09.06.2022

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte

Auf dem Sustainable Blockchain Hackathon 2022 in Wien konnten mehrere Teams Preise für ihre nachhaltigen Blockchain-Projekte gewinnen.
/artikel/sustainable-blockchain-hackathon-die-gewinnerinnen-und-projekte
Sustainable Blockchain Hackathon 2022
© Sustainista
kooperation

Im Rahmen der FinTechWeek 2022 fand vom 27. bis 29. Mai der Sustainable Blockchain Hackathon vom Blockchain-Unternehmen Near in Kooperation mit Sustainista in Wien statt. Wie der Name bereits verrät, standen nachhaltige Blockchain-Projekte im Fokus, die im Zuge des Formats von den Teilnehmer:innen erarbeitet werden sollten und dabei die Möglichkeit erhalten, ihre Idee auf der NEAR-Blockchain zu entwickeln. Es gab diverse Preise, die je nach Projekt den Gewinner:innen-Teams zugeteilt wurden.

Energie-Tokenisierungsplattform von Riddle&Code

Gesponsert wurde der Hackathon unter anderem vom Wiener Blockchain-Unternehmen Riddle&Code. Gemeinsam mit Wien Energie hatte Riddle&Code die Energie-Tokenisierungsplattform MyPower ins Leben gerufen. Managing Director Kai Siefert beschreibt über die Entwicklung der Plattform, dass dem eigenen Team hierbei stets das Bild einer großen Schachtel mit Bauklötzen vor Augen gehalten wurde. Spieler:innen aus verschiedensten Segmenten sollten die Einzelteile nutzen können, um ein Geschäftsmodell auf Basis modernster Blockchain-Technologie und entsprechend ihrer Fähigkeiten und Ziele zusammensetzen zu können. Siefert nennt hierfür das Beispiel der Vermarktung von und der Beteiligung an sauberen Energiequellen. Zum Abschluss des Hackathons stellt er daher fest:

“Zu beobachten, wie dieser Ansatz – allen voran unser Energietoken-Modell – zahlreiche Hackerteams inspirieren konnte, eigene hochinnovative Konzepte auszuarbeiten hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. So hat auch das Riddle&Code Energie-Team eine gehörige Portion Energie mit zurückgenommen.“

Ein Hackathon mit vielfältigen Teams

Bei diesem – für Near ersten – Sustainable Blockchain Hackathon waren allerdings nicht nur Developer:innen gefragt. Teilnehmer:innen mit unterschiedlichem fachlichem Background waren eingeladen um letztendlich vielfältige Teams aufstellen zu können. Zu den Gewinner:innen der verschiedenen Preise im Gesamtwert von 18.000 Dollar, gehören unter anderem Cheapest Neighbors, Near Data, Crypto Valve, Purry.io, Sharity, B-Side, Green Protocol und Blockchain-Loyalty.

Die Projekte fokussierten sich dabei auf unterschiedliche Lösungsansätze. Von Decentralized Social Media bis hin zu transparenten Charity-Spenden mithilfe von NFTs waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Somit wurde auch das Ziel erfüllt, die verschiedenen Gesichtspunkte nachhaltiger Blockchain-Technologie aufzuzeigen.

Deine ungelesenen Artikel:
09.09.2026

Social Cycle: Ein Wiener Startup entwickelt neues System zum Pfandflaschensammeln

Pfandflaschen, die im Mistkübel landen, werden laut den Gründern Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler bald der Vergangenheit angehören. Ihr Startup Social Cycle setzt auf ein neues Design, das bisherige Pfandringe in den Schatten stellen soll.
/artikel/social-cycle-ein-wiener-startup-entwickelt-neues-system-zum-pfandflaschensammeln
09.09.2026

Social Cycle: Ein Wiener Startup entwickelt neues System zum Pfandflaschensammeln

Pfandflaschen, die im Mistkübel landen, werden laut den Gründern Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler bald der Vergangenheit angehören. Ihr Startup Social Cycle setzt auf ein neues Design, das bisherige Pfandringe in den Schatten stellen soll.
/artikel/social-cycle-ein-wiener-startup-entwickelt-neues-system-zum-pfandflaschensammeln
Die Gründer Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler vor einem Sammelmodul | © Social Cycle

Jeder kennt es: Der Softdrink ist getrunken und übrig bleibt nur die leere Plastikflasche. Was soll man mit ihr machen? Wegwerfen und so Pfandsammlern die Arbeit erschweren oder doch bis zum nächsten Supermarkt gehen und dort die Flasche ordnungsgemäß retournieren? Genau diesem Problem nehmen sich die beiden Gründer von Social Cycle, Rafael Schwarz und Philipp Linsbichler, an. Sie haben ein System zum Pfandsammeln entwickelt, das herkömmliche Pfandringe ersetzen soll. Laut den Gründern ist es u.a. flexibler einsetzbar, sauberer und billiger.

Sammeln mit einer Röhre

Social Cycle setzt auf eine röhrenartige Konstruktion, in die leere Flaschen und Dosen gesteckt werden können. Ihr Sammelsystem ist wesentlich günstiger als herkömmliche Pfandringe. „Unser System kostet zwischen 79 und 99 Euro. Die Pfandringe kosten alleine in der Produktion schon 300 Euro, mit genau der gleichen Kapazität an Flaschen. Außerdem spart man sich die Montage“, sagt der Unternehmensberater. Die Sammelkonstruktionen von Social Cycle werden nämlich nur mit Schellen fixiert, was für zusätzliche Flexibilität sorge. „Du kannst dann einfach die Module z.B. vom Bahnhof abmontieren und dann bei einem Fest montieren“, erklärt Schwarz.

Zudem sei die Reinigung wesentlich einfacher als bei allen anderen Systemen am Markt. Weiters passen die Module laut dem Co-Founder besser ins Stadtbild als bisherige Sammelsysteme. „Wir haben auch das Feedback bekommen, dass es einfach viel besser im öffentlichen Raum ausschaut, was natürlich eins der größten Probleme bei den Pfandringen ist“, erklärt Schwarz.

So sehen die Sammelmodule von Social Cycle aus. | © Social Cycle

Wien als nächstes Ziel

Social Cycle ist bereits an über 150 Standorten in Österreich und Deutschland vertreten, unter anderem in Bregenz, Steyr und Kahl am Main. Nur in Wien fehlen noch jegliche Pfandsammelsysteme. Auf brutkasten-Anfrage erklärt das Büro des Wiener Klimastadtrats Jürgen Czernohorszky (SPÖ), dass Pfandsammelsysteme auch zur „Ablagerung sonstiger Abfälle“ verwendet würden, was zu höheren Reinigungskosten führe.

„Dabei haben wir eben unser System genau so entwickelt, dass es dieses Problem nicht gibt“, erklärt Schwarz. Ab September gebe es erneut Gespräche mit der SPÖ, den NEOS und den Grünen. Der 25-Jährige ergänzt: „Wir rechnen zu 100 Prozent mit einem positiven Ausgang. Wir sind wirklich überzeugt, dass es einfach eine perfekte Lösung auch für Wien ist.“

Dem Büro des Klimastadtrats sind Gespräche im Herbst nicht bekannt. Es erklärt, dass das Einwegpfand u. a. das Ziel verfolge, Getränkeverpackungen in den Recyclingkreislauf zurückzuführen. „Die Einführung von Pfandsammelbehältnissen würde diesem Grundgedanken entgegenstehen, da dadurch ein Anreiz entstehen kann, Pfandgebinde bewusst im öffentlichen Raum zurückzulassen und deren Rückführung auf Dritte zu verlagern“, ergänzt das Büro.

Präsenz in ganz Europa

Das im März 2026 gegründete Unternehmen finanziert sich mittels Bootstrapping. Investoren soll es keine geben. Als Kunden kommen für Social Cycle Städte, Gemeinden und Abfallverbände in Frage. Die Gründer wollen ihr Produkt durch konstantes Feedback verbessern und sich so gegenüber ihrer Konkurrenz durchsetzen. Dabei setzen sie auf Mundpropaganda, Medienberichte und die eigene Kommunikation z.B. mittels Mails. Schwarz und Linsbichler denken trotz langsamen Wachstums bereits an die nächsten großen Schritte. Das Startup soll u.a. nach Holland und Irland expandieren und seine Präsenz in Deutschland verstärken. Schwarz möchte mit dem Pfandsammelsystem auch in Hamburg und Berlin vertreten sein. „Unser Ziel ist es wirklich, dass unsere Module in die Infrastruktur eingebunden sind wie Mistkübel, in ganz Europa“, stellt der Co-Founder fest.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Sustainable Blockchain Hackathon: Die Gewinner:innen und Projekte