16.01.2020

Halbe Million Euro Investment für Tiroler AI-Startup Swarm Analytics

Das Investorennetzwerk primeCrowd und der Bestandsinvestor, der Company Builder MAD Ventures, stecken "mehr als 500.000 Euro" in das Tiroler AI-Videoanalyse-Startup Swarm Analytics.
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Swarm Analytics: CEO Michael Bredehorn - Investment von MAD
(c) Swarm Analytics: CEO Michael Bredehorn

Das Startup Swarm Analytics mit Sitz in Innsbruck hat sich auf Echtzeit-Video-Analyse auf AI-Basis – derzeit mit Fokus auf Verkehrsüberwachungskameras – spezialisiert. Punkten will man vor allem auch damit, dass dabei laut Startup keine Daten gespeichert oder weitergeleitet werden. Nach einer sechsstelligen Finanzierungsrunde durch den Company Builder MAD Ventures im vergangenen Juli und einer sechsstelligen Förderzusage durch die FFG im Oktober folgt nun die nächste Kapitalspritze für das Tiroler AI-Startup. MAD Ventures und das Investorennetzwerk primeCrowd investieren gemeinsam „mehr als 500.000 Euro“.

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Swarm Analytics: Fokus auf Verkehr – größere Vision

Derzeit fokussiert Swarm Analytics mit seiner Technologie gänzlich auf den Verkehrs-Bereich. „Mit der Technologie von Swarm Analytics ist es möglich, Daten von Verkehrsüberwachungskameras in Echtzeit zu analysieren und damit Informationen für Smart Cities permanent und flächendeckend zu generieren. Die erhobenen Daten dienen der zukünftigen Entwicklung moderner Verkehrsleitsysteme mit vielen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern wie Fußgänger, Fahrräder, e-Scooter oder Autos“, heißt es dazu vom Startup. Gründer und CEO Michael Bredehorn umreißt aber eine größere Vision: „Unsere Lösungen sind extrem vielseitig einsetzbar: Von Parkplätzen über alle Arten der Verkehrserhebung bis zu Einkaufszentren und Smart Buildings“.

Investment fließt in Expansion, Entwicklung und Personal

Das Startup konnte seit der Gründung 2018 bereits Projekte in Dänemark, Italien, Deutschland und Österreich realisieren. Zu seinen Partnern zählt unter anderem A1. Das nun lukrierte Investment soll zur weiteren Expansion und zur Weiterentwicklung der Technologie und der Ressourcen für die internationalen Partner verwendet werden. Entsprechend will man auch das Personal aufstocken. Markus Kainz, CEO und Co-Founder von primeCrowd, kommentiert: „Swarm Analytics verfügt über ein erfahrenes Management, namhafte Kunden und eine starke internationale Ausrichtung. Die Verarbeitung von Verkehrsdaten für Smart Cities ist ein riesiger Wachstumsmarkt, der in unserem Netzwerk auf starkes Investoren-Interesse gestoßen ist“.

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Smash
© privat - Marc Janko steigt bei Smash ein.

Das Wiener Unternehmen Smash, das von Alexander Sommer-Fein, Ricardo Theiner, Philip Mader und Franz Schall gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, der führende Padel-Anbieter Europas zu werden – und holte Anfang April eine Reihe prominenter Investoren an Bord.

Darunter: Dominic Thiem, die beiden PlanRadar-Gründer Sander Van de Rijdt und Ibrahim Imam, Ex-2-Minuten-2-Millionen-Investor Leo Hillinger, Ex-Fußballprofi Guido Burgstaller, das deutsche Family Office KT Ventures, die beiden Fußballprofis Marco Grüll und Maximilian Hofmann, Johannes Meran (ehemaliger CEO der Liechtenstein Group), Paul Fattinger (ehemaliger Woom-CEO) und Meinhard Platzer (Managing Partner der Bank Gutmann) – brutkasten berichtete. Nun steigen zwei weitere bekannte Namen bei Smash ein.

„Smash ein No-Brainer“

Mit dem ehemaligen österreichischen Nationalspieler Marc Janko und dem ehemaligen ungarischen Nationalspieler Balázs Dzsudzsák (dreifacher ungarischer Meister, niederländischer Meister: 2007/08 mit PSV Eindhoven und mit 109 Länderspielen Rekordnationalspieler Ungarns), der über 1,7 Mio. Follower auf Instagram verfügt, sind nun zwei neue Investoren beim Wiener Startup dabei. Janko mit einem sechsstelligen Betrag, bei Dzsudzsák wurden keine Angaben zur Höhe des Investments gemacht.

„Es war ein No-Brainer, mich bei Smash zu beteiligen und zu engagieren, denn jeder, der mich kennt, weiß wie sehr ich den Padelsport liebe. Bei Smash hat mich vor allen Dingen überzeugt, dass man nicht nur über Wachstum spricht, sondern auch viel Wert auf eine starke Community und das ‚Drumherum‘ legt. Padel hat weiterhin enormes Potenzial und ich finde es extrem spannend bei einem Projekt dabei zu sein, das den Markt aktiv mitgestalten will“, sagt Janko.

Und Balázs Dzsudzsák ergänzt: „Was mir an Padel gefällt, ist diese Mischung aus Wettbewerb, Spaß und Gemeinschaft. Man kommt sehr schnell rein, spielt zusammen, redet miteinander, das hat eine besondere Energie. Bei Smash spürt man genau diesen Spirit. Und natürlich finde ich es spannend, dass Ungarn bei der weiteren Expansion eine wichtige Rolle spielen soll.“

© privat – Balázs Dzsudzsák.

Insgesamt befinden sich 25 Smash-Courts in Betrieb oder im Bau, weitere 40 sind in Entwicklung. Die gesamte Pipeline umfasst mittlerweile rund 200 Courts. Den Anfang machte im Mai der erste Smash-Standort in Bruck an der Leitha, im Juni folgte Mitterndorf. Im August kamen Pörtschach und Pottendorf dazu. Auch der übernommene Standort in Trumau ist schon in Betrieb. Damit ist Smash aktuell in Niederösterreich und Kärnten vertreten.

Erste Indoor-Courts

Auch die nächsten Eröffnungen stehen schon fest: Im Oktober gehen Schwadorf, Breitenfurt und Hainburg an den Start, im Dezember kommt Brunn am Gebirge dazu – der erste Standort, der auch Indoor-Courts anbieten wird.

Parallel dazu sind regionale WhatsApp-Communities entstanden. Rund 300 Mitglieder verabreden sich dort zu Matches, suchen Mitspieler und tauschen sich über Events aus. Mit dem Ambassador-Programm bekommt jeder Standort zudem ein lokales Gesicht, das die Community aktivieren, Spieler zusammenbringen und Feedback an Smash weitergeben soll.

Smash mit Online-Shop

Außerdem hat Smash zum Launch eigene Produkte angeboten, um die Marke über das reine Court-Angebot hinaus aufzubauen. Für Herbst und Winter sind weitere Merch-Drops geplant, denen ein eigener Online-Shop folgen soll.

Während in Österreich weiter ausgebaut wird, richtet sich der Blick auch über die Grenze. Deutschland und (wie oben erwähnt) Ungarn gehören zu den nächsten Expansionszielen. Gleichzeitig plant Smash eigene Multi-Sport-Hallen in Ballungszentren, in denen Padel Teil eines breiteren Sport- und Community-Angebots werden soll.

Auch digital wird weiter investiert: Der umfassende Website-Relaunch steht für den Herbst auf dem Programm. Für das erste Halbjahr 2027 ist außerdem der Start einer eigenen großen Turnierserie vorgesehen.

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Halbe Million Euro Investment für Tiroler AI-Startup Swarm Analytics

Das Startup Swarm Analytics mit Sitz in Innsbruck hat sich auf Echtzeit-Video-Analyse auf AI-Basis – derzeit mit Fokus auf Verkehrsüberwachungskameras – spezialisiert. MAD Ventures und das Investorennetzwerk primeCrowd investieren nun gemeinsam „mehr als 500.000 Euro“. Gründer und CEO Michael Bredehorn umreißt die Vision: „Unsere Lösungen sind extrem vielseitig einsetzbar: Von Parkplätzen über alle Arten der Verkehrserhebung bis zu Einkaufszentren und Smart Buildings“. Das Startup konnte seit der Gründung 2018 bereits Projekte in Dänemark, Italien, Deutschland und Österreich realisieren. Das nun lukrierte Investment soll in die weiteren Expansion, in die Weiterentwicklung der Technologie und in neues Personal fließen.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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