14.10.2025
KOOPERATION

Technology Impact Summit 2025: Ramin Hasani von Liquid AI als Keynote-Speaker

Internationale Vordenker treffen sich am 20. November 2025 beim Technology Impact Summit in der Grazer Seifenfabrik, um über die Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz zu diskutieren. Darunter ist auch Ramin Hasani, Co-Founder des zwei Milliarden Dollar schweren US-Startups Liquid AI.
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Ramin Hasani, CEO und Co-Founder von Liquid AI. | © Luke Liu

Der Technology Impact Summit (TIS) ist eine gemeinsame Initiative von Universität Graz, Technischer Universität Graz, Joanneum Research und FH Joanneum. Heuer versammelt das Event Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ebenso wie Startups, Studierende und junge Unternehmer:innen in der Grazer Seifenfabrik.

2024 feierte der Summit seine Premiere mit 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von 225 Unternehmen, 30 Speakerinnen und Speakern sowie 30 Partnerinnen und Partnern. Nun kehrt er mit dem Generalthema „KI im Einsatz“ noch konkreter zurück – brutkasten ist als Kooperationspartner dabei.

Technology Impact Summit: Ramin Hasani als Keynote-Speaker

Den Auftakt des Summit macht die Opening Keynote von Ramin Hasani. Als CEO von Liquid AI verfolgt der frühere MIT-Forscher mit wissenschaftlichen Wurzeln an der TU Wien die Vision, Künstliche Intelligenz radikal neu zu denken – jenseits der Grenzen klassischer neuronaler Netze.

Im Anschluss widmen sich Horst Bischof (Technische Universität Graz), Karl-Theodor zu Guttenberg (Spitzberg Partners) und Josie-Marie Perkuhn (Universität Trier) der Technologie-Souveränität Europas. Im weiteren Verlauf des Vormittags diskutieren außerdem Mariagrazia Squicciarini (UNESCO) und Andreas Windisch (Joanneum Research) über „AI-Competencies: AI Literacy in the Real World – How Do We Turn Frameworks Into Lived Skills?“.

„Near Future Debates“

Mit der Debatte „KI-Wirkung: Harte Zahlen oder weiche Faktoren – Womit messen wir den wahren Wert?“ setzen Georg Schneider (Universität Graz) und Patrick Wollner (McKinsey & Company) schließlich den inhaltlichen Schlusspunkt der „Near Future Debates“.

In seiner zweiten Auflage widmet sich das jährliche Think-Tank-Forum besonders der Frage, wie Künstliche Intelligenz (KI) ihren vollen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Impact entfalten und Europa seine digitale Souveränität sichern kann.

„Phase des Chatbots hinter uns“

„Die Phase des Chatbots liegt hinter uns, nun geht es um die erfolgreiche Integration von KI in die Kernaufgaben von Organisationen. Dazu müssen wir KI-Kompetenz mit dem jeweiligen Fachwissen verbinden, die Fortschritte messen und unsere Teams mitnehmen. All das wird der heurige TIS mit spannenden Persönlichkeiten näher behandeln“, sagt Markus Fallenböck, Vizerektor der Universität Graz und Mitinitiator des Technology Impact Summit.

Im Mittelteil thematisiert der Summit sieben KI-Use-Cases, die von ACP, Cancom, Deutsche Telekom, FH Joanneum, Post Business Solutions, Raiffeisen Landesbank Steiermark sowie VTU/Leftshift One präsentiert werden. Den Abschluss des Programms am Nachmittag bilden Keynotes zum Thema Change Management von Andreas Zehetner und Michael Timmermann (beide Timmermann) sowie Elisabeth L’Orange (Deloitte).

„Grazer Mumienbuch“ beim Pre-Event des Technology Impact Summit 2025

Bereits am Vorabend des Technology Impact Summit lädt das Pre-Event „Vom ältesten Buch zur neuesten Technologie“ in den historischen Lesesaal der Universitätsbibliothek Graz ein. Nach den Begrüßungsworten von Helmut List (AVL), Peter Riedler (Universität Graz) und Pamela Stückler (Universitätsbibliothek) wird das „Grazer Mumienbuch“, ein ägyptisches Papyrusfragment aus dem Jahr 260 v. Chr., vorgestellt – begleitet von einem Live-Auftritt der Science Busters.

„Innovationsmotor für die Steiermark“

Im Anschluss folgen ein Statement zur Rolle und Bedeutung von KI aus Sicht von AVL sowie die Präsentation des Sammelbandes „Künstliche Intelligenz als Innovationsmotor für die Steiermark.“

Unterstützt wird der Technology Impact Summit von: brutkasten, Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Bankenverband, Bearing Point, Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, CANCOM, ACP, Die Presse, Austria Wirtschaftsservice, Die 7. Fakultät, Gady Family, Grazer Wechselseitige, AVL List, Industriellenvereinigung Steiermark, Land Steiermark, Leftshift One, LexisNexis, Microsoft, Nortal, NTS, Post Business Solutions, Raiffeisen Landesbank Steiermark, IDea_Lab, RTR, Steiermärkische Sparkasse, Kleine Zeitung, Steirische Tourismus und Standortmarketing GmbH, Studo, TCM, Timmermann, Wirtschaftskammer Steiermark, Zoom und 4Events.

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„Die große Stärke des Programms ist Neugier. Es geht darum, das Beste aus der ganzen Welt zusammenzutragen und dann zu nutzen“, sagt Aditi Subbarao, Enterprise Account Director beim US-AI-Data-Cloud-Anbieter Snowflake, im Gespräch mit brutkasten. Sie spricht über das Global FinTech-Scouts Program der Raiffeisen Bank International (RBI), für das sie seit dem Start vergangenes Jahr als Expertin fungiert. Ziel ist es, die wichtigsten Erkenntnisse im FinTech-Bereich von globalen Top-Expert:innen zusammenzutragen und für die gesamte RBI-Gruppe – und damit im ganzen CEE-Raum – nutzbar zu machen.

Im Mai holte die RBI ihre „Scouts“ wieder nach Wien. Brutkasten war vor Ort und bat fünf der Expert:innen, darunter auch Subbarao um ihre Einschätzung zu den aktuell wichtigsten FinTech-Trends.

1. KI-Agenten und die notwendige Datenstrategie

KI-Agenten seien aktuell wenig überraschend das dominierende Thema in den Führungsetagen der Finanzwelt, erklärt Aditi Subbarao. Dabei gehe es um die effiziente und sichere Umsetzung. Und diese sei an strenge technologische Voraussetzungen geknüpft: „Ohne eine solide Datenstrategie gibt es keine KI-Strategie. Unternehmen werden von KI-Agenten nicht profitieren, solange ihre zugrunde liegenden Daten nicht robust und KI-fähig sind“.

Zusätzlich zur Datenqualität sei die Sicherheit der Systeme entscheidend. Subbarao warnt vor unregulierten Modellen: „Selbst bei einer optimalen Datenbasis können ohne sichere, regulierte KI-Agenten mit angemessenen Leitplanken nicht die zuverlässigen und richtlinienkonformen Ergebnisse erzielt werden, die man für seine Kunden will“.

2. Web3 und Payments wachsen zusammen

Ein grundlegender Wandel vollzieht sich auch in der Infrastruktur digitaler Transaktionen, erklärt Vel Vasic, CEO des in Singapur ansässigen FinTech-Venture-Studios OTLRS. Er beobachtet eine zunehmende Verschmelzung etablierter Systeme: „Wir erleben derzeit, wie der traditionelle Zahlungsverkehr und Web3, die früher völlig getrennte Welten waren, konvergieren“.

Die Integration gehe dabei in beide Richtungen. „Zahlreiche Anbieter digitaler Vermögenswerte betrachten den Zahlungsverkehr mittlerweile als zentralen Bestandteil der Customer Journey“, führt Vasic aus. Er prognostiziert für die Branche eine weitreichende Veränderung: „In den kommenden zehn Jahren wird sich dies in Kombination mit künstlicher Intelligenz zu einem nahtlosen Omnichannel-Erlebnis für digitale Zahlungen entwickeln“.

3. Identitätsprüfung im Zeitalter von KI-Betrug

Die schnelle Verbreitung von künstlicher Intelligenz bringt auch neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit mit sich. Für Scarlett Sieber, Chief Strategy and Growth Officer beim New Yorker FinTech-Konferenzveranstalter Money20/20, rücken defensive Strategien in den Fokus. „Mein Hauptinteresse gilt der Rolle von Betrug und Identitätsprüfung im Kontext von künstlicher Intelligenz“, erklärt Sieber.

Sie sieht dabei einen direkten Zusammenhang zwischen technologischer Entwicklung und Cyber-Kriminalität: „Mit dem Aufstieg der KI verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg von Betrugsfällen. Infolgedessen spielt die eindeutige Identitätsfeststellung eine wichtigere Rolle als jemals zuvor“.

4. Hyperpersonalisierung durch „Context Pulling“

Im Bereich der Kundenbindung verändert sich die Art und Weise, wie Finanzprodukte angeboten werden, erklärt Ken Thomas, Principal beim Londoner VC BackFuture. Er identifiziert einen Wandel in der Kundenansprache: „Der übergreifende Trend, den ich derzeit beobachte, ist die Hyperpersonalisierung und deren Wechselwirkung mit Banking“.

Die Strategie wandelt sich von traditionellen Marketingmethoden hin zu einer situativen Ansprache: „Wir nennen das ‚Context Pulling‘ anstelle von ‚Product Push‘. Anstatt eine statische Menge an Rewards anzubieten, geht es nun vielmehr darum, den Kunden die richtigen Rewards zur exakt richtigen Zeit zukommen zu lassen, um so die Interaktion und das Engagement zu steigern“.

5. Besserer Zugang zum US-Dollar

Nnanna Ijezie, Product Manager bei Booking.com in Amsterdam, sieht eine starke Nachfrage im Fremdwährungsbereich: „Wir beobachten weltweit einen wachsenden Zugang zum US-Dollar“.
Dieser Trend wird maßgeblich von neuen Marktteilnehmern getrieben. „Startups, FinTechs und Banken arbeiten daran, immer mehr Menschen einen einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Zugang zu dieser Währung zu ermöglichen“, so Ijezie.

Dabei kommen auch neue Technologien zum Einsatz: „Eine der populärsten Methoden, über die derzeit alle sprechen, sind Stablecoins, doch das zugrunde liegende Bedürfnis bleibt, der breiten Masse einen effizienteren Zugang zum US-Dollar zu verschaffen“.

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