02.04.2026
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TeDaLoS: NÖ-IoT-Startup meldet Sanierungsverfahren an

Das auf smarte Lagerbestandsüberwachung spezialisierte Startup TeDaLoS aus Biedermannsdorf (Niederösterreich) kann seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Wie der Kreditschutzverband AKV meldet, wurde beim Handelsgericht Wien ein Eigenantrag auf ein Sanierungsverfahren eröffnet.
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Das TeDaLoS-Management-Team Rudolf Stadler (CTO), Thomas Tritremmel (CEO) und Jan Röhl (CFO und R&D) | (c) TeDaLoS
Das TeDaLoS-Management-Team Rudolf Stadler (CTO), Thomas Tritremmel (CEO) und Jan Röhl (CFO und R&D) | (c) TeDaLoS

Das niederösterreichische IoT-Startup TeDaLoS ist 2016 mit dem Ziel gestartet, die Lager-Bestandsüberwachung in Industrie und Großhandel so einfach und effizient wie möglich zu machen. Die Lösung verbindet smarte IoT-Geräte mit IT-Systemen und Akteuren der Supply Chain.

„Mit der cloud-basierten Plattform und einer wachsenden Vielfalt sowohl drahtloser Sensoren als auch stationärer Erfassungs- und Materialverwaltungssysteme ermöglicht das Unternehmen innovative Nachschub- und Bestandsmanagementprozesse ohne geographische Einschränkung“, hieß es zuletzt vonseiten des Unternehmens.

Investment im Herbst 2024

Noch im November 2024 hatte TeDaLoS eine weitere Investmentrunde in nicht genannter Höhe abgeschlossen. Das Kapital sollte in die internationale Expansion und den Ausbau KI-gestützter Lösungen fließen (brutkasten berichtete). Zudem hatte das Unternehmen zuletzt mit Pepperl+Fuchs SE einen namhaften Partner für Automatisierungstechnik gewonnen, der seine Erfassungstechnologie in die TeDaLoS-Plattform integriert hatte.

Das macht den nun eingeleiteten Schritt umso überraschender: Eineinhalb Jahre nach dem Investment reichte das Unternehmen einen Sanierungsantrag ein. Ein Sanierungsverfahren zielt – anders als ein Konkursverfahren – auf eine Fortführung des Unternehmens ab. Wie es mit TeDaLoS weiter geht, bleibt derzeit aber noch offen.

Hinweis der Redaktion: TeDaLoS wurde von uns kontaktiert und um mehr Informationen gebeten. Sobald diese vorliegen, werden sie im Artikel ergänzt.

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Das alqem-Gründungstrio © alqem

Ob Bronze, Eisen oder Silizium, die meisten Materialien, die wir heute kennen und nutzen, wurden vor Jahrzehnten entdeckt, heißt es auf der Website des Münchner DeepTech-Startups alqem. 99,9 % der möglichen Werkstoffe bleiben bislang unentdeckt, doch die nächste, bahnbrechende Entdeckung könnte nun näher sein, als wir dachten. Mithilfe von KI möchte alqem die „nächste Generation“ an Materialien finden.

UVC Partners und Union Square Ventures im Lead

Mit einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde über acht Millionen Euro kommt das Team seiner Mission nun womöglich ein Stückchen näher. Wie das im Jahr 2026 gegründete Unternehmen mitteilte, wurde die Runde gemeinsam von den Risikokapitalgebern UVC Partners und Union Square Ventures angeführt. Das frische Kapital soll in den Ausbau der KI-gestützten Plattform zur Entdeckung und Kommerzialisierung neuer Hochleistungsmaterialien fließen.

„Fortschrittliche Materialien stehen im Mittelpunkt der Technologien, die die nächsten Jahrzehnte prägen werden – von sauberer Energie über Mobilität bis hin zur Verteidigung. Alqem hat die einzigartige wissenschaftliche Grundlage und den unternehmerischen Antrieb, um in diesem Bereich zum prägenden Akteur zu werden“, meint Amanda Birkenholz, Principal bei UVC Partners.

Fokus auf Permanentmagnete und Lieferketten

Die Technologie von alqem basiert auf zwei hauseigenen Datenfundamenten: der Materialdatenbank „al-mine“ für kristalline Verbindungen und der Trainingsdatenbank „al-oracle“ für Materialeigenschaften. Zudem betreibt das Startup eigene Laborkapazitäten zur Synthese und Charakterisierung. Dadurch soll der Transfer von der wissenschaftlichen Vorhersage bis zur industriellen Nutzung der neuartigen Materialien von Jahrzehnten auf Jahre oder Monate verkürzt werden.

Als erstes kommerzielles Anwendungsfeld fokussiert sich alqem auf Permanentmagnete, die ohne seltene Erden auskommen. Aktuell werden laut dem Unternehmen rund 90 Prozent dieser Magnete in China produziert. Die Münchner haben eigenen Angaben zufolge bereits eine Pipeline potenzieller Materialien entwickelt und experimentell validiert.

Das Trio hinter alqem

Hinter alqem steht ein dreiköpfiges Gründerteam: Dr. Hanh Nguyen (CEO), die Erfahrung von McKinsey, OCI Global und Unilever mitbringt, Dr. Tiago Cerqueira (CTO), Mitentwickler der offenen Materialdatenbank Alexandria, sowie Prof. Milan Allan (CSO), Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik an der LMU München.

Das Startup ist Teil des UnternehmerTUM-Ökosystems und kooperiert mit wissenschaftlichen Partnern wie der LMU München, der TUM sowie Universitäten in Portugal. Arbeitsplätze möchte man demnach gezielt in München und im portugiesischen Coimbra aufbauen.

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