24.08.2021

Summer Entrepreneurship Week: An der WU arbeiten Startup-Founder mit Jugendlichen an Innovationen

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Entrepreneurship Week in Factory300 & Strada del Startup Linz, mit Schüler:innen der Handelsakademie Eferding © Austrian Startups & IFTE
Entrepreneurship Week in Factory300 & Strada del Startup Linz, mit Schüler:innen der Handelsakademie Eferding © Austrian Startups & IFTE

Mit der Youth Entrepreneurship Week haben Austrian Startups, IFTE, Bildungsministerium und Wirtschaftsministerium heue eine Initiative gestartet, die unternehmerisches Denken an Schulen in Österreich vermitteln soll. Im Zuge dessen gibt es auch eine Art „Summer School“, die von 7. bis 10. September an der WU Wien stattfindet. Insgesamt können 40 Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren an der Summer Entrepreneurship Week teilnehmen. Sie arbeiten dort gemeinsam mit dem WU Gründerzentrum, Expertinnen und Experten und Startup-Foundern an eigenen Ideen und Lösungen. Die Bewerbung ist für Jugendliche noch offen.

Startup-Szene stark vertreten

Vor allem aus der Startup-Szene kommt für dieses Projekt viel Unterstützung: „So ein Programm wie die Entrepreneurship Week hätte ich mir mit 16 Jahren gewünscht“, sagt Claudia Falkinger, Co-Founder von Now & Next, die die Summer Week als Trainerin begleitet. Mit dabei sind etwa auch LivingFarms-Gründerin Katharina Unger, „One Meal a Day“-Founder Felix Günther, Katharina Binder von The Ventury, Rudolf Dömötör vom WU Gründerzentrum und Martin Rudolf, der selbst bereits mit 18 ein Startup gegründet hat. Am 8. September bringen sich auch die Minister Margarete Schramböck und Heinz Faßmann, sowie WKÖ-Präsident Harald Mahrer persönlich an der WU ein.

Bereits rund 70 Schulen an Bord

Die Entrepreneurship Week bringt als Initiative Unternehmertum auch in Form von Projektwochen direkt an die Schulen. Bisher konnten bereits fast 70 Schulen in ganz Österreich gewonnen werden, die an insgesamt mehr als 50 Entrepreneurship Weeks teilnehmen werden. Dort lernen Schülerinnen und Schüler unternehmerisches Denken und die Entwicklung uns Skalierung von Lösungen zu ganz konkreten Problemen. Unterstützt werden sie dabei durch ihre Lehrer und externe Expertinnen und Experten – die Projektpartner AustrianStartups und IFTE steuern umfangreiche Lehr- und Lernmaterialien bei.

Podcast zur Entrepreneurship Week

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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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