19.04.2023

Tesla senkt zum wiederholten Mal in diesem Jahr Neuwagenpreise

In den USA kostet ein Tesla Model 3 nun erstmals unter 40.000 US-Dollar. Die Preissenkung kommt direkt vor dem aktuellen Quartalsbericht.
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Elon Musk Tesla - Aktien-Anlage-Tipp
(c) Steve Jurvetson / commons.wikimedia.org: Tesla-Gründer Elon Musk

Eines der großen Argumente gegen die Anschaffung eines eigenen E-Autos ist für viele Menschen der Neuwagenpreis. Zuletzt kamen jedoch immer mehr, vergleichsweise günstigere Modelle auf den Markt. Und auch Tesla ging seit Herbst in mehreren Schüben bereits deutlich mit dem Preis herunter – der größte Sprung in den USA betrug 20 Prozent auf einmal. Am europäischen Markt wurden erst vor einer Woche Preissenkungen verkündet. Nun, am Tag der Veröffentlichung des Quartalsreports, gab es eine weitere – kleinere – Reduktion am US-Markt.

Tesla Model 3 erstmals um unter 40.000 US-Dollar, Model Y 3.000 Dollar billiger

Diesmal wurden die Listenpreise für Tesla Model 3 und Model Y nach unten korrigiert. Jener des Model 3 wurde in der Basisausführung von 41.990 US-Dollar auf 39.990 US-Dollar gekürzt. Damit kann in den USA erstmals ein Tesla neu um unter 40.000 Dollar (vor Förderungen, Steuern und Abgaben) erworben werden. Die Preise für verschiedene Ausführungen des Model Y wurden um jeweils 3.000 US-Dollar reduziert, bei der günstigsten etwa von 49.990 auf 46.990 Dollar. Die Senkungen zeigten in den vergangenen Monaten bereits am gesamten Markt Auswirkungen: Auch mehrere Mitbewerber gingen mit den Neuwagenpreisen herunter.

Verkaufsrekord, aber geringeres Umsatzwachstum

Laut bereits veröffentlichen Zahlen wird Tesla auch beim heute Abend präsentierten Quartalsreport ein deutliches Umsatzwachstum herzeigen können – allerdings signifikant niedriger, als in den Vergleichsquartalen der Vorjahre. Denn durch die Preissenkungen der vergangenen Monate wurde bei der Zahl der verkauften Autos mit 422.875 im ersten Quartal zwar abermals ein Rekord erzielt. Die Reduktionen drücken dabei aber deutlich auf die Zahlen.

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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Der kürzlich veröffentlichte 4. Länderbericht zur Digitalen Dekade der Europäischen Union zeigt Österreichs Fortschritte bei der digitalen Transformation. Besonders stark schneidet die Republik bei digitalen Verwaltungsservices ab: Im eGovernment Benchmark 2026 erreicht Österreich mit 85,5 Punkten Platz sechs unter den EU-Mitgliedstaaten und liegt damit über dem EU-Schnitt von 76,6 Punkten.

Ziel Top 3

Weitere Stärken zeigt der Bericht bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Services, den digitalen Grundkompetenzen, der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen sowie bei der Quantentechnologie.

„Wir nähern uns unserem Ziel, unter die Top 3 in der EU zu kommen. Der EU-Länderbericht zeigt klar: Österreichs digitale Transformation nimmt stetig an Tempo zu. Platz 6 im eGovernment Benchmark und Platz 1 bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsservices bestätigen den eingeschlagenen Weg. Unsere Anstrengungen rund um die ID Austria, digitale Kompetenzen und Public AI zeigen Wirkung. Das Motto lautet: digitale Verwaltung muss für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen einfacher, schneller und alltagstauglicher werden“, sagt Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Verbesserung digitaler Grundkompetenzen

Österreich erreicht im europäischen Vergleich Platz 1 bei der Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsleistungen auf Mobilgeräten – gemeinsam mit Luxemburg und Malta. Grundlage dafür sei ein starkes eID-Ökosystem. Die Weiterentwicklung und breitere Nutzung der ID Austria trügen dazu bei, digitale Amtswege einfacher und mobil besser nutzbar zu machen, heißt es.

Auch bei den digitalen Grundkompetenzen verbessert sich Österreich weiter und steigt von Platz 8 auf Platz 7 im europäischen Vergleich. 69,8 Prozent der Bevölkerung verfügen demnach über zumindest grundlegende digitale Fähigkeiten. Damit liegt Österreich über dem EU-Durchschnitt von 60,4 Prozent. Frauen liegen in Österreich mit 70,75 Prozent vor Männern mit 68,79 Prozent und damit entgegen dem EU-Trend.

KI-Nutzung steigt

Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen. Zwischen 2023 und 2025 ist der Anteil der österreichischen Unternehmen, die KI einsetzen, von 10,79 Prozent auf 29,95 Prozent gestiegen. Österreich liegt damit im DESI 2026 (Anm.: Index für digitale Wirtschaft der EU) auf Platz 7 von 27 Mitgliedstaaten – der EU-Schnitt beträgt 19,95 Prozent. Bei Großunternehmen nutzen bereits 68,26 Prozent KI. Auch bei der erstmals erhobenen KI-Nutzung durch Bürgerinnen und Bürger liegt Österreich mit 39,42 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 32,66 Prozent.

Der Bericht hebt auch Österreichs starke Position in der Quantentechnologie hervor. Österreich gilt insbesondere rund um Wien und Innsbruck als europäischer Vorreiter in der Quantenforschung. Die Initiative Quantum Austria wird mit 107 Millionen Euro aus der Recovery and Resilience Facility finanziert und stärke damit gezielt Forschung, Technologieentwicklung und Standortkompetenz.

Auch Aufholbedarf

Neben den Verbesserungen zeigt der Bericht gleichzeitig weiteren Aufholbedarf, insbesondere beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur, der Nutzung von Cloud- und Datenanalyse-Lösungen durch Unternehmen sowie der Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.

„Der Bericht ist Rückenwind und Arbeitsauftrag zugleich. Österreich ist in vielen Bereichen stark unterwegs, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Gerade bei Glasfaser, Cloud, Datenmanagement und KMU-Digitalisierung müssen wir schneller werden“, betont Pröll abschließend.


Hintergrund: Digitale Dekade der EU

Mit der Digitalen Dekade hat sich die Europäische Union ambitionierte Ziele bis 2030 gesetzt. Dazu zählt unter anderem der Ausbau digitaler Kompetenzen, moderne digitale Infrastrukturen, leistungsfähige digitale Verwaltungsservices, digitale Identitäten sowie die Stärkung der digitalen Transformation von Unternehmen. Der Länderbericht bewertet jährlich die Fortschritte der Mitgliedstaaten anhand definierter Ziele und Indikatoren.

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