05.04.2016

Tesla Model 3 vorgestellt – bereits über 270.000 Reservierungen

Zwei Tage nach der Präsentation verkündete Elon Musk via Twitter 276.000 Reservierungen. Es herrscht ein großes Vertrauen in das neue Massenmarkt-Modell. Aber hält der CEO von Tesla Motors, was er verspricht?
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ecar-rent hat 10 Stück Tesla Model 3 reserviert. Derzeit gibt es Tesla Model S und ab Sommer Tesla Model X zu mieten.

Christian Fries und Manuel Strohmeier von ecar-rent.com waren unter den 300 geladenen Gästen in Los Angeles bei der Weltpremiere des Tesla Model 3 mit dabei. Nach der halbstündigen Präsentation durften sie das Elektroauto bei einer Testfahrt exklusiv erleben.

„Beeindruckend“

Elon Musk präsentiert die Fakten: 5 Sterne Sicherheit in allen Kategorieren, 345km Reichweite, 0-100 km/h in 6 Sekunden. Laden beim Tesla Supercharger und Fahren mit Autopilot sind ebenfalls möglich.
Elon Musk präsentiert die Fakten: 5 Sterne Sicherheit in allen Kategorieren, 345km Reichweite, 0-100 km/h in 6 Sekunden.

Das erste Fazit: beeindruckend. Das Platzangebot ist vergleichbar mit dem Tesla Model S. Die hintere Scheibe verläuft nach vorne bis zur B-Säule. Das schafft Kopffreiheit auf den hinteren Sitzplätzen. Die große, durchgehende Scheibe gefällt den Gründern von ecar-rent.com besonders gut; wie auch die gesamte Optik des neuen Modells.

+++Mehr zum Thema: Macht Apple Tesla Konkurrenz?+++

Unterschiede zum Vorgänger

Im Vergleich zu den anderen beiden Tesla-Modellen S und X gibt es ein quergestelltes 15 Zoll-Display in der Mittelkonsole. Hinter dem Lenkrad sind im ersten Vorführmodell weder Geschwindigkeitsanzeige noch Display. Der Innenraum ist insgesamt schlichter gehalten, wohl um den von Elon Musk versprochenen Verkaufspreis von 35.000 US-Dollar einzuhalten. Was die beiden Elektroauto-Vermietern besonders freut? Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Tesla Model 3 in weniger als 6 Sekunden.

 Auslieferstart Ende 2017

Das Ziel von Tesla:
Das Ziel von Tesla: „Sexy“ Elektroautos auf den Markt bringen.

Einziger Wermutstropfen ist der Auslieferungsstart Ende 2017 in den USA. Bis Model 3 dann bei uns ist, dauert es erfahrungsgemäß ein paar Monate länger. Denn wie man bereits weiß: Tesla verspätet sich gerne. 10 Fahrzeuge wurden von ecar-rent reserviert und werden bereits sehnsüchtig erwartet.

+++Mehr zum Thema: Grazer Startup vermietet Tesla+++

Tesla mieten in Österreich

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Die Vorgänger Model S und Model X.

Wer in der Zwischenzeit nicht auf Teslas Elektropower verzichten möchte, kann sich bei ecar-rent.com ein Tesla Model S mieten, oder sich bereits einen Gutschein für Model X mieten sichern. Christian Fries und Manuel Strohmeier haben bereits sechs Tesla Model X bestellt für ihre Vermietung; darunter auch zwei „Founder“-Modelle, die als Österreich-Premiere noch vor den anderen Model X-Fahrzeugen im Sommer ausgeliefert werden.

 

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Deepentix
© tecnet equity - (v.l.) Investor Kambis Kohansal Vajargah, Endri Deliu, Morteza Amini und Altan Nar (alle Deepentix) sowie Peter Buchinger (tecnet equity).

Das NÖ-Startup Deepentix hat eine Enterprise-KI-Plattform entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützen soll, aus Dokumenten wie Studien, Patenten oder internen Berichten einen sogenannten Wissensgraphen aufzubauen – ein Netzwerk aus Fakten und ihren Beziehungen. Dadurch lassen sich Antworten einer Künstlichen Intelligenz bis zum exakten Satz im Ursprungsdokument zurückverfolgen. Gerade in stark regulierten Branchen sei dies entscheidend, weil Aussagen jederzeit belegt und geprüft werden müssen.

Deepentix: Unternehmensdaten in Graphen überführen

Zielgruppe sind etwa Unternehmen in Branchen wie Pharma, Medizintechnik, Versicherungen oder Banken, die täglich mit großen Mengen an Studien, Patenten, Normen und internen Berichten arbeiten. Klassische generative KI liefere dazu zwar schnelle Antworten, könne deren Herkunft jedoch oft nicht lückenlos belegen. Genau hier möchte Deepentix ansetzen und unstrukturierte Unternehmensdaten in einen Wissensgraphen überführen – im Sinn einer nachvollziehbaren Wissensbasis für KI-Anwendungen.

„Wenn Mitarbeitende einer KI blind vertrauen müssen, weil sie deren Antworten nicht überprüfen können, ist das gerade in sensiblen Bereichen ein echtes Risiko. Genau dieses Vertrauensproblem lösen wir, indem wir jede Antwort bis zu ihrem Ursprung im Dokument sichtbar machen“, erklärt Morteza Amini, Mitgründer und CEO von Deepentix.

Mehrere Sprachmodelle

Der Aufbau von Wissensgraphen erfolge Deepentix nach häufig im Rahmen aufwendiger Beratungsprojekte oder über standardisierte Lösungen, die sich nur begrenzt auf einzelne Fachbereiche zuschneiden lassen. Bei Unternehmen, die ihre sensiblen Daten selbst kontrollieren und gleichzeitig präzise Ergebnisse benötigen, stoße dieser Ansatz oft an seine Grenzen. Aus diesem Grund entwickelte das Startup kein Beratungsprojekt für einzelne Kunden, sondern ein Werkzeug, mit dem Unternehmen Wissensgraphen selbst erstellen, betreiben und an ihre Anforderungen anpassen können.

Dabei setzt die Plattform nicht auf ein einziges großes KI-Modell aus der Cloud, sondern auf mehrere kleine, spezialisierte Sprachmodelle, die gezielt auf einzelne Fachbereiche wie Pharma oder Banken trainiert werden. Dadurch sollen die Ergebnisse präziser werden, während die Modelle bei Bedarf direkt auf den eigenen Servern der Unternehmen betrieben werden können.

Dafür gab es nun eine Pre-Seed-Finanzierung in sechsstelliger Höhe, an der sich tecnet equity, der internationale Frühphaseninvestor Rockstart sowie der Business Angel Kambis Kohansal Vajargah beteiligt haben. Das frische Kapital soll vor allem in Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau erster Pilotprojekte in regulierten Branchen fließen.

Deepentix baut Wissensnetz

„Wir verstehen uns nicht als Berater, die für einzelne Kunden ein Wissensnetz bauen, sondern als Technologieanbieter, der Unternehmen die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten und Modelle gibt“, so Amini weiter. „Mit tecnet equity, Rockstart und Business Angel Kambis Kohansal Vajargah haben wir Partner an Bord, die den Weg von Deep-Tech-Startups aus erster Hand kennen. Das gibt uns nicht nur Kapital, sondern auch Zugang zu Netzwerk und Erfahrung, um in dieser Phase die richtigen Schritte zu setzen.“

Peter Buchinger, Investment Associate bei tecnet equity, ergänzt: „Uns hat neben der Technologie vor allem das stark aufgestellte Gründerteam von Deepentix überzeugt. Die Kombination aus wissenschaftlichem Hintergrund und Erfahrung in internationalen Unternehmen war ausschlaggebend, in dieser frühen Phase zu investieren.“

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