09.05.2018

Swimsol: Fundingschwelle auf Green Rocket nach 15 Minuten erreicht

Fulminanter Start für das Crowdfunding von Swimsol auf Green Rocket. Finanziert wird damit eine schwimmende Solaranlage auf den Malediven. Innerhalb von 24 Stunden werden 220.000€ investiert.
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Das Photovoltaik-Startup aus Wien baut schwimmende Solaranlagen. Auf Greenrocket wurde ein neues Projekt in Rekordzeit finanziert.
(c) Swimsol - das Photovoltaik-Startup aus Wien baut schwimmende Solaranlagen. Auf Greenrocket wurde ein neues Projekt in Rekordzeit finanziert.

Das Startup Swimsol baut schwimmende Solarkraftwerke. In einer aktuellen Crowdfunding-Kampagne zum Bau einer neuen Anlage für das Hotelressort Four Seasons auf der maledivischen Insel Landaa Giraavaru, erreicht das Startup bereits nach 15 Minuten die Fundingschwelle von 75.000€. Noch 13 Tage gelten besondere Early Bird Konditionen für weitere Investments. Es ist bereits das achte Projekt auf den Malediven und das vierte Aufdach-Projekt dort.

Kurz vor Start der Kampagne im April 2018, wurde Swimsol für seine SolarSea-Plattformen erst mit dem Houskapreis belohnt. Der Preis wird jedes Jahr von der gleichnamigen Stiftung vergeben, den Siegern winken jeweils 150.000€. Swimsol gewann in der Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“.

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Drei Jahre bis zum ersten Prototyp

Bis die erste Anlage von SwimSol 2014 in Betrieb genommen wurde, vergingen 5 Jahre. Die ursprüngliche Idee für die schwimmenden Plattformen entstand während einer Geschäftsreise im Jahr 2009, als Managing Director Martin Putschek die Malediven besuchte.

Gemeinsam mit Partnern wie der Technischen Universität Wien und dem Fraunhofer Institut wurde dann über drei Jahre der erste Prototyp entwickelt. Die offizielle Gründung von Swimsol kam dann 2012. Nach mehreren Tests in Europa wie im Plattensee in Ungarn, wurde 2014 die erste kommerzielle Plattform auf den Malediven installiert. Der Standort sei ideal, weil so der Dieselverbrauch gesenkt werden könne bei gleichzeitig idealen Klimabedingungen und wenig Platz auf dem Festland für Solaranlagen. Weitere Projekte sind aktuell in Malaysia, Thailand und zukünftig auf den indonesischen Inseln geplant. Swimsol beschäftigt im Moment 13 Vollzeitangestellte in Wien und 6 weitere in einem Büro auf den Malediven.

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Offshore-Version der Anlage

Aktuell arbeitet SwimSol an einer Offshore-Version ihrer SolarSea-Anlage, welche hohen Wellen von bis zu 4 Metern standhalten soll. Außerdem geplant ist der Einstieg in den bereits existierenden und stetig wachsenden Markt für schwimmende Photovoltaik-Systeme auf Binnenseen, wofür an einer vereinfachten und kostengünstigeren Version des SolarSea Systems gearbeitet wird.


⇒ SwimSol auf Green Rocket

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Ekaterina Zaharieva beim Eropean Innovation Council Summit in Brüssel. (c) Lumentio/European Union, 1995-2026

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Fokus auf Deep-Tech Unternehmen

Mit dem Scaleup Europe Fund will die Europäische Union den Mangel an großvolumigen Finanzierungen für Europas Deep-Tech-Unternehmen in kritischen Wachstumsphasen bekämpfen. Der fünf-Milliarden-Euro-Fonds richtet sich an strategische Technologien in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Halbleitertechnologien, Robotik und autonome Systeme, Energietechnologien, Weltraumtechnologien, Biotechnologien, Medizintechnologien, fortschrittliche Materialien und Agrartechnologie.

Nach der offiziellen Vorstellung des Fonds auf dem EIC-Summit am 3. Juni 2026 wird nun die rechtliche Finalisierung vorangetrieben, die ersten Investments seien für Herbst 2026 geplant.

EQT als Manager des Fünf-Milliarden-Euro-Fonds

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„Es fehlt an Kapital in Europa“

In einer Paneldiskussion am EIC vom vierten Juni hebt Zaharieva die Wettbewerbsfähigkeit Europas hervor. Europa sei demnach der weltweit beste Ort für Wissenschaftler:innen und biete sehr gute Unterstützung in der frühen Gründungsphase. Das Problem entstehe erst, wenn Unternehmen global wachsen wollen: „Wenn Unternehmen bereit sind zu wachsen und global zu werden, fehlt es uns in Europa immer noch an Kapital.“

Dabei liege das Problem laut Zaharieva keineswegs an einem Mangel an finanziellen Mitteln, da Europa ein überaus reicher Kontinent sei. Das Problem liege vielmehr in der Mobilisierung des Kapitals: Würden europäische Pensionsfonds nur einen ähnlich großen Anteil in Wagniskapital (VC) investieren wie ihre US-amerikanischen Pendants, könnten in den nächsten Jahren rund 250 Milliarden Euro in das System fließen. Dieses Kapital würde ausreichen, um vielversprechenden Unternehmen die Skalierung und den globalen Durchbruch direkt aus Europa heraus zu ermöglichen.

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