03.08.2020

Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School

Ab Oktober 2020 werden bis zu 200 Personen wieder an der Talent Garden Innovation School teilnehmen. Mit Stipendien erspart man sich die Kurskosten.
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Die Talent Garden Innovation School
Für die Talent Garden Innovation School 2020 werden Stipendien vergeben. © Talent Garden

Die Talent Garden Innovation School in Wien spezialisiert sich auf die am Arbeitsmarkt stark gefragten Bereiche Programmieren, User Experience Design, Growth Marketing sowie Data Analysis und Digital HR. Derzeit findet alle Kurse zu 100 Prozent online statt. Damit sind nicht nur die vermittelten Fähigkeiten krisensicher, sondern auch das Kursformat selbst, heißt es von Talent Garden.

„Die letzten Monate haben auch uns als digital-affines Unternehmen wieder einmal aufs Neue gezeigt, was Flexibilität wirklich bedeutet“, sagt dazu Stefan Bauer, Director der Talent Garden Innovation School in Wien: „Innerhalb kürzester Zeit haben wir unser Kursangebot nicht nur digitalisiert, sondern zudem auch noch neue Teilzeit-Kurse entwickelt.“

21 Stipendien für Talent Garden Innovation School

Ab Oktober 2020 werden bis zu 200 weitere Menschen an den Kursen teilnehmen. Und 21 von ihnen haben die Möglichkeit, die Kurskosten mit einem Stipendium zu decken, was einem Gesamtbetrag von über 80.000 Euro entspricht.

Einzige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für das Stipendium ist eine Bewerbung bis 21. August. Eine Jury vergibt anhand der eingereichten Projekte drei Stipendien pro Kurs.

Die Formate der Talent Garden-Kurse

Die sieben Kurse starten im Oktober 2020, angeboten werden drei „Bootcamps“ im Vollzeit-Format sowie vier berufsbegleitende „Programs“. Die intensiven Online Bootcamps (CodeMaster, Growth and Digital Marketing, UX Design) finden Montag bis Freitag statt und dauern 12 Wochen. Die flexibleren Online Programs sind auch für Berufstätige geeignet, die sich in den Bereichen Business Data Analysis, Digital HR, Growth Marketing oder UX/UI Design freitagnachmittags und samstagvormittags weiterbilden wollen.

Im neuen Online-Format werden unterschiedliche Lernelemente vereint. So gibt es nicht nur aufgezeichnete Video-Lektionen, sondern auch eine Mischung aus Live Teaching Sessions, Praxisprojekten, Vorträgen von Expertinnen und Experten und informellem Networking.

Die Bewerbung für die Kurse erfolgt direkt über die Website der Talent Garden Innovation School. Die Bewerbungsfrist für die Stipendien läuft noch bis 21. August 2020, außerdem sind limitierte Frühbucherrabatte verfügbar.

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Der Alpike ist aus Carbon gefertigt und wiegt 5,5 Kilogramm © Alpike

Ein Bergaufstieg, wie er im Buche steht: In der Ferne sind noch Kuhglocken zu hören und es sind nur noch wenige Schritte bis zum langersehnten Gipfelkreuz. Doch während die Anstrengung des Aufstiegs langsam vom euphorischen Gipfelgefühl abgelöst wird, schleicht sich ein anderer, weniger angenehmer Gedanke ein: Und jetzt das alles wieder runter. Die Knie schmerzen schon beim bloßen Gedanken, die Motivation lässt nach, und die Vorstellung des langweiligen Forstwegs zieht sich in Gedanken schon in die Länge. Genau damit soll dank Alpike jetzt Schluss sein: Mit dem Scooter am Rücken soll der Spaß am Berg, wenn es nach Lukas Jungmann und seinem Partner Edwin Meindl geht, beim Abstieg erst richtig losgehen.

Vom eigenen Bedürfnis zum Produkt

Lukas Jungmann führt das Designbüro Aberjung, Edwin Meindl das Konstruktionsbüro Micado und beide zieht es fast jedes Wochenende auf einen der unzähligen Berge ihrer Heimatregion Osttirol. „Ich glaube, die schönsten Storys entstehen, wenn du selber eigentlich das für dich baust“, erzählt Jungmann. Die erste Skizze des Alpikes lässt sich auf das Jahr 2021 datieren. Über die Jahre ist ein komplett aus Carbon gefertigtes Gefährt entstanden, das knapp fünf Kilogramm wiegt und sich am Gipfel in wenigen Sekunden aufbauen lässt. Zum Vergleich: Fünf Kilo entsprechen in etwa einer ausgewachsenen Hauskatze oder einem kleinen Hund, etwa einem Mops.

© Alpike

Fahrgefühl jenseits der Forstwege

Der Alpike grenzt sich bewusst von bisherigen, oft sperrigen Konzepten ab. Er kommt ohne Motor und ohne Sattel aus, was den Rider:innen ein besonderes Sicherheitsgefühl geben soll: Man steht dicht über dem Boden und könnte bei Hindernissen jederzeit sicher abspringen. Jungmann beschreibt den technischen Ansatz so: „Wir sind eine Mischung aus Fahrrad und Roller, ohne Motor. Es soll jetzt nicht nur eine Krücke sein, damit man irgendwie den Berg runterkommt, sondern es ist ein Performance-Gerät, was Spaß machen soll.“

Zudem soll das kompakte Design völlig neue Routen abseits breiter Wege eröffnen. „Wenn es steigiger wird, dann wirst du nicht das Mountainbike schultern und tragen“, erklärt Jungmann. Mit dem Alpike ließen sich hingegen auch schmale Steige bewältigen und Felspassagen durch leichtes Tragen überwinden, was mit dem Mountainbike schlichtweg unmöglich wäre.

Der geschulterte Alpike © Alpike

Skitourengeher:innen als potentielle Zielgruppe

Das Geschäftsmodell basiert auf dem Verkauf dieses Premium-Geräts, das für 3.900 Euro netto die Besitzer:in wechseln soll. Die ideale Zielgruppe sieht der Gründer in gut verdienenden Menschen zwischen 30 und 50 Jahren, die im Beruf stehen und bereit sind, nennenswerte Summen in hochwertige Sportausrüstung zu investieren. Von denen gäbe es in Osttirol einige, erklärt der Gründer.

Ein besonderes Potenzial liegt hierbei in einem aktuellen Markttrend: Da die Winter kürzer werden und der klassische Skitourenmarkt droht nach und nach einzubrechen, positioniert sich der Alpike als Sommer-Alternative. „Die Skitourengeher:innen investieren relativ fest in ihren Sport und haben eigentlich keine Alternative im Sommer. Die Leute haben mit dem Alpike dann trotzdem das Gefühl, rauf zu gehen und runter zu fahren, wie sie das vom Skitouren gewohnt sind“, so Jungmann.

© Alpike

Motorisierte, urbane Produktabwandlung

Neben der antriebslosen Sport-Variante bietet Alpike laut Website auch die „Urban“-Edition an – eine elektrische Last-Mile-Lösung für den städtischen Alltag. Sie wiegt zehn Kilogramm, leistet bis zu 1,8 kW und erreicht laut Unternehmen eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h sowie eine Reichweite von 25 Kilometern. Der 260-Wh-Akku ist herausnehmbar und soll in 30 Minuten vollständig aufgeladen sein. Wie die Sport-Version lässt sich auch die Urban-Edition werkzeugfrei in 15 Sekunden zusammenfalten.

Launch für nächstes Frühjahr geplant

Bislang haben die Gründer die Entwicklung weitgehend ohne externes Kapital vorangetrieben und rund eine Million Euro, maßgeblich in Form von unbezahlten Arbeitsstunden, investiert. Derzeit laufen Verhandlungen, um einen externen Investor an Bord zu holen, der den finalen Go-to-Market-Schritt finanzieren soll.

Frisches Kapital wird nun für das Marketing, den Bau von großen Werkzeugen für die Serienfertigung sowie den Zusammenbau benötigt. Aktuell will man das Gerät als Mountainbike klassifizieren lassen. Im Frühjahr des nächsten Jahres soll der Alpike offiziell in den Handel kommen.

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AI Summaries

Talent Garden vergibt 21 Stipendien für die Innovation School

  • Die Talent Garden Innovation School in Wien spezialisiert sich auf die am Arbeitsmarkt stark gefragten Bereiche Programmieren, User Experience Design, Growth Marketing sowie Data Analysis und Digital HR.
  • Derzeit findet alle Kurse zu 100 Prozent online statt.
  • Mit 21 Stipendien kann man sich die Kurskosten ersparen.
  • Einzige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für das Stipendium ist eine Bewerbung bis 21. August.
  • Eine Jury vergibt anhand der eingereichten Projekte drei Stipendien pro Kurs.
  • Die sieben Kurse starten im Oktober 2020, angeboten werden drei „Bootcamps“ im Vollzeit-Format sowie vier berufsbegleitende „Programs“.

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