28.02.2023

Neue Studie: Nur ein Drittel der Jugendlichen zeigt Interesse an Green Jobs

Eine neue market-Studie im Auftrag von oecolution austria unter 500 Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren zeigt: Die Bedeutung von Green Jobs für den Klimawandel wird zwar hoch eingeschätzt, es fehlt jedoch an ausreichend Informationen bei der Job-Wahl.
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(c) Adobestock

Solartechniker:in, Klima-/ Heizungstechniker:in oder Umwelttechniker:in lauten die neue Berufsbilder, die im Zuge des Klimawandels und der Energiewende immer stärker an Bedeutung gewinnen. Doch welche Rolle spielen sie bei der Berufswahl unter Jugendlichen in Österreich? Eine neue market-Studie im Auftrag von oecolution austria unter 500 Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren ging dieser Frage nach und unterzog sogenannte „Green Jobs“ einem Stimmungscheck.

Bedeutung des Klimawandel

Aus der Studie geht hervor: Die Bedeutung von Klima- und Energieberufen für den Klimawandel wird generell als sehr hoch eingeschätzt. Bereits 53 Prozent der Jugendlichen haben sich intensiv mit dem Thema Klimawandel beschäftigt. Ein gleich hoher Anteil (54 Prozent) hat bereits an die Bedeutung von Fachkräften im Kampf gegen den Klimawandel gedacht. Trotz dieser hohen Werte ist aber „die Möglichkeit, etwas für die Umwelt zu tun“ nur für 17 Prozent bei der Berufswahl ein wichtiger Parameter.

Informationsmangel zu Green Jobs

Warum wird „Green Jobs“ zwar eine große Bedeutung zugeordnet, spielen jedoch bei der Jobwahl kaum eine Rolle? Laut den Studienautor:innen liegt dies in erster Linie am hohen Informationsmangel. Insgesamt 81 Prozent der österreichischen Jugendlichen fordern laut Studie mehr Informationen zu den Zukunftsberufen ein.

„Österreich braucht dringend eine Job- und Informationsoffensive zu ‚Green Jobs‘ – das ist ein klarer Auftrag an Politik, Bildungsinstitutionen und Unternehmen“, so oecolution-Geschäftsführerin Elisabeth Zehetner. Dahingehend hat oecolution auch eine eigene Bewusstseinskampagne namens „Fighters4Climate – #karrierefürsklima“ gestartet, die über 13 Berufsfelder informiert.

Geringes Interesse an Berufsbildern

Zudem wurde erhoben, welche Berufsbilder die Befragten mit „Green Jobs“ verbinden. Das Ergebnis: Die Jugendlichen assoziieren mit Berufsbildern rund um Klimawandel und Energiewende überwiegend technische Jobs, wie Techniker:in, Installateur:in, Solar-/Photovoltaikmonteur:in oder Energietechniker:in. Allerdings geht auch hervor. Lediglich ein Drittel zeigt Interesse an den Berufsbildern rund um Klimawandel und Energiewende.

„Jobs rund um Klimawandel und Energiewende sind zweifelsohne wichtig für die Umwelt. Das Interesse rund um die Berufsbilder ist bei den jungen Österreicher:innen (noch) eher zurückhaltend – hier steckt Potential“, so market-Institutsvorstand David Pfarrhofer.


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zone14
© zone14 - (v.l.) Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club, Simon Schmiderer, Co-Founder zone14 und David Krapf-Günther, Sektionsleiter Wiener Sport-Club.

Ein 7:0 im Jahre 1958 gegen den damaligen italienischen Spitzenreiter Juventus Turin. Dreimal die österreichische Meisterschaft (1922, 1958 und 1959) und zweimal Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister (damaliges Pendant zur heutigen Champions League) – 1959 und 1960. Das sind die Erfolgsgeschichten des Hernalser Fußballvereins Wiener Sport-Club. Heute ist man nach drei Spieltagen ohne Punkteverlust Spitzenreiter der Regionalliga Ost, verfügt über ein modernisiertes Stadion im Westen von Wien und setzt nun im Sinne der Weiterentwicklung auf die Technologie von zone14 rund um Lukas Grömer, Simon Schmiderer und Tobias Gahleitner. Und intensiviert damit die seit Jahren bestehende Kooperation.

zone14-Technologie durch alle Teams

Damit sollen künftig alle Teams des WSC – Kampfmannschaft, Frauenmannschaft und Nachwuchs – von professionellen Insights durch Videoanalyse und Leistungsdaten profitieren.

„Der Wiener Sport-Club ist weit mehr als ein Fußballverein und gehört fest zur Wiener Sportkultur. Wir wollen nicht nur Weltklasse-Technologie bereitstellen, sondern gemeinsam jeden Tag daran arbeiten, mit Videos und Daten Trainer:innen und Spieler:innen im sportlichen Alltag bestmöglich zu unterstützen – von der Kampfmannschaft bis zum Nachwuchs“, sagt Schmiderer, Mitgründer und Co-CEO von zone14.

Über die Technologie hinaus verbindet beide Partner ein ähnliches Verständnis davon, wie sich Fußball weiterentwickeln soll. Während der Wiener Sport-Club seit Jahrzehnten für Weltoffenheit, Toleranz und soziale Verantwortung steht, verfolgt zone14 das Ziel, professionelle Fußball-Technologie auch außerhalb des Profifußballs zugänglich zu machen.

Langfristige Kooperation

Für den Wiener Verein ist die Zusammenarbeit bewusst langfristig angelegt. Videoanalyse und Leistungsdaten sollen künftig noch stärker Teil der sportlichen Arbeit werden und Trainer:innen sowie Spieler:innen bei der Spielvorbereitung, der Nachbereitung und individueller Entwicklung unterstützen.

Dabei erhält der Wiener Sport-Club Zugang zu automatisierter Videoanalyse, Laufdaten, Heatmaps und Insights über das Spiel. Trainer:innen sollen künftig konkrete Spielsituationen aufarbeiten, taktische Abläufe analysieren und relevante Szenen für die Vorbereitung nutzen können. Spieler:innen erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihre eigene Leistung objektiver zu beurteilen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen, so der Plan.

„Mit zone14 haben wir einen langfristigen und zukunftsorientierten Partner gefunden, der es uns ermöglicht, auf höchster Ebene zu agieren“, sagt Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club. „Zone14 bietet uns die Möglichkeit, Leistung objektiv zu bewerten und sich tagtäglich zu verbessern. Gleichzeitig ist auch die Betreuung rundherum auf höchstem Niveau und der persönliche Einsatz des gesamten zone14-Teams hervorragend. Dass wir dabei mit einem Wiener Unternehmen zusammenarbeiten, das von der Wirtschaftsagentur Wien gefördert wird, macht dies zu einer perfekten Partnerschaft für uns.“

Die Partnerschaft mit dem Wiener Sport-Club, die das Startup nun eingeht, ist nicht die erste dieser Art: 2024 konnte man etwa Rapid als Kunden gewinnen, 2021 die Austria bzw. 2025 die „Austria Wien“-Akademie.

Frauenmannschaft und Nachwuchs im zone14-Fokus

Wie erwähnt, werden auch die Frauenmannschaft und der Nachwuchs des Wiener Sport-Club im Rahmen der Partnerschaft mit der Technologie von zone14 arbeiten. Damit sollen Videoanalyse und Leistungsdaten auch in der Ausbildung junger Spieler:innen und in der sportlichen Weiterentwicklung aller Mannschaften eingesetzt werden.

Die Zusammenarbeit knüpft zugleich an das Engagement von zone14 für mehr Sichtbarkeit und Professionalisierung im Frauenfußball an. Mit der Initiative „Fokus: Frauen im Fußball“ und dem Event „Frauen im Fußball – The Talk“ setzt sich das Unternehmen aktiv für die Weiterentwicklung des Frauenfußballs ein.

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