05.03.2021

The Grow matcht Startups & Mittelstand – Kickoff startet am 11. März in München

Am 11. März findet in München der Auftakt zur DACH-übergreifenden Roadshow "The Grow" statt, die Startups, Investoren und den Mittelstand vernetzt. Interessierte können sich ab sofort kostenlos Tickets sichern.
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Grow
(c) The Grow
kooperation

Die digitale Event-Reihe „The Grow“ matcht Startups und Mittelständler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um sie gemeinsam fit für den globalen Wettbewerb zu machen. Zu den Initiatoren der Reihe zählen der ehemalige Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg Walter Döring, die Unternehmer und Investoren  Bernhard Schindler (SalsUp) und Gerold Wolfarth (bk-group) sowie der Herausgeber des brutkastens und StartingUp Dejan Jovicevic.

Ziel von „The Grow“ ist es, mittelständische  Unternehmen und Startups miteinander zu vernetzen und den Austausch von Ideen, Kontakten und Kapital zu fördern. Die Initiatoren möchten mit The Grow hierfür eine Plattform schaffen, um Partnerschaften zwischen Startups, potentiellen Investoren und dem Mittelstand zu stärken. Durch die Vernetzung soll so eine Kombination aus Innovation und Erfahrung entstehen, die schlussendlich die DACH-Region als Wirtschaftsraum stärken – der brutkasten berichtete über die Zielsetzung von The Grow.

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Kickoff in München | 11. März 2021

Damit die Vernetzung erst möglich wird, sind insgesamt fünf digitale Events geplant. Der Auftakt dazu findet am 11. März in München statt. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung sind unter anderem der stellvertretender bayerischer Ministerpräsident sowie bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und die deutsche Unternehmerin Sina Trinkwalder zu Gast.

Trinkwalder wurde einer breiteren Öffentlichkeit durch ihr Engagement als Sozialunternehmerin und der von ihr gegründeten ökosozialen Textilfirma Manomama bekannt. Mitte Feber übte Trinkwalder in der ZDF-Sendung „“maybrit illner“ zudem heftige Kritik an den Corona-Hilfen für Kleinunternehmen in Deutschland. Die „Wutrede“ der Augsburger Textilunternehmerin bewegte viele Menschen und wurde in den Sozialen Medien zehntausendfach geteilt. Eine spannende Diskussion ist also vorprogrammiert.

Im Rahmen des Kickoff erwarten die Teilnehmer neben Diskussionsrunden zudem informative Talks und Live-Pitches. Dabei sollen folgende Fragestellungen behandelt werden:

  • Wie arbeiten Startups und Mittelstand besser zusammen?
  • Was können beide voneinander lernen?
  • Wo liegen die Vorteile in einer Zusammenarbeit?
  • Warum Mittelstand und StartUps kooperieren sollten?
  • Perspektive Mittelstand vs. Perspektive StartUp – was muss passieren, damit beide zueinander finden?
  • Familienunternehmen im Wandel – Wendepunkt oder jähes Ende?

The Grow: Die weiteren Termine

Nach dem Auftakt im März in München folgen die Stationen Wien, Zürich und Endsee, bevor die Roadshow im Oktober in Landshut ins Finale geht. Bei diesem Highlight-Event wird der mit 50.000 Euro dotierte invest2grow-Award an das aussichtsreichste Start-up der Veranstaltungsreihe verleihen.

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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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