18.11.2021

TeamEcho: Linzer HR-Startup wirbt New Yorker Uni-Professorin ab

Die Kommunikationsexpertin Jenny Rosenberg, bis dahin Associate Professor an der State University of New York, ist seit Sommer Teil des TeamEcho-Research-Teams.
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Jenny Rosenberg | (c) TeamEcho
Jenny Rosenberg | (c) TeamEcho

Nach vielen Jahren an US-Unis war die gebürtige Wienerin seit 2015 zunächst Assistant Professor und dann Associate Professor an der State University of New York. Im Sommer kehrte die Kommunikationsexpertin Jenny Rosenberg nach Österreich zurück. Wie nun in einer Aussendung mitgeteilt wurde ist sie jetzt Senior Researcher beim Linzer HR-Startup TeamEcho, das eine anonyme Mitarbeiter-Feedback-Plattform anbietet. Dort soll sie mit ihrer Expertise für interpersonale Kommunikation dabei helfen, die Mitarbeiter-Feedback-Plattform in Zukunft noch besser an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer:innen anzupassen.

Jenny Rosenberg als Teil von stark besetztem Research-Team

„Ehrliches, anonymes Feedback, mit dem sich Kommunikationshürden zwischen Führungskräften und Mitarbeiter:innen überbrücken lassen – das ist der Kern von TeamEcho. Als Expertin für interpersonale Kommunikation reizt mich dieses Thema besonders. Die Aussicht auf eine herausfordernde Tätigkeit in einem dynamischen Unternehmen hat mich dann letztendlich überzeugt“, kommentiert Jenny Rosenberg ihre neue Position.

TeamEcho-Co-Founder und Co-Geschäftsführer Markus Koblmüller erklärt: „Wissenschaftlichkeit war uns schon immer wichtig. Deswegen haben wir von Beginn an mit wissenschaftlichen Institutionen wie der Johannes Kepler Universität Linz [JKU] und der Universität Salzburg zusammengearbeitet. Umso mehr freut es uns natürlich, dass wir mittlerweile ein so hochkarätig besetztes hauseigenes Research-Team aufgebaut haben“. Geleitet wird das Team von der Psychologin Barbara Stiglbauer, assoziierte Universitätsprofessorin an der JKU. Ebenfalls dabei ist der Sozialwissenschaftler Markus Ellmer.

Halbe Million Euro von FFG für Machine Learning-Projekt bei TeamEcho

Für ein Projekt im Bereich Machine Learning holte sich TeamEcho kürzlich eine halbe Million Euro Förderung von der FFG. Zudem schloss das Startup im Juli eine Investmentrunde über 1,3 Millionen Euro ab, an der unter anderem die Beteiligungsgesellschaften von Florian Gschwandtner und Carsten Maschmeyr sowie der OÖ HightechFonds beteiligt waren. Kürzlich sorgte das Startup auch mit dem Umstieg auf die 35-Stunden-Woche für sein rund 30-köpfiges Team für Schlagzeilen. Unter den Kunden von TeamEcho sind Unternehmen wie Magenta, Dynatrace, Herold und der Universität Wien.

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cheerin'
(c) Lumia - Manuel Gahn.

„Goodbye. I am selling my startup – cheerin‘ is for sale. Most people know me nowadays as the Startup House by Lumia guy. But before, I was building a Social Fitness & Health App – cheerin‘ (formerly known as Sparcs)“.

cheerin‘ – ein sozialer Kleber

So vermeldet Startup-House-Gründer Manuel Gahn den Verkauf seines „alten“ Projekts auf LinkedIn und beschreibt seine Gefühlslage gegenüber brutkasten als eine mit „schwerem Herzen“: „Ich suche eine:n sportbegeisterte(n) Käufer:in mit Startup-Erfahrung, die das fertige Produkt übernehmen und die User-Base skalieren will.“

Gahn bezeichnet cheerin‘ als sozialen Kleber zwischen allen bestehenden Fitness- und Gesundheit-Apps. Konkret vereinfacht es die App, die Fitness-Fortschritte von Freund:innen bejubeln zu können – gedacht für jene, die sich mit anderen verbinden und gemeinsame Aktivitäten ausführen wollen.

„Auch um neue Leute kennenzulernen, die ähnliche Interessen haben. In meiner übergewichtigen Vergangenheit war ich natürlich auch selbst User solcher Apps, fand aber in Runtastic und Co. keine Lösung meines Problems“, sagt Gahn.

40.000 Erspartes investiert

Angefangen hat alles 2019 im SIMC-Masterprogramm der WU, als Gahn Robin Görlich kennenlernte. Mit ihm schrieb er eine Masterarbeit zu digitalem Nudging und beschloss dies auszugründen. Der erste Prototyp hieß Joy: „Mit diesem konnten wir den Community-Award der Entrepreneurship Avenue gewinnen. Von meinem 40.000 Euro Erspartem konnte ich die ersten Entwickler zahlen – natürlich ohne genau zu wissen was eigentlich das Produkt werden sollte. Nach über 20 Absagen diverser Förderagenturen, vielen weiteren Rückschlägen und Pivots kristallisierte sich langsam heraus, dass nicht weitere To-Do Listen oder Gamifications nötig sind, sondern es einfach einen sozialen Kleber zwischen all den Fitness-Apps mit einander kannibalisierenden Netzwerkeffekten braucht. An das Potenzial dieser Idee glaube ich auch heute noch“, sagt er.

100.000 Euro Schulden

Die Idee eines sozialen Netzwerks für die Startup-Szene stieß bei österreichischen Business Angels und VCs zunächst auf wenig Begeisterung. Nach zwei Jahren stand Gahn mit rund 100.000 Euro Privatschulden da. International sah das Bild jedoch ganz anders aus: Auf Konferenzen wie Web Summit, Slush und SXSW weckte das Konzept das Interesse einiger der renommiertesten Venture-Capital-Fonds der Welt, darunter Accel und Index Ventures. Zwar entstand daraus indirekt eine kleine Angel-Runde, gleichzeitig kam es jedoch zum Bruch mit dem Co-Founder.

Wenig später folgte die Einladung der WKO zum Programm „Go Silicon Valley“. Rückblickend war diese Reise ein Wendepunkt für den Founder: „Das war einerseits der Push und das persönliche Mindset-Wachstum, das ich ich brauchte, um ganz groß zu Denken; andererseits war es auch der Anfang vom Ende“, sagt Gahn. Im Silicon Valley konnte er hochkarätige Advisor gewinnen, darunter Satadip Dutta, COO von Pinterest, und Chris Wilk, Fitness Lead bei Google. Trotz mittlerweile rund 200.000 Euro Privatschulden zu dem Zeitpunkt rückte damals eine Seed-Finanzierung in greifbare Nähe.

Silicon Valley als Inspiration

Mindestens genauso prägend war jedoch die Atmosphäre in den Coworking Spaces des Silicon Valley und wohl auch der Grund für das Nichtzustandekommen einer Finanzierung. Die Offenheit, Dynamik und Community, die Gahn dort erlebte, vermisste er in den österreichischen Vertretungen. „Nach zwei Monaten kehrte ich mit einer neuen Idee zurück: dem Startup House.“

Obwohl cheerin‘ erste Downloads verzeichnete und das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer äußerst positiv war, rückte das Projekt zunehmend in den Hintergrund. Mit dem rasanten Erfolg der anschließend gegründeten Lumia Group endete schließlich die operative Arbeit an cheerin‘.

Von cheerin‘ zu Lumia

„Heute bin ich stolz, in sieben Jahren Startup-Spirit extrem viel gelernt zu haben und persönlich gewachsen zu sein“, sagt Gahn. „Ich habe über eine Million Euro verbrannt und bin viele Jahre ‚all in‘ gegangen, ohne einen Cent herauszubekommen. Gleichzeitig hat mich genau dieser Weg dank cheerin‘ zu Startup House und schließlich zur Lumia Group geführt. Heute bin ich aber ebenso froh, die Entscheidung treffen zu können, mich von cheerin‘ zu trennen. Ich hoffe, eine(n) motivierten Gründer oder Gründerin zu finden, die oder der als Eigentümer(in) und CEO in meine Fußstapfen treten möchte.“

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