15.05.2015

Tech-Experte Jochen Borenich neu im Investmentkomitee des aws Mittelstandsfonds

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Der aws Mittelstandsfonds erweitert sein Investmentkomitee um Jochen Borenich

Der Vorstand bei Kapsch BusinessCom, Jochen Borenich, wird ab sofort den aws Mittelstandsfonds mit seinem Wissen unterstützen und bei zukünftigen Entscheidungen beteiligt sein. Mit dem Technologie-Experten möchte man sich für künftige Beteiligungen an österreichischen mittelständischen Technologie- und Industrieunternehmen stärken.

„Wir freuen uns, mit Jochen Borenich einen weiteren Experten in unserem Investmentkomitee begrüßen zu dürfen“, erklärt der Geschäftsführer des aws Mittelstandsfonds, Karl Lankmayr.

Neben seiner Vorstandstätigkeit bei Kapsch BusinessCom ist Borenich seit dem Jahr 2014 Präsident des Vereins „ICT Austria – Center of Business Technology“. Borenich setzt sich vor allem für eine international wettbewerbsfähige österreichische Wirtschaft ein. „Um das zu erreichen braucht es gesunde, erfolgreiche und international tätige österreichische Technologie-Unternehmen“, so Borenich. Die Unterstützung des aws Mittelstandsfonds macht daher Sinn: „Eine Beteiligung des aws Mittelstandsfonds leistet meiner Meinung nach einen wichtigen Beitrag für die Unterstützung solcher Unternehmen. Ich freue mich auf viele spannende Projekte, bei denen ich mich und meine langjährige Erfahrung einbringen kann“

Als Mitglied des Vorstandes bei Kapsch BusinessCom hat Borenich die Verantwortung für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Internationales. Seine berufliche Karriere begann er beim debis Systemhaus Österreich, einem Vorgängerunternehmen von T-Systems Austria. Von 2002 bis 2010 war Borenich bei T-Systems Austria tätig. Im Jahr 2006 wurde er zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt: Zunächst als Sales Vice President Telecom, Media & Utilities und im Anschluss als Sales Director Corporate Customers.

Das Komitee des aws Mittelstandsfonds besteht übrigens aus unabhängigen Experten aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen, die dem Management bei Investmententscheidungen beratend zur Seite stehen. „Jochen Borenich, der seit dem Jahr 2010 als Vorstand bei Kapsch BusinessCom tätig ist, ist die perfekte Besetzung für den Bereich Technologie im Komitee. Er hat jahrelange Erfahrung in dem Gebiet und wir freuen uns, in Zukunft auf seine Expertise zurückgreifen zu können“, so Lankmayr. Er sieht die Schwerpunktsetzung für künftige Beteiligungen des aws Mittelstandsfonds vor allem bei Technologie- und Industrieunternehmen.

Weitere Mitglieder des Investmentkomitees des aws Mittelstandsfonds sind Gerhard Ehringer (CEO Powerlines), Harald C. Klien (CEO CD Invest Consult), Gudrun Kuffner (Partnerin EPIC Financial Consulting), Josef Unger (Eigentümer und CEO Unger Steel Group) und Werner Wutscher (Founding Partner und CEO New Venture Scouting).

Der aws Mittelstandsfonds bietet unternehmerisches Wachstumskapital und ist die führende Beteiligungsgesellschaft in Österreich mit einem Beteiligungskapital in der Höhe von 80 Mio. Euro. Der Investitionsfokus liegt grundsätzlich auf expandierenden mittelständischen Unternehmen sowie auf Anschlussfinanzierung für wachstumsstarke Unternehmen mit Sitz in Österreich.

Voraussetzung für eine Beteiligung des aws Mittelstandsfonds:

  • Unternehmen mit Sitz in Österreich
  • Mindestumsatz EUR 2 Mio.
  • bis rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (in Ausnahmefällen bis rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter)
  • Minderheitsbeteiligung bei der Platzierung von Eigen- kapital
  • Beteiligungsbetrag zwischen EUR 300.000 bis EUR 5 Mio.
  • Laufzeit bis zehn Jahre

Quelle

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Das unbemannte Überwasserfahrzeug Variant 7 von Blue Ops, der Marine-Sparte von Red Cat. Laut Red Cat wird es von einem Motor von Steyr Motors angetrieben | © Red Cat Holdings / Blue Ops

Der US-Drohnenspezialist Red Cat Holdings (NASDAQ: RCAT) will die Steyr Motors AG übernehmen. Wie Red Cat am Montag mitteilte, legt das US-Unternehmen ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien vor. Der Angebotspreis soll 39 Euro je Aktie in bar betragen, ein Aufschlag von 28,9 Prozent auf den Schlusskurs vom 16. Oktober. Steyr Motors zählt zu Europas führenden Herstellern von Hochleistungsmotoren für Defense-Spezialfahrzeuge und maritime Anwendungen sowie von Hilfsaggregaten für Kampfpanzer und Lokomotiven. Red Cat bietet Drohnen- und Robotiklösungen für Verteidigung und nationale Sicherheit an, darunter auch unbemannte Wasserfahrzeuge.

Ganz neu ist die Annäherung nicht: Beide Unternehmen hatten bereits unverbindliche Gespräche geführt, die im Juli 2026 beendet wurden. Nun wurden sie laut Aussendung wieder aufgenommen und haben zu einem vollständig finanzierten Barangebot geführt.

B&C und Cassutti dienen an

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Red Cat will Steyr Motors laut Aussendung als österreichisches Kompetenzzentrum erhalten und ausbauen. Die Belegschaft soll bleiben, Fertigung sowie Forschung und Entwicklung verbleiben am Standort. „Wir sehen Österreich als zentral für die Zukunft des Unternehmens”, erklärt Red-Cat-CEO Jeff Thompson. Cassutti, der 2022 als CEO eingestiegen war und unter dem 2024 der Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte, spricht vom nächsten Kapitel der Unternehmensentwicklung: „Zugleich steht Red Cat uneingeschränkt hinter unserem Standort und unseren Mitarbeitenden.” Der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Rolf Wirtz beurteilt die Transaktion vorbehaltlich der Prüfung der Angebotsunterlage positiv.

Einordnung: Viel Absicht, wenig Garantie

Mit Steyr Motors würde ein Zulieferer für Kampfpanzer, Militärfahrzeuge und Marineanwendungen in den Besitz eines US-Unternehmens übergehen, Behörden in vier Ländern müssen zustimmen. Das Standortbekenntnis ist in der Aussendung als Absicht formuliert, eine vertragliche Garantie nennt sie nicht; das mittelfristige Potenzial von Steyr als europäischer Ankerpunkt will Red Cat erst „prüfen”. Und mit den rund 15 Prozent der B&C ist die Schwelle von 50 Prozent noch nicht erreicht. Bis Mitte Dezember bleibt der Ausgang offen.

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