09.02.2024

Swing Kitchen begrüßt ihren fünfmillionsten Gast

Im Jänner 2024 erreichte Swing Kitchen einen symbolischen Meilenstein. Das Unternehmen rund um das Gründerehepaar Irene und Charly Schillinger befindet sich mit seinem Franchise-Konzept auf internationalem Wachstumskurs.
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© Swing Kitchen

Sie gelten als Österreichs Vegan-Pioniere: Charly und Irene Schillinger verfolgen bereits seit mehreren Jahren mit der Swing Kitchen und ihrem Fast-Food-Konzept die Vision, den veganen Lebensstil alltagstauglicher zu machen. Die Fast-Food-Kette wurde bereits 2015 gegründet und befindet sich seither mit seinem Franchise-Konzept auf Wachstumskurs. Aktuell ist das Unternehmen mit 14 Standorten in der DACH-Region vertreten. Dazu zählen zahlreiche Metropolen in Deutschland – darunter München oder erst unlängst Leipzig.

Swing Kitchen erreicht symbolischen Meilenstein

Wie die Swing Kitchen-Gründer:innen Charly und Irene Schillinger am Freitag bekannt gaben, konnte nun ein neuer symbolischer Meilenstein erreicht werden. Im Jänner 2024 begrüßte die vegane Fast-Food-Kette ihren fünfmillionsten Gast. Und das Konzept findet nicht nur in der veganen Nische Anklang: 70 Prozent der Gäste sind laut Swing Kitchen nämlich keine Veganer:innen oder Vegetarier:innen. Zudem kommunizierte das Unternehmen noch eine weitere Kennzahl. So wurden seit der Gründung mehr als fünf Milliarden Liter Wasser eingespart. Die Berechnung ist laut Swing Kitchen „TÜV Austria-zertifiziert“.

Sprung in den Einzelhandel

Umsätze möchte das Unternehmen künftig aber nicht nur durch sein Franchise-Konzept erzielen. So soll die bekannte Marke auch im Supermarkt Konsument:innen anziehen. Erst kürzlich expandierte die Swing Kitchen dafür von der Systemgastronomie in den Einzelhandel. Aktuell ist ein „Cheezecake“ und „Mandel-Nougat Traum“ bei Billa gelistet. Ob demnächst weitere Produkte folgen können, ist derzeit noch nicht bekannt. „Wir tüfteln ständig an neuen, innovativen Kreationen, um für jeden und jede, pflanzliche Köstlichkeiten auftischen zu können“, so Charly Schillinger.

Derzeit arbeiten laut Website des Unternehmens über 230 Mitarbeiter:innen für die „Swing Kitchen Familie“. Dazu zählen auch Standorte, die über das Franchise-Konzept betrieben werden. Für Österreich und Deutschland wurden zwei Gesellschaften gegründet, die wiederum in der
Schillinger Vegan Holding GmbH untergebracht sind.


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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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