01.03.2016

Styria Marketing Services: Zeitung nachschicken leicht gemacht

Sich eine Zeitung irgendwohin nachschicken zu lassen ist oftmals mit langwierigen Telefonaten mit einem Service-Center verbunden. Die Styria Marketing Services schafft dieses Problem mit einer Self-Service-App aus der Welt.
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Mit der Self-Service-App von Styria Marketing Services kann man sich die Zeitung ganz einfach nachschicken lassen. Tobias Kaltenbach - fotolia.com

Zeitungsleser kennen folgendes Szenario bestimmt. Man fährt auf Urlaub und kommt spätabends oder noch „besser“ an einem Wochenende drauf, dass man die Zeitung nicht abbestellt hat. Die Styria Marketing Services Group (SMS) schafft diesem Problem mit ihrer „Self Service App“ Abhilfe.

„Rund um die Uhr“-Service

Screenshot Self Service App Styria Marketing Services.
Screenshot Self Service App Styria Marketing Services.

„Kunden können mit der App rund um die Uhr mit uns in Kontakt treten. Gewünschte Urlaubsnachsendungen oder auch Reklamationen über nicht gelieferte Zeitungen können so sehr einfach eingebracht werden“ sagt SMS-Prokurist Christian Lämmerer. Die App merkt sich bereits eingegebene Reiseadressen und erfasst neue in Real-Time. Entwickelt wurde die Applikation gemeinsam mit Tailored Apps.

Digitalisierung prägt Zukunftspläne

„Wir versuchen uns ständig weiterzuentwickeln. Geplant ist momentan eine Self-Service Webplattform und ein Chat, mit dessen Hilfe Kunden mit uns kommunizieren können“, so Lämmerer. Die App ist nur mit iOS und Android Betriebssystemen kompatibel.


Styria Marketing Services betreut die Tageszeitungen Die Presse, Wirtschaftsblatt und Kleine Zeitung. Sowie die Magazine Sport Magazin, Sport Aktiv, Wienerin, Miss, Diva und Business People. Das Unternehmen beschäftigt fast 200 Mitarbeiter in Wien, Graz und Klagenfurt.


Von Big Data zu Smart Data

Die Kernkompetenz der Styria Marketing Services ist Kundenbetreuung. Datenströme werden analysiert und zu „Smart Data“ verarbeitet. Auf diese Weise können Zielgruppen einfacher erfasst, und auch die Angebote individueller angepasst werden.

+++Mehr zum Thema Zeitung: Alibaba kauft South China Morning Post+++

Aufteilung des Service Centers

Die Aufgaben der SMS sind aufgeteilt in drei Säulen:

  1. Kundengewinnung – Telefonverkauf, Kundenreaktivierung, Zielgruppenbearbeitung
  2. Dialog-Marketing – Big Data Analyse, Zielgruppen-gerechte Kampagnen
  3. Kundenbindung – telefonische Kundenbetreuung
Christian Lämmerer, Prokurist der SMS. (c) Clemens Fabry
Christian Lämmerer, Prokurist der SMS. (c) Clemens Fabry

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iOS: Presse, Wirtschaftsblatt, Kleine Zeitung//Android: Presse, Wirtschaftsblatt, Kleine Zeitung

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18.09.2026

Strom gegen Muskelschwund: Warum die ESA auf der ISS einen Tiroler EMS-Anzug testet

Wer monatelang in der Schwerelosigkeit lebt, verliert Muskeln und Knochenmasse. ESA-Astronautin Sophie Adenot hat auf der Internationalen Raumstation getestet, ob elektrische Muskelstimulation das tägliche Pflichttraining verbessern kann. Der Anzug dafür kommt von EasyMotionSkin mit Zentrale in Reith bei Seefeld.
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© ESA/NASA

Astronaut:innen trainieren auf der Internationalen Raumstation (ISS) täglich bis zu zweieinhalb Stunden, um dem Abbau von Muskeln und Knochen in der Schwerelosigkeit entgegenzuwirken: Laufband, Ergometer und ein eigens entwickeltes Widerstandsgerät gehören zum Pflichtprogramm. Ob elektrische Muskelstimulation (EMS) dieses Training wirksamer machen kann, untersucht das Experiment „EasyMotion-2″ der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Charité Berlin. Die französische ESA-Astronautin Sophie Adenot trägt dafür einen Trainingsanzug von EasyMotionSkin, einem Unternehmen mit operativer Zentrale in Reith bei Seefeld in Tirol.

Sechs Wochen Training mit Elektroden

Adenot hat am 17. Juli 2026 im Rahmen ihrer Langzeitmission „εpsilon“ begonnen, mit dem Anzug auf der ISS zu trainieren. Das war der Startschuss für ein sechswöchiges Programm zur Stärkung ihrer Skelettmuskulatur. Der Anzug gibt über integrierte Elektroden niederfrequente Impulse an die Muskulatur ab und soll so den Trainingseffekt der regulären Einheiten erhöhen. Für den Einsatz im All wurde das System von der OHB System AG angepasst und qualifiziert. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Dieter Blottner vom Zentrum für Weltraummedizin und Extreme Umwelten der Charité, das Europäische Astronautenzentrum (EAC) der ESA unterstützt das Experiment.

Das Ziel reicht über die ISS hinaus: Die Daten sollen laut DLR dazu beitragen, EMS-Training fest in den Alltag von Astronaut:innen zu integrieren und damit künftige Reisen zum Mars sicherer zu machen. Eine solche Mission würde rund zwei Jahre dauern, wobei die Crew nach etwa neun Monaten Flug in Schwerelosigkeit den Planeten selbstständig betreten und dort arbeiten müsste. Muskelschwund auf dem Hinweg ist dabei eines der zentralen medizinischen Probleme.

Zweiter Anlauf nach Matthias Maurer

Es ist nicht der erste Einsatz des Anzugs im All. Während der ESA-Mission „Cosmic Kiss“ (2021 bis 2022) trainierte der deutsche Astronaut Matthias Maurer bereits mit dem System, brutkasten berichtete damals. „Es ist bemerkenswert zu sehen, welche bedeutenden Fortschritte die Entwicklungsteams seit der ersten Mission bei der Optimierung des Anzugkonzepts für den Einsatz auf der Raumstation erzielt haben. Ich freue mich sehr, dass wir EasyMotion-2 nun gemeinsam mit Sophie Adenot weiterführen können“, sagt Julia Weis, LEO (Anm. Low Earth Orbit) & Suborbital Utilisation Team Leader bei der ESA.

Adenot, Jahrgang 1982, ist Hubschrauberpilotin der französischen Luftwaffe und Luftfahrtingenieurin. Seit November 2022 gehört sie dem Europäischen Astronautenkorps an, ihre Grundausbildung schloss sie im April 2024 ab.

Was auf der Erde davon bleibt

Die Erkenntnisse aus dem All sollen auch in Trainings-, Therapie- und Präventionskonzepte auf der Erde einfließen, von der Rehabilitation bis zur Prävention altersbedingter Veränderungen. Das ist auch die Perspektive von Christian Jäger, dem Tiroler Unternehmer und Investor hinter EasyMotionSkin: „Entscheidend ist für mich aber ebenso der Nutzen auf der Erde: EasyMotionSkin soll Menschen dabei unterstützen, effizient zu trainieren, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten und etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu tun. Die Erkenntnisse aus dem Einsatz unter Extrembedingungen können dazu beitragen, die Technologie weiterzuentwickeln und damit auch vielen Menschen auf der Erde zugutekommen.“

EasyMotionSkin wurde von Dirk Fritzsche gegründet. Jäger, 2023 auch als Investor bei „2 Minuten 2 Millionen“ zu sehen, war zunächst mit einem kleinen Investment eingestiegen, bevor er die Firma gänzlich übernahm. Heute ist EasyMotionSkin nach eigenen Angaben Teil der deutschen milon group.

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