04.05.2020

TeamEcho: Linzer Startup gewinnt Uni-Professorin als Head of Research

Das Linzer HR-Startup TeamEcho konnte mit Barbara Stiglbauer eine Psychologie-Professorin der Johannes Kepler Universität Linz als neue Head of Research für sich gewinnen. Sie soll künftig die Weiterentwicklung des Mitarbeiterfeedback-Tools wissenschaftlich mitverantworten.
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TeamEcho
Barbara Stiglbauer | (c) TeamEcho

Das Linzer HR-Startup Team Echo ist mit seinem Mitarbeiterfeedback-Tool seit fast mittlerweile fünf Jahren am Markt vertreten. Über ein Stimmungsbarometer lässt sich in Echtzeit messen, wie es den Mitarbeitern im Unternehmen geht, um anschließend effektiv an der Unternehmenskultur zu arbeiten. Mittlerweile kommt das Tool in über 100 Organisationen zum Einsatz, dazu zählen auch zahlreiche große Player, wie UPC oder T-Mobile.

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Uni-Professorin verstärkt TeamEcho

Wie das Startup am Montagnachmittag mitteilte, wird ab sofort Barbara Stiglbauer, assoziierte Universitätsprofessorin am Institut für Pädagogik und Psychologie der JKU Linz, das 18-köpfige Team des Linzer Startups verstärken. In ihrer neuen Position als Head of Research soll sie künftig die Weiterentwicklung des Mitarbeiterfeedback-Tools wissenschaftlich mitverantworten.

Markus Koblmüller, CEO und Co-Founder von TeamEcho, über die Neubesetzung: „Gerade bei der Messung von weichen Faktoren wie der Mitarbeiterzufriedenheit ist es wichtig, wissenschaftlich fundiert vorzugehen. Da sind wir natürlich überglücklich, mit Barbara Stiglbauer einen so hochkarätigen Zuwachs erhalten zu haben.“

Erst Ende letzten Jahres konnte sich TeamEcho eine sechsstellige Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) für ein zweijähriges Forschungsprojekt sichern. Künftig soll mit Artificial Intelligence und Machine Learning das Tool noch stärker den individuellen Anforderungen der Nutzer angepasst werden.

Uni-Professorin als Head of Research

In ihrer Habilitation beschäftigte sich Stiglbauer übrigens mit den Anforderungen der modernen Arbeitswelt und deren Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Beschäftigten.

In einem ersten Statement äußert sich Stiglbauer zu ihrer neuen Position wie folgt: „Wir verbringen viel Zeit unseres Lebens in der Arbeit und wir wünschen uns sicher alle, diese Zeit möglichst gut zu verbringen. Deshalb ist es umso wichtiger, Arbeitsbedingungen zu schaffen, in denen ein gesundes, zufriedenes, motiviertes und produktives Arbeiten nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist. Es freut mich daher besonders, mit TeamEcho ein Tool weiterentwickeln zu dürfen, das Unternehmen und Mitarbeitende genau dabei unterstützt.“


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Storebox
© Deniz Schreiber - Storebox-Gründer Johannes Braith (l.) und Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG.

Der anhaltende E-Commerce-Boom stellt die Logistik in europäischen Städten vor neue Herausforderungen. In Österreich ist das Paketvolumen allein in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen. Vor diesem Hintergrund gehen Storebox und die Österreichische Post eine Zusammenarbeit ein.

Storebox: Steigende Anforderungen an Logistikstrukturen

Damit bündeln zwei Unternehmen ihre jeweiligen Stärken entlang der urbanen Logistikkette: Die Österreichische Post gilt als Marktführerin im österreichischen Kurier-, Express- und Paketmarkt (KEP), während Storebox auf ein Netzwerk von mehr als 350 urbanen Standorten in Europa zurückgreifen kann.

Ein höheres Paketvolumen bedeutet auch steigende Anforderungen an bestehende Logistikstrukturen. Gerade in dicht besiedelten Gebieten würden Lösungen wichtiger, die Warenströme effizient bündeln und Logistik näher an ihren tatsächlichen Bedarf bringen können. Storebox hat neben Selfstorage digitalisierte Standorte zunehmend für B2B-Logistikservices genutzt. Micro-Hubs ermöglichen Unternehmen beispielsweise, Waren und Materialien näher am Einsatzort zwischenzulagern. Mit weiteren Services rund um Versand und Paketlogistik möchte Storebox dieses Netzwerk kontinuierlich weiterentwickeln.

„Strukturen müssen mitwachsen“

„Die urbane Logistik steht vor einem grundlegenden Wandel. Wenn das Paketaufkommen innerhalb weniger Jahre um mehr als 50 Prozent steigt, müssen auch die dahinterliegenden Strukturen mitwachsen“, sagt Johannes Braith, CEO und Co-Founder von Storebox. „Mit unserem dezentralen Standortnetz bringen wir Logistikinfrastruktur bereits heute näher an Unternehmen und Menschen. Gemeinsam mit der Österreichischen Post wollen wir darauf aufbauen und neue Möglichkeiten für eine effiziente Logistik in Städten schaffen.“

Die Zusammenarbeit hat für Storebox auch eine besondere historische Komponente. Vor zehn Jahren gewann das damals junge Unternehmen den Hauptpreis beim Pioneers Festival, gesponsert von der Österreichischen Post. Aus der Geschäftsidee entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren ein europaweites Netzwerk mit heute mehr als 350 Standorten. Auch im internationalen Versand wird Storebox für die Expansion künftig auf die Post setzen und Mengen nach Deutschland, Slowenien und Kroatien übergeben.

Zehn Jahre danach

„Dass sich unsere Wege nach zehn Jahren auf dieser Ebene wieder kreuzen, ist für uns natürlich besonders“, sagt Braith. „Damals stand am Anfang eine Idee für ein Selfstorage-System. Heute betreiben wir ein europaweites Logistik-Netzwerk und können gemeinsam mit einem der größten Logistikunternehmen des Landes daran arbeiten, wie die nächste Entwicklungsstufe aussehen kann.“

Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG, ergänzt: „Mit Storebox gewinnen wir einen innovativen Kunden, der neue Wege in der urbanen Logistik geht. Die Zusammenarbeit zeigt, wie etablierte Logistikprozesse und neue Infrastrukturangebote einander sinnvoll ergänzen können.“

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