22.05.2025
BILDUNG

StudiGPT: Uni Graz startet ersten KI-Chatbot für Studierende

Die Universität Graz startet als erste Hochschule Österreichs den KI-Chatbot "studiGPT" zur Studienunterstützung.
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StudiGPT, KI, KI, Chatbot
© Uni Graz

Egal, ob Psychologie, Rechtswissenschaften oder Naturwissenschaften – KI ist heute in unterschiedlichen Ausmaßen Teil jedes Studiums. Die Universität Graz startete deswegen am 21. Mai als „erste Hochschule Österreichs“ einen KI-Chatbot für alle Studierenden. Das Tool namens „studiGPT“ steht rund 30.000 Student:innen kostenlos zur Verfügung und soll bei unterschiedlichen Studienaufgaben unterstützen, vom Entwurf eines Lernplans, Verbesserung von Texten, Formulierung von E-Mails bis zu kreativer Ideenfindung.

Micro-Degree neben studiGPT

Studierende können außerdem Dateien hochladen und Befehle (Prompts) für die weitere Verwendung abspeichern. Die Universität Graz ist, eigenen Angaben nach, die erste in Österreich, die mit studiGPT ein solches KI-Angebot für Studierende bereitstellt.

Beim Info-Event im Alumni-Hörsaal stellte das Team vom „Idea_Lab“ auch die Inhalte des Micro-Degree „KI und Gesellschaft“ vor. Darin geht es nicht nur um theoretische Grundlagen sondern auch um die praktische Umsetzung in einer Gruppe, die auf die Arbeitsweise in einem Unternehmen vorbereiten soll.

„KI aktiv gestalten“

„Unsere Studierenden lernen bei uns, über den Tellerrand zu blicken. Diese Ausbildung in KI umfasst daher nicht nur technische Anwendungen, sondern auch rechtliche und ethische Aspekte“, erklärt Rektor Peter Riedler.

Markus Fallenböck, Vizerektor für Digitalisierung, ergänzt: „Wir wollen die KI an der Uni Graz nicht nur diskutieren und beforschen, sondern sie auch aktiv nutzen und gestalten.“

Und auch Catherine Walter-Laager, Vizerektorin für Studium und Lehre, betont, dass eine der wichtigsten Aufgaben werden wird, Studierende für die Herausforderungen der Zukunft auszubilden: „Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz wird dafür einer der zentralen Skills sein“, sagt sie.

Technology Impact Summit

Im November wird die Universität Graz zusammen mit der TU Graz, Joanneum Research und FH Joanneum zum zweiten Mal auch den „Technology Impact Summit“ veranstalten, in dem Expert:innen sich über die Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt und das tägliche Leben austauschen.


Die Uni Graz ist „No Hype KI„-Partner – Aus dem Archiv: Harald Herzog, Moritz Mitterer, Carina Zehetmaier, Bernd Konnerth und Markus Fallenböck zu „KI in Gesundheit, Bildung und öffentlichem Dienst“.

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Hermann Erlach | (c) SAP
Hermann Erlach | (c) SAP

Hermann Erlach startet mit Heute, 1. Oktober, als Regional Managing Director für Mittel- und Osteuropa von SAP. Das gab der deutsche Tech-Konzern heute bekannt. Erlach verantwortet damit in 24 Ländern in Zentraleuropa, Osteuropa und Zentralasien das SAP-Geschäft. Seinen Dienstsitz hat er in Wien.

Erlach war bislang General Manager von Microsoft Österreich. Erst vor einer Woche ist seine Ablösung durch Joachim Franz kommuniziert worden, wie brutkasten berichtete. Erlach verriet dazu auf LinkedIn bereits, dass er eine internationale Rolle außerhalb des Konzerns annehme, ließ aber zunächst offen, welche.

Erlach bereits von 2008 bis 2015 bei SAP

Bei SAP ist der Manager kein Neuling. Bereits zwischen 2008 und 2015 arbeitete er dort in unterschiedlichen Führungspositionen in den Bereichen Vertrieb, Dienstleistungen, Kundenbindung und Geschäftstransformation auf nationaler und regionaler Ebene. Aus Führungsrollen in anderen Unternehmen bringe er zudem Erfahrung in den Bereichen Unternehmensberatung, Technologiedienstleistungen, Unternehmensvertrieb und organisatorische Transformation mit, betont man bei SAP.

„Hermann Erlach vereint SAP-Expertise mit internationaler Führungserfahrung und einem starken Fokus auf Transformation und verantwortungsvolle KI“, kommentiert Alex Kläger, Präsident von SAP für Mittel- und Osteuropa. „Sein kunden- und mitarbeiterorientierter Führungsstil wird Unternehmen in der gesamten Region dabei helfen, Investitionen in Cloud und Business-KI in messbare Geschäftsergebnisse umzuwandeln.“

Und Erlach selbst meint: „Ich freue mich sehr, zu SAP zurückzukehren – gerade jetzt, wo Unternehmen neu darüber nachdenken, wie Technologie Mehrwert schafft. Doch bei einer erfolgreichen Transformation geht es nicht nur um Technologie. Es geht auch um Führung, Vertrauen und Menschen. SAP ist einzigartig positioniert, um Kunden dabei zu helfen, das Potenzial von Business-KI und digitaler Innovation in messbare Geschäftsergebnisse umzusetzen.“

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