20.01.2023

Gigantischer Hack bei T-Mobile in den USA: 37 Millionen Kund:innen betroffen

Wie T-Mobile USA gegenüber der US-Börsenaufsicht bekanntgab, stahlen Hacker bereits seit November im großen Stil persönliche Daten.
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T-Mobile Hacker-Angriff
(c) Mika Baumeister via Unsplash

Namen, Rechnungsadressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten – das sind nur einige der persönlichen Daten, die Hacker in einem gigantischen Angriff auf T-Mobile USA erbeutet haben. Betroffen sind ganze 37 Millionen Kund:innen. Das gab der Telekom-Riese gegenüber der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC bekannt.

Hacker kamen über API an sensible Kund:innen-Daten

Die Angriffe hätten bereits am 25. November begonnen. Bemerkt habe man das Datenleck jedoch erst am 5. Jänner, heißt es vom Konzern. Dann habe man den Angriff innerhalb eines Tages beenden können. Laut T-Mobile sind die Hacker nicht in ein System des Unternehmens eingedrungen, sondern haben eine API missbraucht. „Unsere Ermittlungen dauern noch an, aber die böswilligen Aktivitäten scheinen derzeit vollständig eingedämmt zu sein, und es gibt derzeit keine Beweise dafür, dass der böswillige Akteur in der Lage war, in unsere Systeme oder unser Netzwerk einzudringen oder diese zu gefährden“, heißt es vom Unternehmen im SEC Filing.

T-Mobile nicht der einzige Telekom-Konzern, der mit Cyber-Attacken kämpft

Seit 2018 wurden acht Hacker-Angriffe auf T-Mobile USA bekannt. Die US-Gesellschaft des Telekom-Riesen ist jedoch nicht das einzige betroffene Unternehmen. Auch in Österreich gab es vor einiger Zeit einen ähnlich spektakulären Fall. Von 2019 auf 2020 hatte A1 ganze sechs Monate mit einer Cyber-Attacke zu kämpfen. Dieser konnte nur mit einer koordinierten Aktion gestoppt werden, wobei der Beginn der Corona-Pandemie erschwerend dazwischenkam – der brutkasten berichtete damals.

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Die Celantur-Gründer Alexander Petkov (CEO) und Boyang Xia (CTO) | (c) Celantur
Die Celantur-Gründer Alexander Petkov (CEO) und Boyang Xia (CTO) | (c) Celantur

Daimler Truck, Huawei, Strabag und die Stadt Detroit – diese vier Referenzen nennt das Linzer KI-Startup Celantur (brutkasten berichtete bereits). Insgesamt habe man mehr als 85 Unternehmenskunden, sagt Gründer Alexander Petkov auf brutkasten-Anfrage. Zuletzt kam einer in Australien dazu, womit man nun in allen sechs (bewohnten) Kontinenten präsent sei.

Überzeugen konnte das 2020 gegründete und bis auf eine frühe FFG-Basisprogramm-Förderung gebootstrappte Startup all diese Kunden mit KI-gestützter Bild- und Videoanonymisierung. Mehr als eine Milliarde Bilder habe man bislang bereits anonymisiert. Dabei werden etwa Gesichter, Kennzeichen, Personen und Fahrzeuge vollautomatisch verpixelt.

„Wir sind längst kein einfaches Verpixelungs-Tool mehr“ – rechtskonformes KI-Training im Fokus

Doch Petkov betont: „Wir sind längst kein einfaches Verpixelungs-Tool mehr. Celantur liefert die unsichtbare und kritische Infrastruktur für die Zukunft der Physical AI. Wir ermöglichen es Technologie-Unternehmen, die KI von morgen zu bauen, ohne das Grundrecht auf Privatsphäre zu verletzen.“

Celantur setzt mit seinem aktuell achtköpfigen Team nämlich gezielt auf die Anonymisierung von Bild- und Videomaterial im Zuge von KI-Trainings. Denn damit autonome Fahrzeuge, digitale Zwillinge und intelligente Robotik Realität werden, müssten KI-Modelle mit gigantischen Datenmengen der realen Welt trainiert werden, argumentiert man beim Startup. Man liefere „das technologische Bindeglied“, das diese Datennutzung „gesellschaftlich akzeptabel und rechtlich unangreifbar“ mache. Dabei verweist man unter anderem auf Bestimmungen im Rahmen von DSGVO und AI Act.

Das Tool lasse sich dabei „ohne langwierige Anpassungsprozesse“ auf unterschiedliche regionale Rechtsprechungen und geografische Bedingungen anwenden. „Dass unsere Technologie nun auf sechs Kontinenten aktiv genutzt wird, ist der beste Beweis für die Skalierbarkeit unserer KI-Modelle“, meint Petkov.

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