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Es ist zwei Jahre her, dass Tesla damit begonnen hat, Bestellungen für das Model 3 anzunehmen. Rund 450.000 Personen haben die dafür nötige Anzahlung von 1000 US-Dollar geleistet und sich auf die lange Warteliste setzen lassen. Das Model 3 ist das bislang günstigste Tesla-Gefährt und kostet in der Standard-Variante 35.000 US-Dollar. Die Long-Range-Battery-Version gibt es für 44.000 Dollar. Jedoch haben Produktionsprobleme zu extrem langen Wartezeiten geführt – das habe viele Vorbesteller (rund 23 Prozent) abgeschreckt, wie das Analyseunternehmen Second Measure verkündet. Hochgerechnet geht es also zumindest um eine neunstellige US-Dollar-Summe, die Tesla rücküberweisen muss.
+++ Model 3 vorgestellt – bereits über 270.000 Reservierungen +++
Tesla Model 3: Nur knapp über 8000 Fahrzeuge im letzten Quartal ausgeliefert
Second Measure arbeitet bei seiner Analyse mit anonymisierten Kreditkartenabrechnungen und leitet daraus Erkenntnisse ab. Demnach gab es im April die meisten Rückerstattungen. Sieht man sich das letzte Quartal an, so stellt man fest, dass Tesla in dieser Zeit bloß 8.180 Stück des Model 3 ausliefern konnte. Seit dem Verkaufsstart im September des Vorjahres waren es rund 32.000 Fahrzeuge, die den Weg zu ihren Besitzern gefunden haben.
Hohe „Schwarzmarkt-Preise“
Als Reaktion auf die Second-Measure-Meldung gab Tesla über Recode bekannt, dass sich die firmeninternen Daten nicht mit der Einschätzung der Analysefirma decken. Weitere Erklärung zu den Rückerstattungen wollte das Unternehmen aber nicht abgeben. In Europa ist das Fahrzeug bislang noch nicht erhältlich (wird für 2019 erwartet), sorgt aber laut Medienberichten auf dem „grauen Markt“ für hohe Preise. Tesla-Angestellte, die bereits das Model 3 besitzen, könnten es demnach für 100.000 bis 130.000 US-Dollar verkaufen.




