02.04.2021

Tech Jobs Fair Austria’21: Networking und Karriere in der Digitalbranche

Eines der größten HR-Events Europas macht am 6. Mai in Österreich Halt. Die Tech Jobs Fair bringt spannende Talks und neue Connections.
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Tech Jobs Fair Austria'21
Tech Jobs Fair Austria'21
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Wie holt man sich einen Top-Job in der Digitalbranche, wie lockt man Talente und wer sind die besten Arbeitgeber in IT, Tech und Innovation? Fachkräftemangel, Digitalisierungsboom und Remote Working bringen eine spannende Dynamik in diesen Bereich und richten die Scheinwerfer auf eines der größten HR-Events in Europa: Die Tech Jobs Fair findet macht heuer am 6. Mai 2021 virtuell in Österreich Halt.

Die Messe für Jobs und HR ist gleichzeitig heuer das größte Event im Rahmen der Vienna UP’21. Die Veranstalter wollen Corporates, Startups und Talente vernetzen. Die Tech Jobs Fair ist für alle gedacht, die ihr Netzwerk in der Tech- und Digitalisierungswelt erweitern wollen – auch über die Grenzen Österreichs hinaus. Kostenlose Tickets können für die virtuelle Veranstaltung bereits gebucht werden und auch virtuelle Messestände für Unternehmen sind noch zu haben.

Spannendes Speaker-Lineup

Für Jobsuchende gibt es direkte Speed-Interviews mit Recruitern und ein spannendes Programm aus Vorträgen und Diskussionen. Zu den Speakern und Speakerinnen zählen heuer unter anderem Desiree Jonek von WoMentor, „Networking Queen“ Adela Mehic-Dzanic von „Making it in Austria“, Global Leadership Speaker Onyi Anyado, Martina Ernst, Gründerin von SalaryNegotiations.at, Unternehmerin und Beraterin Asetila Köstinger, sowie Entrepreneur und Speaker Dietmar Dahmen, uvm.

Die Tech Jobs Fair findet seit 2017 in verschiedenen europäischen Städten statt und konnte bisher insgesamt mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher anziehen. „Unsere Mission ist es, Österreich zu einem globalen Tech-Hub zu machen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir dazu beitragen, Österreich zu einer führenden globalen Destination für High Impact Unternehmen zu machen, die lernen und wachsen wollen. Die Veranstaltung ist ideal, um Recruiter von persönlich zu treffen, sich mit anderen Unternehmen zu vernetzen, die Bekanntheit der Marke zu steigern und ist somit eine einzigartige Gelegenheit für Jobsuchende, persönliche Kontakte zu knüpfen“, beschreiben die Veranstalter ihren Impact und ihre Mission.

Alle Details zur Tech Jobs Fair Austria’21

Datum: 6.05.2021
Uhrzeit: 13 bis 19 Uhr
Ticket: Kostenlos
Ort: Virtuell auf Airmeet

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Denise Mayr, Gründerin von topergo © Denise Mayr

Jede:r, der schon einmal auf Jobsuche war, kennt die endlos scheinenden Listen der gängigen Jobportale. Seit Jahrzehnten wird im Web in dieser Form nach Stellen gesucht. Denise Mayr aus Südtirol will der Jobsuche jetzt eine neue Perspektive geben: Mit topergo stellt sie die gängige Darstellung infrage und verlegt die Stellensuche kurzerhand in ein vertrautes Interface: eine interaktive Landkarte à la Google Maps.

Visuelle Standortsuche im Fokus

Das topergo-Webinterface © topergo

Statt vager Ortsangaben markieren Pins die konkreten Arbeitsplätze in der Umgebung. Jobsuchende sollen so auf einen Blick erkennen, welche Stellen in der Nachbarschaft offen sind. „Mir persönlich war das Listen-System zu unübersichtlich. Das gibt es im Grunde seit den 2000ern unverändert“, erklärt die Gründerin im Gespräch. Die Bewerbung erfolgt mit einem Klick: Über den Button öffnet sich direkt der Mail-Client mit vordefiniertem Betreff. Registrieren müsse man sich laut Mayr nicht.

Auch die umgekehrte Richtung ist vorgesehen: Arbeitssuchende können sich als Symbole auf der Karte sichtbar machen, damit Betriebe sie direkt ansprechen. Aktuell dominieren vor allem Inserate aus der Gastronomie und der IT-Branche, wie die Gründerin uns im Gespräch schildert.

B2B-Modell soll monetarisieren

Für Jobsuchende soll das Angebot dauerhaft kostenlos bleiben. Das Geschäftsmodell richtet sich laut der Gründerin rein an Arbeitgeber: Um die Plattform zu etablieren und eine hohe Angebotsdichte zu erreichen, seien die ersten 1.000 Pins gratis. Anschließend sei geplant, dass Betriebe ein monatliches Modell pro Stellen-Pin zahlen, ergänzt durch Premium-Optionen zur optischen Hervorhebung.

Neben einer nativen App mit integriertem Job-Alert für Pendler steht laut Mayr die geografische Expansion im Fokus: Nach dem Start in Südtirol ist der Ausbau nach Österreich, Deutschland und schließlich ganz Europa geplant.

Eigeninitiative neben dem Klassenzimmer

„Mich interessiert es extrem, Dinge zu schaffen. Ich lebe dafür“, betont die 18-jährige Gründerin, die kurz vor der Matura steht. Ohne Investoren oder Team will sie die Skalierung nun aus eigener Kraft weiter vorantreiben.

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