24.03.2026
UMZUG

tech2b: Neuer Standort in der Strada del Startup in der Linzer Tabakfabrik

Der oberösterreichische Inkubator tech2b bezieht ein neues, "deutlich sichtbares" Büro in der Linzer „Strada del Startup“. Mit dem Standortwechsel innerhalb der factory300 in der Tabakfabrik Linz will die Organisation ihre Präsenz im regionalen Innovations-Ökosystem weiter stärken und die Vernetzung zwischen Startups, Forschung und Industrie forcieren.
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Bernhard Lehner, Co-Founder factory300, und Lukas Keplinger, Geschäftsführer tech2b, bei der Eröffnung | (c) tech2b/Jakob Hanner
Bernhard Lehner, Co-Founder factory300, und Lukas Keplinger, Geschäftsführer tech2b, bei der Eröffnung | (c) tech2b/Jakob Hanner

Schon bislang war der oberösterreichische Inkubator tech2b in der Linzer Tabakfabrik vertreten. Nun bezog man ein neues „deutlich sichtbares“ Büro bzw. „Pixel“ in der Strada del Startup. Der Umzug markiert laut tech2b einen bewussten Schritt hin zu mehr Offenheit und einer engeren Anbindung an die dynamische Gründerszene.

Die „Strada del Startup“ wird von der factory300 betrieben und gilt als einer der zentralen Knotenpunkte für Innovation in Linz. Das Umfeld bietet Startups unmittelbare Nähe zu Forschungseinrichtungen und Industriepartnern. Die factory300 selbst versteht sich als Startup-Campus, der neben Co-Working-Plätzen auch Community-Events und eine 24/7-Infrastruktur für Innovatoren bietet.

„Rücken bewusst näher an das Geschehen heran“

Lukas Keplinger, Managing Director der tech2b Inkubator GmbH, begründet den Schritt mit dem Wunsch nach mehr Sichtbarkeit: „Mit diesem Schritt rücken wir bewusst näher an das Geschehen heran. Wir wollen noch sichtbarer, noch zugänglicher und noch stärker Teil dieses Ökosystems sein“. Der Anspruch bestehe darin, Räume für Austausch und Innovation zu schaffen.

Impression von der Eröffnung | (c) tech2b/Jakob Hanner

Auch Bernhard Lehner, Co-Founder der factory300, sieht in der verstärkten Präsenz eine wichtige Entwicklung für den Standort. Er betont die synergetische Zusammenarbeit: „Das ‚Upgrade‘ der tech2b-Präsenz in der Strada del Startup ist ein Meilenstein für das Linzer Startup-Ökosystem. Die factory300 Community und der größte Inkubator Oberösterreichs, die tech2b, können so noch besser Schulter an Schulter an der Mission arbeiten, welche die DNA der beiden Organisationen ist: die besten Voraussetzungen für möglichst viele erfolgreiche Startup-Gründungen zu betreiben.“.

Umfassendes Angebot für oberösterreichische Startups

Tech2b begleitet seit fast 25 Jahren technologie- und wachstumsorientierte Unternehmen in Oberösterreich. Das Leistungsportfolio des Inkubators ist breit gefächert und umfasst verschiedene Phasen der Unternehmensentwicklung. Dazu gehören Programme wie „Ideate“ für die frühe Phase, „Activate“ zur Entwicklung von Prototypen sowie „Incubate“ für die Skalierung von Geschäftsmodellen. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf Schwerpunkten wie Medtech, Greentech, Hardware und der Förderung von Gründerinnen durch das SHEtech2b-Netzwerk.

Neben individuellem Coaching und Mentoring bietet der Inkubator Zugang zu einem Netzwerk aus Investoren sowie Unterstützung bei der Finanzierung und bei Förderungen. Durch Initiativen wie „PIER4“ wird zudem die Zusammenarbeit zwischen Jungunternehmen und führenden Industriebetrieben im Sinne von Corporate Open Innovation gefördert. Die Neupositionierung in der Strada del Startup wird von tech2b als klares Bekenntnis zur Zukunft des Innovationsstandorts Oberösterreich gewertet.

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QuantumDiamonds
Die Gründer von QuantumDiamonds: Fleming Bruckmaier (links) und Kevin Berghoff (rechts). Copyright: QuantumDiamonds GmbH.

Das Münchner Spinoff QuantumDiamonds holt sich insgesamt 91 Millionen Euro. 76 Millionen der Gesamtfinanzierung stammen aus einer Förderung im Rahmen des European Chips Acts der Europäischen Kommission, die gemeinsam vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Freistaat Bayern bereitgestellt wird. Weitere 15 Millionen Euro sind Eigenkapital aus einer Series-A-Finanzierungsrunde, an der sich neben Bayern Kapital mit dem ScaleUp-Fonds Bayern auch der Lead-Investor World Fund sowie IQ Capital, Earlybird, First Momentum, UnternehmerTUM Funding for Innovators, Creator Fund, Onsight Ventures sowie mehrere Angel-Investoren beteiligt haben.

QuantumDiamonds mit Skalierungsplänen

Mit den Mitteln aus der Runde plant QuantumDiamonds, seine Technologie weiter zu skalieren und sein Ingenieurteam zu erweitern. Zudem wird das Unternehmen noch im Jahr 2026 den ersten Abschnitt eines neuen 152-Millionen-Euro-Produktionsstandorts in München in Betrieb nehmen.

QuantumDiamonds möchte sich allgemein als einer der am schnellsten wachsenden Entwickler von innovativer Präzisionsmesstechnik für die Chip-Industrie positionieren. Es wurde im Jahr 2022 als Spinoff der Technischen Universität München (TUM) gegründet.

Auf Basis synthetischer Diamanten

Die Technologie der Münchner kombiniert Quantensensorik und Bildgebung auf Basis von synthetischen Diamanten. Im Ergebnis könne QuantumDiamonds so komplexe Chip-Architekturen effizient und zerstörungsfrei prüfen, heißt es vom Unternehmen. Dabei nutzt das Quantensensorikverfahren des Spinoffs Stickstoff-Vakanzzentren in synthetischen Diamanten, um Magnetfelder mit höchster Präzision zu erkennen. Auf diese Weise lassen sich bisher nicht erkennbare Fehler in komplexen 3D-Chip-Architekturen identifizieren – mit einer Genauigkeit im Nanometerbereich, wie es heißt.

QuantumDiamonds arbeitet eigenen Angaben zufolge mit neun der zehn weltweit führenden Chip-Hersteller zusammen und unterstützt diese dabei, Fehlerursachen frühzeitig zu identifizieren, ihre Prozesseffizienz zu steigern und Energiekosten sowie Emissionen zu reduzieren. Dafür hat das Unternehmen im März und April 2026 nach Taiwan und Kalifornien expandiert.

„Quantensensorik in Chip-Fabriken weltweit zu etablieren“

„Diese Finanzierung ist ein wichtiger Schritt, um Quantensensorik in Chip-Fabriken weltweit zu etablieren“, sagt Kevin Berghoff, CEO und Mitgründer von QuantumDiamonds. „Das Feedback der führenden Chip-Hersteller spricht für sich: Sie sehen in der Technologie von QuantumDiamonds eine Effizienzsteigerung, die mit aktueller Technik nicht erreichbar wäre. Mit bereits laufenden Projekten in den USA und Taiwan und dem Hochfahren der Serienproduktion in München nimmt Europa nicht nur an der nächsten Phase des Chip-Zeitalters teil, sondern gestaltet diese maßgeblich mit.“

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