31.10.2018

TechCrunch Disrupt Berlin – jetzt noch schnell ermäßigte Tickets sichern

Tausende TeilnehmerInnen, InvestorInnen, AusstellerInnen und Startup-GründerInnen kommen Ende November wieder in die deutsche Hauptstadt zur TechCrunch Disrupt Berlin. Das Event ist ein Ableger des Erfolgsformates in San Francisco.
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TechCrunch, Disrupt Berlin 2018 Tickets
(c) TechCrunch - Auf der Disrupt Berlin 2018 werden heuer über 50 Keynote-Speaker über ihre Erfahrungen reden.
kooperation

Wer an der TechCrunch Disrupt Berlin teilnehmen will, sollte sich jetzt noch schnell ein Ticket kaufen, denn Anfang November steigen die Preise für die zwei-tägige Konferenz am 29. und 30. November in Berlin. StudentInnen oder AbsolventInnen, die in den letzten sechs Monaten ihren Abschluss gemacht haben, zahlen bis zum 2. November für den Innovator Pass noch 135 Euro. ⇒ Tickets

+++ TechCrunch Disrupt zieht internationale Tech-Firmen nach Berlin +++

Treffen mit InvestorInnen, Etablierten, JournalistInnen und Co.

Was erwartet die Teilnehmer auf der TechCrunch Disrupt Berlin? Gerade für junge UnternehmerInnen ist das Event interessant: Startups in der Frühphase können sich auf der Startup Alley im Herzen der Disrupt Alley Expo einflussreichen InvestorInnen und langjährigen Tech-UnternehmerInnen präsentieren. Erfahrungsgemäß sind diese immer auf der Suche nach Erfolg versprechenden neuen Unternehmen. Gleichzeitig treffen die JungunternehmerInnen auch auf viele JournalistInnen, die die Branche scannen und über spannende Startups berichten wollen. Gerade am Anfang einer Unternehmensgründung ist es enorm wichtig, mit den richtigen Menschen zu sprechen und somit erste Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Starkes Bühnenprogramm auf der Disrupt Berlin

Durchgängig an beiden Konferenztagen findet ein mit hochkarätigen Speakern besetztes Bühnenprogramm statt. Kenner und Gründer der Hightech-Szene berichten auf der Bühne von ihren vielfältigen Erfahrungen aus dem Markt. Das Themenspektrum reicht dabei von Künstliche Intelligenz über Automotive bis hin zu DeepTech. Hier eine kleine Vorausauswahl aus dem Programm:

Mobility: Von Roboter-Rennfahrern und Solar-Autos

Der ehemalige Formel 1-Pilot Lucas Di Grassi von Roborace beispielsweise berichtet, wie menschliches Fahren und künstliche Intelligenz künftig vereint werden können, um eine bessere Rennserie aufzubauen. Passend zum Thema Mobilität wird in diesem Jahr Laurin Hahn an der TechCrunch teilnehmen. Sein Unternehmen, Sono Motors, arbeitet seit einigen Jahren an einem Auto, das solargetrieben fahren soll. Bislang hat das Sono eine Handvoll Prototypen auf die Straße gebracht, arbeitet derzeit aber unter Hochdruck daran, die Technik zu verfeinern und großen Automobilherstellern Konkurrenz zu machen. Der erste Solar-Minivan von Sono soll im Frühjahr 2019 auf deutschen Straßen fahren.

Erfolgreich ohne Startkapital

Wie ein Unternehmen auch ohne einen einzigen Cent Startkapital erfolgreich werden kann, erzählt die Geschichte von Readdle, einem Startup aus der Ukraine. Hinter dem Unternehmen steht Gründer Denys Zhadanov. Readdle zählt bislang 100 Millionen Downloads der Pdf-App. Jetzt macht Zhadanov einen mutigen Schritt in Richtung anderer Produktivitätswerkzeuge. Mike Collett hat sich einen Ruf als versierter Investor in Tieftechnologie-Software aufgebaut und ist nun Investor in eines europäischen Raumfahrtunternehmens, ICEYE, das kürzlich als erstes Unternehmen einen Synthetic-Aperture Radar Satellit unter 100 Kilogramm gestartet hat, der die Erde in 3D scannen kann.

FinTech-Start im umkämpften Markt

Auch auf der Bühne wird Ricky Knox sprechen. Der Gründer hat in Großbritannien das Fintech-Unternehmen Tandem gestartet. In einem Wettbewerbsstarken Markt hat Knox vor kurzem unter anderem ein Produkt für feste Sparprodukte auf den Markt gebracht, das sich mit der Einführung der Tandem-Kreditkarte im Februar mit Cashback- und Wechselkursen behaupten will. Der Launch gehört zum Teil einer umfassenderen Strategie: Kunden sollen ihre Finanzen im Blick behalten können, weil Tandem verschiedenen Finanzdienstleistungen verbindet und anbieten möchte.

Showdown auf dem Battlefield

Es gibt noch viele Gründe, nach Berlin zu kommen, darunter sicher auch wegen eines der weiteren Höhepunkte der Disrupt Berlin, das Startup Battlefield. Bei dem Hackathon treten Startups gegeneinander an. Ihr Preis für den Sieg: 50.000 US-Dollar und jede Menge Aufmerksamkeit von Medien und Investoren. Internationale Alumni des Startup Battlefields konnten weltweit insgesamt bereits mehr als acht Milliarden US-Dollar Kapital aufstellen und legten über 100 Exits hin.

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⇒ Tickets (bis 2. November reduzierte Optionen)

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Das Emerald-Horizon-Management (vl.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf
Das Emerald-Horizon-Management (v.l.) Mario J. Müller (Vice President R&D), Philipp Pölzl (Vice President Operations) und Florian Wagner (CEO) | © Wolf

Um Bekanntheit zu erlangen, ist Auffälligkeit durchaus von Nutzen. Beim Grazer Unternehmen Emerald Horizon ist diese Auffälligkeit so etwas wie der rote Faden, der sich durch die Unternehmensstrategie zieht. Denn nicht nur sorgt man mit dem geplanten Produkt – Thorium- und Teilchenbeschleuniger-basierten Miniatomkraftwerken – für Aufsehen (brutkasten berichtete). Auffällig sind auch Personalbesetzungen wie Ex-FPÖ-Chef Norbert Hofer, der seinerseits kürzlich durch eine Alkohol-Eskapade öffentlich negativ auffiel. Und besonders auffällig war natürlich der Börsengang im Juni – brutkasten berichtete.

Österreichs nächstes Unicorn?

Nach diesem ist Emerald Horizon aktuell übrigens an der Börse mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet. Darüber, ob das Grazer Unternehmen nun Österreichs nächstes Unicorn ist, lässt sich dennoch streiten, nachdem die Bewertung auf vergleichsweise wenigen Trades basiert. Der Börsengang war nämlich nur ein Listing und kein IPO (Initial Public Offering). Es wurden also keine Aktien emittiert, was üblicherweise zu einer breiteren Bewertung durch den Markt führt.

Gründer Florian Wagner will selbst investieren

Statt Kapital von außen aufzunehmen, fiel Gründer und CEO Florian Wagner Ende Juni mit einer anderen Ankündigung auf: Er selbst werde 20 Millionen Euro in vier Tranchen zu je fünf Millionen Euro über einen Zwei-Jahres-Zeitraum in Emerald Horizon investieren. Er behielt sich dabei vor, dass Co-Founder Philipp Pölzl und Investor Carl Page als Co-Investoren je einen Teil der Tranchen übernehmen könnten.

Und woher kommen diese durchaus substanziellen Eigenmittel? Wagner und Pölzl betreiben mit Qbasis Invest seit mehr als 20 Jahren ein Finanzunternehmen, das laut öffentlich einsehbaren Angaben im Vorjahr aber nur rund 40.000 Euro Gewinn abwarf.

Privatdarlehen für Verpfändung von 75.000 Aktien

Mehr Aufschluss gibt wohl eine auffällige Ad-hoc-Meldung (für börsennotierte Unternehmen verpflichtende Mitteilung) von Emerald Horizon von gestern, die heute durch eine erklärende Aussendung des Unternehmens ergänzt wurde: Gründer Wagner nimmt privat ein sogenanntes Lombarddarlehen auf. Bei so einem werden Wertpapiere als Sicherheit hinterlegt. Im konkreten Fall verpfändet der Unternehmer 75.000 eigene Aktien „aus seinem Altbestand“. Diese haben aktuell einen Börsenwert von rund 76 Millionen Euro. Die bewilligte Kreditsumme liegt bei derartigen Darlehen üblicherweise erheblich unter dem Marktwert der beliehenen Wertpapiere.

„Bestandteil eines übergeordneten mehrstufigen Maßnahmenpakets“

„Die Maßnahme ist Bestandteil eines übergeordneten mehrstufigen Maßnahmenpakets. Entsprechend den kapitalmarktrechtlichen Bestimmungen wird die Gesellschaft zu gegebener Zeit über weitere Aktivitäten informieren“, heißt es dazu von Emerald Horizon. Die Mittel sollen demnach „primär direkt und indirekt zur Kommerzialisierung von DUALstorePLUS aber auch zur beschleunigten technischen Umsetzung und industriellen Überführung des ADES/SMRX-Programms verwendet werden“. DUALstorePLUS ist die Energiespeicher-Technologie, mit der Emerald Horizon bereits am Markt ist. ADES ist der Markenname der geplanten Kleinreaktoren.

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