05.10.2022

Taste Like: Vegan-Startup ersetzt Hering im Heringssalat durch Melanzani

Damit möchte Taste Like eine Alternative zum Fisch anbieten.
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Taste Like
(c) RTL - Die Taste Like-Gründer:innen Alexander Jens und Martina Kühn.

Martina Kühn kennt das Fischgeschäft seit klein an. Ihre Eltern haben über dreißig Jahre lang mehrere Fischwagen betrieben. Und sind durch Fischsalate, wie Rote Beete-Hering-Salat, Matjessalat oder den Dill-Happen bekannt geworden.

Taste Like-Gründerin: Plötzlich vegan

Auch Martinas Ehemann liebt die Gerichte nach der Rezeptur der Schwiegermama und so „war es ein Schock für ihn, als ich 2014 aus ethischen Gründen vegan wurde“, erzählt die 63-Jährige. „Aber da ich meinen Mann liebe und ihm das Leben nicht zu schwer machen wollte, probierte ich eine vegane Alternative. Doch den Fisch in der Konsistenz ‚eins zu eins‘ zu ersetzen, war nicht so leicht.“

Nach über 14 Monaten Entwicklungszeit fand Martina Kühn die richtige Rezeptur für ihre veganen Herings-Feinkostsalate und gründete Taste Like.

„In den veganen Heringssalaten ist alles drin, was in einen Fischsalat gehört. Nur eben nicht der Fisch, der darf bei uns im Wasser bleiben. Wir ersetzen den Fisch durch Melanzani“, erklärt Sohnemann Alexander Kühn.

Melanzani ersetzt Fisch

Gegart, gepellt und in Stücke geschnitten, kommt sie für mehrere Stunden in einen Essig-Sud nach geheimem Rezept. Anschließend wird die Melanzani mit der eigens veganen hergestellten Mayonnaise vermengt und je nach Sorte kommen Gewürze, Gemüse und weiteren Zutaten hinzu.

Taste Like als Alternative für Fleisch und Fisch

„Unsere Kunden können die vegane Variante kaum vom Original unterscheiden“, so Kühn weiter. „Wir bieten eine echte Alternative für alle Veganer, Vegetarier und Menschen, die generell weniger Fisch und Fleisch essen möchten.“


Mehr zum Startup am Montag in der Höhle der Löwen. Weiters dabei: Triggid, enteron, BrunchBag und Ople Props.

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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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