04.09.2025
WACHSTUM

Talents&Company: Linzer Startup erwartet heuer bis zu 70 Prozent Wachstum

Das Linzer Startup Talents&Company feiert heute sein zweites Jubiläum. Beim European Forum Alpbach berichtet Co-Founder Mario Derntl im Gespräch mit brutkasten über steigende Umsätze, neue Kunden und die nächsten Expansionsschritte.
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Das Team von © Talents&Company und Investor Florian Gschwandtner (r.).

Vor rund einem Jahr markierte die Einführung des Tools „Talents&Leaders“ das erste Firmenjubiläum des Linzer Startups Talents&Company (brutkasten berichtete). Heute, zwei Jahre nach der Gründung, ziehen die Gründer Mario Derntl und Fabian Dopler Bilanz. Eines ist über die Jahre gleich geblieben: Ihr Ziel sei es immer noch die Lehre in Österreich attraktiver zu machen, sagt Derntl gegenüber brutkasten.

Ansetzen will das Linzer Startup dabei nicht bei den Lehrlingen selbst, sondern bei deren Ausbilder:innen. 2024 erwirtschaftete Talents&Company bereits einen mittleren sechsstelligen Umsatz, für heuer rechnet das Startup mit einem Wachstum von 50 bis 70 Prozent.

Unterstützung für Ausbilder:innen

„Das gesellschaftliche Bild – dass man bei einer Lehre ein Leben lang am Fließband stehen und nie Geld verdienen wird – hat man schon ein bisschen aufbrechen können“, sagt Derntl. Damit würde man der Vision des Unternehmens Schritt für Schritt näher kommen. Direkt zum Start von Talents&Company investierte übrigens Runtastic-Gründer und Serien-Investor Florian Gschwandtner einen fünfstelligen Betrag in das Startup (brutkasten berichtete).

Mit dem Tool “Talents&Leaders” habe man „Europas erste Ausbildungscommunity auf einer digitalen Plattform“ geschaffen, behauptet das Startup. Diese bietet Unternehmen und speziell Ausbilder:innen automatisierte Handlungsempfehlungen sowie ein Monitoring-Tool, um die Ausbildungsqualität zu steigern (brutkasten berichtete).

„Der Ausbilder geht her und sagt: ‘Ich habe ein Problem‘, und anhand seiner Parameter matchen wir sein Problem mit erfolgreichen Best-Practice-Beispielen, die wir in der Datenbank sammeln und eine maßgeschneiderte Lösung liefern“, erklärt Derntl.

100 Kunden in zwei Jahren

Anfang 2024 zählte das Unternehmen 30 Kund:innen. Inzwischen sind es laut Startup knapp 100 in Österreich und Deutschland. „Derzeit wachsen wir um ca. ein bis zwei Kunden pro Woche”, sagt der Co-Founder. Neben Konzernen erreiche man mittlerweile auch kleinere Betriebe. Der kleinste Kunde sei aktuell ein Wiener Installateur. Dennoch sei „der klassische Mittelstand der beste Use Case“.

Das im September 2024 gestartete Tool „Talents&Leaders“ begann mit 15 zahlenden Beta-Kunden. Heute nutzen es knapp 50 Unternehmen, darunter A1, OMV und Erste Bank. Über 90 Prozent der Kunden haben laut Derntl ihre Beta-Phase verlängert.

2026: Expansion nach Deutschland

Für die Zukunft zeigt sich das Startup optimistisch. „2025 war bisher für uns ein erfreulicherweise gutes Jahr. Trotz Schwierigkeiten im HR-Tech-Umfeld, wachsen wir. Wir wachsen auch spürbar“, sagt Derntl. Das Team zählt mittlerweile sieben Personen – die Hälfte von ihnen sind ehemalige Lehrlinge. Für die kommenden Monate ist ein Roll-out des Tools geplant, ebenso erste internationale Kund:innen. 2026 soll dann die Expansion nach Deutschland folgen. „Das Schöne ist, dass das Interesse an einer Ausbildung international recht gut wächst“, blickt Derntl zuversichtlich nach vorne.

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kw solutions
(c) Paul Gruber - CEO Korbinian Kasinger (links) bei der Präsentation von Charge with Friends mit Lukas Skarabela (rechts) von Schachinger Logistik.

Mit „Charge with Friends“ hat kW-Solutions eine Plattform etabliert, die Logistikunternehmen miteinander vernetzen und die gemeinsame Nutzung von Ladeinfrastruktur für E-LKW ermöglichen soll. Erste E-LKW laden bereits über die Plattform an den Standorten anderer Transportunternehmen – mit Ersparnissen von bis zu netto 20 Cent pro Kilowattstunde, so der Claim. Mit Ende Juni sollen bereits rund zehn Standorte online sein, bis Ende des Jahres ist die Abdeckung von ganz Österreich geplant.

kW-Solutions: Ladepunkte mit Nachfrage aus der Logistik verbinden

Viele Unternehmen investieren in leistungsfähige Ladeinfrastruktur, die jedoch oftmals nicht ideal ausgelastet wird. Ein Problem, das Charge with Friends lösen soll. Die Plattform verbindet verfügbare Ladepunkte mit Nachfrage aus der Logistik und ermöglicht so die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur innerhalb der Branche zu Preisen von etwa 30–40 ct/kWh netto, liest es sich in der Aussendung.

Problem: Mangelnde Interoperabilität

Von der ersten Idee bis zum produktiven Betrieb vergingen nur wenige Wochen, wie man mitteilt: „Wir wollen die wichtigste Plattform für das Teilen von Depot-Ladeinfrastruktur innerhalb Österreichs, des DACH-Raums sowie Europa werden. Dafür laden wir alle Transportunternehmen mit E-Ladeinfrastruktur ein, Teil des Netzwerkes zu werden“, sagt kW-Solutions CEO Korbinian Kasinger, der im Vorjahr den Innovator of the Year gewonnen hat.

Der Ansatz: Jeder Depotstandort soll – unabhängig von der eingesetzten Infrastruktur oder Software – in das Netzwerk integriert werden können. „Solche Projekte scheitern oftmals an mangelnder Interoperabilität zwischen den Systemen. Mit dem von uns entwickelten Proxy können wir jedwedes Betriebssystem niederschwellig anbinden“, so Kasinger.

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