26.09.2023

Tech2people: Wiener Healthcare-Startup launcht Doku-App „Abilitate“

"Abilitate" ist das Ergebnis eines langjährigen Forschungsprojekts des Wiener Healthcare-Startups tech2people. Es zielt darauf ab, in Zukunft datenbasierte und auf Patient:innen individuell zugeschnittene Therapieempfehlungen mithilfe von Machine Learning und "predictive analytics" anzubieten. Als ersten Schritt launchte tech2people jetzt in Singapur.
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tech2people, abilitate, app, dokumentations app, doku app
(c) tech2people - (v.l.n.r.) Dennis Veit, Gregor Demblin, Gernot Greimler bei der Rehabweek in Singapur.

„Abilitate“ von tech2people soll künftig Physiotherapeut:innen auf der ganzen Welt ermöglichen, ihre Therapiedokumentation mit individuellen Therapiezielen der Patient:innen zu verknüpfen und Fortschritte sichtbar und messbar zu machen. Was im Handling einfach klingt, ist das Ergebnis von eineinhalb Jahren komplexer Entwicklungsarbeit und einer Million Euro Entwicklungskosten.

Tech2people möchte handschriftliche Dokumentation ablösen

Neben Basisdaten und bisherigen Behandlungen können fortan Physiotherapeut:innen in der Applikation konkrete Ziele wie etwa „selbstständige Körperpflege“ eingeben. Die App schlägt basierend auf der ICF (internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit/ Behinderung und Gesundheit) sämtliche Körperteile und Messwerte vor, die an der Erreichung der von den Patient:innen definierten Gesamtzielen beteiligt sind. Relevante Bewegungsmuster werden aufgelistet und nach jeder Einheit gemessen.

So können erstmalig Therapieerfolge datenbasiert dokumentiert werden und es entstehen digitale Verlaufsdokumentationen der jeweiligen Physio- oder Ergotherapie. Das Ergebnis ist eine „patientinnen-orientierte Gesamtdokumentation nach höchsten Datenschutz-Standards“, die die „Pen & Paper“-Dokumentation ablösen soll.

Ziel für 2024: Dokumentation mehrerer Tausend Therapieverläufe

Die Applikation ist aktuell im Wiener Therapiezentrum von tech2people im Einsatz sowie im britischen Hobbs Rehabilitation Center, einem Zentrum für neurologische Rehabilitation.

Das Feedback des dortigen medizinischen Personals stimmt tech2people-Gründer Gregor Demblin zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, dass bis Frühjahr 2024 mehrere tausend Therapieverläufe über ‚Abilitate‘ dokumentiert werden. Das Potenzial ist gewaltig, denn derzeit sind Therapie und Rehabilitation nicht messbar. Durch Abilitate können Ineffizienzen vermieden und unnötige Kosten im Gesundheitssystem verhindert werden“, sagt der Gründer des Startups.

Tech2People-Gründer: Vision als Medizinprodukt

Die eigentliche Vision von Demblin und Chef-Entwickler Gernot Greimler ist die Zulassung der App als Medizinprodukt. Um bis dahin möglichst viele Physiotherapeut:innen von den Vorzügen der App zu überzeugen, steht die Free-Version zur freien Verfügung. Für Reha-Zentren und Krankenhäuser wird derzeit an einer Team-Version gearbeitet, die bald auf Basis einer Monatspauschale erhältlich sein wird.

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Der neue Polestar 4 SUV | (c) Polestar
Der neue Polestar 4 SUV | (c) Polestar

Mit dem Polestar 4 SUV bringt der schwedische Elektroauto-Hersteller ein Modell auf den Markt, das die Markenphilosophie „Pure Progressive Performance“ konkret auf die Straße übersetzen soll. Der Polestar 4 SUV richtet sich an ein anspruchsvolles Publikum: Privatkund:innen sollen durch sportliche Performance, Alltagstauglichkeit und klares Design überzeugt werden, Entscheidungsträger:innen und Fuhrparkverantwortliche zusätzlich durch wirtschaftliche Berechenbarkeit und geringe Gesamtkosten.

Skandinavischer Minimalismus, funktionale Ästhetik und hohe Performance

Der vollelektrische Polestar 4 SUV zeichnet sich durch eine reduzierte Formensprache und hohe Funktionalität aus. Statt auf optische Überladung oder überflüssige Dekorelemente setzt die Marke auf skandinavischen Minimalismus. Als prägende Designmerkmale kommen etwa rahmenlose Außenspiegel sowie versenkbare Türgriffe zum Einsatz, die neben dem visuellen Erscheinungsbild auch den Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert) des Fahrzeugs optimieren.

(c) Polestar

Im Innenraum folgt das Fahrzeug dem Konzept der sogenannten „Quiet Luxury“. Das Cockpit überzeugt durch ein auf das Wesentliche reduziertes, intuitives Bedienkonzept, das Ablenkungen während der Fahrt minimiert. Bei der Wahl der Materialien setzt das schwedische Designteam zudem auf emissionsarme Materialien wie maßgestricktes Textil aus recyceltem PET und rückverfolgbares Leder. Maßnahmen wie diese sorgen dafür, dass der Polestar 4 SUV einen der niedrigsten CO2-Fußabdrücke im Portfolio aufweist.

Und natürlich spielt das Auto auch in Sachen Performance oben mit: Je nach Variante hat es bis zu 544 PS bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer in 3,9 Sekunden und bis zu 630 Kilometer Reichweite. Das alles wird im Polestar 4 SUV kombiniert mit 1.665 Liter Gepäckvolumen.

„Startup mit 100-jähriger Erfahrung“

Dass eine klare strategische Ausrichtung für den Erfolg in der Elektromobilität entscheidend ist, betont Matthias Schabetsberger, Managing Director von Polestar Österreich, im brutkasten-Talk: „Wir sehen uns als ein Startup mit hundertjähriger Erfahrung im Automobilbereich.“ Als eigenständige, börsennotierte Schwestermarke von Volvo nutzt Polestar die Agilität eines jungen Unternehmens und greift gleichzeitig auf etablierte Produktionsstrukturen sowie das weltweite Servicenetzwerk des Mutterkonzerns zurück.

Diese Aufstellung ist insbesondere für den B2B-Sektor relevant. In Österreich entfällt derzeit der Großteil des Polestar-Absatzes auf das Gewerbe- und Flottengeschäft. „Flottenkunden waren oft die Early Adopter der Elektromobilität. Viele Unternehmen nutzen ihren Fuhrpark als konkretes Werkzeug, um eigene Nachhaltigkeits- und Emissionsziele rasch zu erreichen“, so Schabetsberger.

Wirtschaftlich attraktiv und verlässlich

Neben ökologischen Zielen spielt im gewerblichen Bereich die betriebswirtschaftliche Gesamtkostenbetrachtung (Total Cost of Ownership, TCO) die zentrale Rolle. Durch im Vergleich zu Verbrennern geringere Verschleiß-, Service- und Wartungskosten sowie günstige Ladeoptionen ist die Elektromobilität auf dem Vormarsch, was sich auch in den steigenden Zulassungszahlen widerspiegelt.

Zugleich verweist Matthias Schabetsberger im brutkasten-Talk auf die Bedeutung stabiler politischer Rahmenbedingungen, etwa bei Steuerregeln wie dem Sachbezug. „Es braucht ein klares Commitment und Sicherheit für Flotten- wie Privatkunden, dass man auf das richtige Pferd gesetzt hat und sich auf die Rahmenbedingungen verlassen kann“, betont der Polestar-Österreich-Chef. Unabhängig von kurzfristigen Debatten bleibe die Elektromobilität für Unternehmen jedoch der wirtschaftlich wie ökologisch tragfähigste Weg zur CO2-Reduktion des Fuhrparks.

Regionales Partnernetzwerk für persönliche Betreuung

Damit sowohl Firmenkund:innen als auch Privatkäufer:innen eine verlässliche Anlaufstelle vor Ort haben, hat Polestar seine Vertriebsstruktur in Österreich ausgebaut. Neben der rein digitalen Bestellstrecke stehen Kund:innen mittlerweile 13 regionale Partnerstandorte in Kooperation mit Volvo-Händlern zur Verfügung. Wie Schabetsberger im brutkasten-Talk erläutert, ermöglicht diese regionale Abdeckung von Dornbirn bis Wien eine persönliche Beratung – von der individuellen Fuhrparkanalyse über Probefahrten bis hin zum langfristigen Service.

Polestar-Angebote in Österreich

Um den Einstieg attraktiv zu gestalten, bietet Polestar in Österreich Sonderkonditionen für den Polestar 4 SUV an:

  • Serienmäßige Absicherung: Jedes Fahrzeug beinhaltet Over-the-Air-Software-Updates, 12 Monate Connected Services Plus, eine 8-jährige Batteriegarantie (bis 160.000 km) sowie 3 Jahre Fahrzeuggarantie und Pannenservice.
  • Sondermodell First Edition: Als Dual Motor mit Allradantrieb sind verfügbare Polestar 4 SUV bereits ab € 59.990 erhältlich. Dies entspricht einem rechnerischen Preisvorteil von 10.100 Euro.
  • Inkludiertes Prime-Paket: In der First Edition ist das sogenannte Prime-Paket bereits kostenfrei enthalten, welches das Pilot-, Plus- und Komfort-Paket sowie Privacy-Glas an den hinteren Seitenscheiben bündelt.
  • Polestar Leasing: Kombinierbar ist das Angebot mit einem Fixzinssatz von 0,99 Prozent bei Monatsraten ab 269 Euro.
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