.

Insgesamt gibt es im Rahmen der Eventreihe fünf digitale Events. Der virtuelle Auftakt der Roadshow hat am 11. März in München stattgefunden, danach stand am 20. April Wien am Programm und am 11. Mai Zürich. Nun folgt in Endsee (Dtl.) mit dem „The Grow Summit“ am 17. September die vierte Station, die erstmals als hybride Veranstaltung über die Bühne geht und gleichzeitig das große Finale der Eventreihe ist.

Im fünften Event, das rein digital am 21. Oktober als Online Table durchgeführt wird, ziehen die Veranstalter und Initiatoren Bernhard Schindler (Gründer und CEO SalsUp GmbH), Dejan Jovicevic (Co-Founder und CEO brutkasten) und Gerold Wolfarth (Gründer und CEO bk Group) Bilanz und blicken mit zahlreichen Gästen auf das Startup-Jahr 2021 zurück.

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Die Highlights des hybriden Events in Endsee – 250 Gäste und 30 Startups live vor Ort

Im Zuge der Veranstaltungsreihe können die Teilnehmer*innen spannende Diskussionsrunden, informative Talks und innovative Live-Pitches erleben. Mit dabei, sind Größen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die im Zuge des Events zusammentreffen. Dabei werden über Themen aus der Wirtschaft und der Startup-Welt diskutiert sowie konkrete Lösungen aufgezeigt.

Die Top-Speaker am 17. September beim ganztägigen Summit (von 10 bis 18 Uhr) am Campus der bk Group sind Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Investor Frank Thelen, Ex-Fußball-Profi Oliver Kahn, Wolfgang Grupp Senior und Wolfgang Grupp Junior von TRIGEMA, Unternehmerin Sina Trinkwalder, CDU-Urgestein Wolfang Bosbach, Lehrstuhlinhaber und AutoScout24-Founder Prof. Dr. Tobias Kollmann oder Daniel Krauss, CIO und Co-Founder von FlixMobility. Die gesamte Liste der Speaker*innen findet ihr hier.

Live vor Ort teilnehmen können etwa 250 Gäste. Außerdem werden in der Startup-Area die 30 besten Startups aus der Dach-Region präsentiert, um einen idealen Nährboden für die so wichtige Vernetzung zu bieten. Um aber allen Interessierten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz eine Teilnahme zu ermöglichen, wird das Event wie schon erwähnt auch remote stattfinden. Ein Großteil der Speaker wird wie in der Vergangenheit per Video live zugeschaltet.

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Die Initiatoren von The Grow

Die Initiatoren von „The Grow“ sind: Bernhard Schindler (Gründer und CEO SalsUp GmbH), Dejan Jovicevic (Co-Founder und CEO der Brutkasten) und Gerold Wolfarth (Gründer und CEO bk Group).

Erst vor wenigen Wochen, im August 2021 holte sich das deutsche Startup SalsUp mit seinem digitalen „Innovations-Marktplatz für Startups und Mittelständler“ ein siebenstelliges Investment.

Gerold Wolfarths bk-group.eu hat sich auf die Errichtung von Shop-Erlebniswelten und individuelle Innenausbauten für Hotels, Fitness-Studios, Gastronomie, Autohäuser sowie Büros spezialisiert. Heute beschäftigt Wolfarth rund 200 Mitarbeiter aus 33 Ländern und macht einen Jahresumsatz von 45 Millionen Euro.

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(c) SecurITe

Manchmal beginnt eine Gründungsgeschichte mit einem Satz, der wie eine Drohung klingt. „Alles, was wir in der Cybersecurity haben, kannst du wegschmeißen. Es wird in ganz kurzer Zeit nicht mehr funktionieren.“ Das soll Manuel Nedbal im Herbst 2024 zu Herbert Stöger gesagt haben – als das Schlagwort „agentic AI“ noch kaum jemand kannte. Rund anderthalb Jahre später, sagen beide, sei genau das eingetreten. Und aus der Ansage ist ein Unternehmen geworden, das nun eine bemerkenswerte Finanzierungsrunde vermeldet.

SecurITe hat eine Seed-Runde im niedrigen zweistelligen Millionenbereich (Euro) abgeschlossen – für eine Frühphasenfinanzierung im österreichischen Kontext eine außergewöhnliche Größenordnung. Sie reicht laut Unternehmen, um die Produktentwicklung über rund 24 Monate durchzufinanzieren. Strukturiert wurde die Runde bewusst über einen europäischen Finanzpartner aus dem Family-Office-Umfeld, der vorerst nicht genannt werden möchte. Auch die bestehenden Gesellschafter zogen mit.

Herbert Stöger, Managing Director x-tention | (c) Thomsen Photography

Hinter SecurITe stehen zwei Akteure, die sich ergänzen: Nedbal, der zwölf Jahre im Silicon Valley Cybersecurity gebaut hat, und Stöger, Gründer und Eigentümer der österreichischen Health-IT-Gruppe x-tention. Das Startup ist aus dieser Partnerschaft entstanden – x-tention brachte den Zugang zum Gesundheitsmarkt und das Problemverständnis ein, Nedbal die Technologie. Eine klassische Ausgründung sei es nicht; x-tention zählt heute zu den bestehenden Gesellschaftern.

Eine Begegnung im Bezirk Amstetten

Die Geschichte dahinter ist die zweier Welten, die im Mostviertel zusammenfanden. Nedbals Stationen im Valley: McAfee (später von Intel übernommen), dann das eigene Startup ShieldX, das nach fünf Jahren an Fortinet verkauft wurde, wo er als VP of Engineering arbeitete. Zuletzt verantwortete er bei Google die Architektur der Cloud-Firewall. Im Zuge der Pandemie kehrte er nach Österreich zurück – ein Muster, das man damals bei einigen heimischen Tech-Talenten beobachten konnte. Dort wurde er über einen gemeinsamen Freund Stöger vorgestellt.

Manuel Nedbal – CEO SecurITe (links) und Bernhard Aigenbauer – COO SecurITe | (c) SecurITe

Dieser hatte x-tention 2001 mit sechs Mitarbeitern gegründet; heute zählt die Gruppe rund 850 Beschäftigte in Österreich, der Schweiz, Deutschland und England sowie ein Office im Silicon Valley. Tief im Bereich Gesundheits-IT verankert, deckt x-tention Datenmanagement, ELGA, Konnektivität und Managed Services ab und betreut nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Kunden im Gesundheitswesen. Marktbedingungen, großes Problem, Marktzugang und Technologie seien „auf einmal zusammengekommen“ – Nedbal nennt es eine „Textbuchvorlage für ein Startup“. Heute verteilt sich das rund 50-köpfige Team auf Österreich, Silicon Valley und Bangalore.

Krankenhäuser als verwundbarster Punkt

Warum ausgerechnet Healthcare? Der Sektor sei von der Cybersecurity-Industrie „vergessen“ worden, argumentiert Nedbal – weil dort andere Regeln gelten. Klassische Schutzmechanismen ließen sich auf medizinischen Geräten und in klinischen Netzen nicht so einsetzen wie in der Enterprise-IT. Hinzu komme, dass während der Pandemie eine Hemmschwelle gefallen sei: Krankenhäuser würden heute ohne Schonung attackiert – rund um die Uhr.

Hier setzt das Resilienz-Argument der Gründer an: Krankenhäuser seien ein Paradebeispiel für kritische Infrastruktur, deren Absicherung längst keine rein technische Frage mehr sei, sondern eine der europäischen Souveränität. Die Sorge: Erkenntnisse über neue, KI-getriebene Angriffsmuster zirkulierten oft nur in einem begrenzten Kreis großer US-Anbieter – Krankenhaussoftware-Hersteller und europäische Institutionen seien dabei selten am Tisch. Eine eigenständige europäische Antwort, die nicht aus den USA, Israel oder China komme, sieht das Team daher als Chance. Konsequenterweise habe man auch die Finanzierung „aus Europa und für für das globale Wachstum“ gestemmt – die IP bleibe aber in Europa.

Die nächste Bedrohungsstufe sieht SecurITe in autonomen Agenten: Setzen Kliniken selbst KI-Agenten ein, könnten diese sich fehlverhalten; ein Angriff durch autonome Agenten sei zudem um ein Vielfaches gefährlicher als von einem menschlichen Akteur. Genau hier setzt das Produkt agentis360 an: Statt auf eine zentrale Instanz setzt es auf eigene Sensoren und kleine KI-Modelle, die direkt in der Infrastruktur sitzen und das Verhalten von Systemen und Agenten laufend auf Auffälligkeiten profilieren. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen die Produktentwicklung vorantreiben und parallel internationalen Vertrieb sowie Partnerschaften aufbauen – mit Europa als Ausgangspunkt und dem globalen Rollout für kritische Infrastruktur als nächstes Ziel.

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