23.11.2020

Sunshine Contacts: Ex-Yahoo-CEO Marissa Mayer ist zurück und bringt organisierten Sonnenschein mit

Die ehemalige Yahoo-CEO Marissa Mayer betritt wieder die Unternehmer-Bühne und stellt ihr neuestes Projekt Sunshine Contacts vor. Dabei handelt es sich um eine Management-Applikation für iOS-Geräte.
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(c) Sunshine - Ex-Yahoo-CEO Marissa Mayer und Enrique Muñoz Torres kehren mit einer Manage-App in die Startup-Welt zurück.

Sunshine Contacts ist das erste Produkt der ehemaligen Yahoo-CEO Marissa Mayer und ihrem Startup Sunshine (ehemals Lumi Labs) und möchte, „der fortschrittlichste, intuitivste Kontaktmanager der Welt“ sein.

Das heimliche Startup von Marissa Mayer

Wie CNN berichtete, gab Mayer am 18. November bekannt, dass ihr geheimes Startup, das sie bereits 2018 gemeinsam mit ihrem ehemaligen Kollegen Enrique Muñoz Torres gegründet hat, in Sunshine umbenannt wird und nun mit seinem erstes Produkt an die Öffentlichkeit geht.

Mayer, die fünf Jahre lang an der Spitze von Yahoo war, hat mit Sunshine zum Ziel, die Kontakte über Apples Contact-App und Google Mail hinweg zu vereinheitlichen und zu vereinfachen, die Daten aus diesen Quellen abzurufen und mit öffentlich verfügbaren Informationen zu kombinieren.

Kontakte organisieren

Gleichzeitig verspricht ihre App eine bessere Organisation, Fehlerhaftes zu bereinigen, fehlende Informationsblöcke auszufüllen und doppelte Einträge zu löschen. Anschließend sollen diese Informationen wieder mit der Kontakt-App synchronisiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden können.

(c) Sunshine – Die bereinigte Version eines Kontaktes bei Nutzung der Sunshine-App.

Mehr Möglichkeiten bei der Freigabe

Die App bietet zudem detailliertere Einstellungen für die Freigabe von Kontakten, sodass Benutzer persönliche Informationen mit mehr Inhalt oder eine professionelle Karte mit weniger Infos für Geschäftskontakte freigeben können.

Vorerst kostenlos, später Premium-Features

Sunshine Contacts wird als kostenloser Dienst gestartet; später sollen kostenpflichtige Premium-Funktionen hinzugefügt werden. Derzeit wird die App allerdings nur als „invite-only“ gelauncht. Sie kann bisher nur auf iOS-Geräten heruntergeladen werden. Android soll in Kürze folgen.

Marissa Mayer: „Alltägliches magisch machen“

Marissa Mayer, die auch als CEO fungiert, sagte in einer Erklärung, dass „wesentliche Technologien, die uns helfen sollen, mit uns wichtigen Personen in Verbindung zu bleiben, mittlerweile veraltet sind. Wir bei Sunshine glauben, dass es eine immense Chance gibt, das Alltägliche magisch zu machen.“ Sunshine Contacts hat bisher mehr als 20 Millionen US-Dollar an Risikokapital aufgebracht.

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Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz
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Schon seit mehr als einem Jahr ist Reploid nun an der Wiener Börse (und plant bereits den Wechsel in den prime market, wie brutkasten berichtete). Eine große Aktienemission gab es bislang aber nicht. Stattdessen nutzte das Welser Insektenzucht-Scaleup auch nach dem Listing andere Finanzierungsformen, wie eine umsatzbasierte Finanzierung, Crowdinvesting und einen großen Wachstumskredit.

Darlehen werden 2027 verpflichtend in Aktien umgewandelt

Nun kündigte Reploid in einer verpflichtenden Meldung an, bis 31. 12. bis zu 30 Millionen Euro aufnehmen zu wollen und macht dies abermals nicht via Aktienemission, aber mit einem Instrument, das dieser schon recht nahe kommt: Das Scaleup emittiert eine Wandelschuldverschreibung. Dabei wird das nun aufgenommene Kapital verpflichtend zwischen 15. August und 9. September 2027 in Aktien umgewandelt.

Das passiert zum dann aktuellen Aktienkurs bzw. zu einem Durchschnittskurs, allerdings mit einem Discount von 20 Prozent. Bis dahin bekommen die Zeichner:innen auf das formell unbesicherte und nachrangige Darlehen zudem einen Zinssatz von 2,5 Prozent p.a.. Das Angebot richtet sich allerdings nur an einen geschlossenen Kreis. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 100.000 Euro.

Vorteile im Vergleich zu Aktienemission

Die Vorteile für Reploid bei dieser Vorgehensweise liegen indessen auf der Hand. Erstens ist die Wandelschuldverschreibung, im geschlossenen Kreis platziert, regulatorisch deutlich einfacher handzuhaben als eine Aktienemission. So muss etwa kein öffentlicher Prospekt erstellt werden und es gibt keinen aufwändigen Zulassungsprozess. Zweitens hat das Scaleup die Chance, die Unternehmensbewertung bis zur Wandlung so weit zu steigern, dass das aufgenommene Kapital vergleichsweise günstiger wird.

Zweiteres könnte wiederum durch die erfolgreiche Aufnahme des Kapitals als Erfolgsmeldung begünstigt werden. Generell muss sich Reploid nach wie vor beweisen: Der zuletzt veröffentlichte Jahresabschluss 2025 weist zwar an der Oberfläche beachtliche Gewinne aus, bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber eine durchaus komplexe Situation, wie brutkasten analysierte.

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Sunshine Contacts: Ex-Yahoo-CEO Marissa Mayer ist zurück und bringt organisierten Sonnenschein mit

  • Sunshine Contacts ist das erste Produkt der ehemaligen Yahoo-CEO Marissa Mayer und ihrem Startup Sunshine und möchte, „der fortschrittlichste, intuitivste Kontaktmanager der Welt“ sein.
  • Wie CNN berichtete, gab Mayer am 18. November bekannt, dass ihr geheimes Startup, das sie bereits 2018 gemeinsam mit ihrem ehemaligen Kollegen Enrique Muñoz Torres gegründet hat, in Sunshine umbenannt wird und nun mit seinem erstes Produkt an die Öffentlichkeit geht.
  • Mayer, die fünf Jahre lang an der Spitze von Yahoo war, hat mit Sunshine zum Ziel, die Kontakte über Apples Contact-App und Google Mail hinweg zu vereinheitlichen und zu vereinfachen, die Daten aus diesen Quellen abzurufen und mit öffentlich verfügbaren Informationen zu kombinieren.
  • Sunshine Contacts wird als kostenloser Dienst gestartet; später sollen kostenpflichtige Premium-Funktionen hinzugefügt werden.
  • Sunshine Contacts hat bisher mehr als 20 Millionen US-Dollar an Risikokapital aufgebracht.

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