14.08.2025
GRAZER UNTERNEHMEN

Sunbooster bringt mit neuem Partner Gartenzaun-Kraftwerk auf den Markt

Mit "Sunbooster Vertical" sollen Gartenzäune zu Photovoltaik-Kraftwerken werden. Zusammen mit H+S Zauntechnik launchte Sunbooster (ehem. Sunnybag) das System nun.
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Günther Baumhackl, Geschäftsführer von H+S Zauntechnik, und Sunbooster-Gründer Stefan Ponsold | (c) H+S Zauntechnik
Günther Baumhackl, Geschäftsführer von H+S Zauntechnik, und Sunbooster-Gründer Stefan Ponsold | (c) H+S Zauntechnik

Mit Sunnybag, einem Anbieter von Rucksäcken mit Solar-Paneelen, machte sich Stefan Ponsold schon vor vielen Jahren einen Namen in der heimischen Startup-Welt. Dem Thema Photovoltaik ist der Grazer treu geblieben, mittlerweile setzt er aber mit dem auf Sunbooster umbenannten Unternehmen auf eine Reihe anderer Produkte.

„Wesentlich schnellere Amortisation“

Eines davon ist „Sunbooster Vertical“. Die flexiblen, doppelseitigen Solar-Module lassen sich in die weit verbreiteten sogenannten Doppelstabgitterzäune einfädeln und ersetzen dort übliche Sichtschutzbänder – brutkasten berichtete bereits. Durch ihre vertikale Ausrichtung sollen die Paneele vor allem Morgens und Abends Strom produzieren und damit auch als Ergänzung zu Solar-Anlagen am Dach dienen, die um die Mittagszeit am meisten Energie liefern.

Stefan Ponsold beim Einfädeln von
Stefan Ponsold beim Einfädeln von „Sunbooster Vertical“ | (c) Sunbooster

„Zudem liegen die Kosten bei nur einem Drittel im Vergleich zu klassischen Solarzäunen, was eine wesentlich schnellere Amortisation ermöglicht“, sagt Ponsold, der das System auch zum Patent angemeldet hat. Das Unternehmen macht zudem auf das breite Angebot an Förderungen in dem Bereich aufmerksam.

H+S Zauntechnik als Vertriebspartner direkt in der Branche

Mit dem steirischen Unternehmen H+S Zauntechnik holte sich Sunbooster nun einen ausgewiesenen Experten als Partner, um das Gartenzaun-Kraftwerk auf den Markt zu bringen. „Wir vertreiben jährlich rund 40.000 Doppelstabmatten und haben sofort erkannt, dass der Solarstreifen eine perfekte Alternative für alle ist, die sich nicht nur Privatsphäre wünschen, sondern gleichzeitig auch Energie erzeugen möchten“, sagt Günther Baumhackl, Geschäftsführer von H+S Zauntechnik.

Potenziellen Kund:innen versprechen die beiden Unternehmen, dass sie auf mehrfache Weise von dem Produkt profitieren. Ponsold führt aus: „Aktuell sehen sich Haushalte und Betriebe in Österreich mit stark gestiegenen Netzgebühren konfrontiert, die die Stromrechnung zusätzlich belasten. Gerade der Sunbooster Vertical, der morgens und abends besonders viel Sonnenenergie erzeugt, ist daher eine ideale Ergänzung zu klassischen Dachanlagen: Er hilft, in den teuren Verbrauchszeiten mehr Eigenstrom zu nutzen und so Netzgebühren und Stromkosten spürbar zu senken.“

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zone14
© zone14 - (v.l.) Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club, Simon Schmiderer, Co-Founder zone14 und David Krapf-Günther, Sektionsleiter Wiener Sport-Club.

Ein 7:0 im Jahre 1958 gegen den damaligen italienischen Spitzenreiter Juventus Turin. Dreimal die österreichische Meisterschaft (1922, 1958 und 1959) und zweimal Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister (damaliges Pendant zur heutigen Champions League) – 1959 und 1960. Das sind die Erfolgsgeschichten des Hernalser Fußballvereins Wiener Sport-Club. Heute ist man nach drei Spieltagen ohne Punkteverlust Spitzenreiter der Regionalliga Ost, verfügt über ein modernisiertes Stadion im Westen von Wien und setzt nun im Sinne der Weiterentwicklung auf die Technologie von zone14 rund um Lukas Grömer, Simon Schmiderer und Tobias Gahleitner. Und intensiviert damit die seit Jahren bestehende Kooperation.

zone14-Technologie durch alle Teams

Damit sollen künftig alle Teams des WSC – Kampfmannschaft, Frauenmannschaft und Nachwuchs – von professionellen Insights durch Videoanalyse und Leistungsdaten profitieren.

„Der Wiener Sport-Club ist weit mehr als ein Fußballverein und gehört fest zur Wiener Sportkultur. Wir wollen nicht nur Weltklasse-Technologie bereitstellen, sondern gemeinsam jeden Tag daran arbeiten, mit Videos und Daten Trainer:innen und Spieler:innen im sportlichen Alltag bestmöglich zu unterstützen – von der Kampfmannschaft bis zum Nachwuchs“, sagt Schmiderer, Mitgründer und Co-CEO von zone14.

Über die Technologie hinaus verbindet beide Partner ein ähnliches Verständnis davon, wie sich Fußball weiterentwickeln soll. Während der Wiener Sport-Club seit Jahrzehnten für Weltoffenheit, Toleranz und soziale Verantwortung steht, verfolgt zone14 das Ziel, professionelle Fußball-Technologie auch außerhalb des Profifußballs zugänglich zu machen.

Langfristige Kooperation

Für den Wiener Verein ist die Zusammenarbeit bewusst langfristig angelegt. Videoanalyse und Leistungsdaten sollen künftig noch stärker Teil der sportlichen Arbeit werden und Trainer:innen sowie Spieler:innen bei der Spielvorbereitung, der Nachbereitung und individueller Entwicklung unterstützen.

Dabei erhält der Wiener Sport-Club Zugang zu automatisierter Videoanalyse, Laufdaten, Heatmaps und Insights über das Spiel. Trainer:innen sollen künftig konkrete Spielsituationen aufarbeiten, taktische Abläufe analysieren und relevante Szenen für die Vorbereitung nutzen können. Spieler:innen erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihre eigene Leistung objektiver zu beurteilen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen, so der Plan.

„Mit zone14 haben wir einen langfristigen und zukunftsorientierten Partner gefunden, der es uns ermöglicht, auf höchster Ebene zu agieren“, sagt Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club. „Zone14 bietet uns die Möglichkeit, Leistung objektiv zu bewerten und sich tagtäglich zu verbessern. Gleichzeitig ist auch die Betreuung rundherum auf höchstem Niveau und der persönliche Einsatz des gesamten zone14-Teams hervorragend. Dass wir dabei mit einem Wiener Unternehmen zusammenarbeiten, das von der Wirtschaftsagentur Wien gefördert wird, macht dies zu einer perfekten Partnerschaft für uns.“

Die Partnerschaft mit dem Wiener Sport-Club, die das Startup nun eingeht, ist nicht die erste dieser Art: 2024 konnte man etwa Rapid als Kunden gewinnen, 2021 die Austria bzw. 2025 die „Austria Wien“-Akademie.

Frauenmannschaft und Nachwuchs im zone14-Fokus

Wie erwähnt, werden auch die Frauenmannschaft und der Nachwuchs des Wiener Sport-Club im Rahmen der Partnerschaft mit der Technologie von zone14 arbeiten. Damit sollen Videoanalyse und Leistungsdaten auch in der Ausbildung junger Spieler:innen und in der sportlichen Weiterentwicklung aller Mannschaften eingesetzt werden.

Die Zusammenarbeit knüpft zugleich an das Engagement von zone14 für mehr Sichtbarkeit und Professionalisierung im Frauenfußball an. Mit der Initiative „Fokus: Frauen im Fußball“ und dem Event „Frauen im Fußball – The Talk“ setzt sich das Unternehmen aktiv für die Weiterentwicklung des Frauenfußballs ein.

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