02.10.2018

Paymentdienst Stripe erhält Investment von 245 Millionen US-Dollar

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde erhält der US-amerikanische Online-Paymentdienst 245 Millionen Euro an Investment. Damit steigt der Wert des Unternehmens auf 20 Milliarden US-Dollar. Stripe wurde vor acht Jahren von den beiden irischen Brüdern John und Patrick Collinson gegründet, die damals erst knapp 20 Jahre alt waren.
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Stripe
(c) Stripe

Stripe schlägt mit dem aktuellen Investment von 245 Millionen US-Dollar ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte auf. Wie der Online-Paymentdienst bekannt gegeben hat, beteiligen sich die drei VC-Investment-Fonds Tiger Global Management, Sequoia und DST Global an dem Unternehmen. Mit der neuen Finanzspritze möchte der Online-Paymentdienst seine internationale Expansion und Produktentwicklung vorantreiben. Insbesondere das globale Payment- und Treasury-Netz soll ausgebaut werden, heißt es von Stripe. Dieses Netzwerk garantiert dem Unternehmen, dass es Geld automatisiert um die ganze Welt bewegen kann.

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Stripe sieht Potential in Südostasien und Indien

Insbesondere in Südostasien und Indien sieht Online-Paymentdienst aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung und Vernetzung großes Potential: “Bei mehr als 500 Millionen Menschen in Südostasien und Indien, die innerhalb der nächsten drei Jahre Internetzugang erhalten werden, bietet sich dem Unternehmen eine gewaltige Chance, von der fortschreitenden Globalisierung der Online-Wirtschaft zu profitieren”, so Stripe in einer Aussendung. Aktuell ist das Unternehmen in 25 Märkten vertreten, wobei im letzten Jahr die Länder Singapur, Hongkong und Japan hinzugekommen sind. Die Neuausrichtung auf den asiatischen Wachstumsmarkt lässt sich auch an der jüngsten Errichtung eines Entwicklungszentrums in Singapur erkennen. Laut dem Online-Paymentdienst könne man in Zukunft dadurch besser auf die Bedürfnisse seiner Nutzer im asiatisch-pazifischen Raum eingehen. 

Startups und internationale IT-Konzerne nutzen Dienst für Zahlungsverkehr

Stripe versteht sich nicht nur als ein Online-Paymentdienst, sondern auch als eine Technologieplattform. Laut dem Unternehmen können Entwickler auf Softwarelösungen von Stripe zurückgreifen, und diese für den Aufbau von Online-Firmen nutzen. Meist handelt es sich dabei um Online-Händler, die ihren Web-Shop mit einer Zahlungsschnittstelle austatten wollen. Wie Patrick Collison, CEO und CO-Gründer, betont, würde Stripe mit seinen Softwarelösungen auch Startups unter die Arme greifen und somit Innovationen fördern.

„Eine bessere globale Zahlungsinfrastruktur wird die weltweite Wirtschaftsleistung steigern, das Unternehmertum fördern und Startups helfen, im Wettbewerb mit etablierten Unternehmen zu bestehen.“ In Bezug auf die künftige Expansion fügt er hinzu: „Indem wir Stripe in weiteren Märkten verfügbar machen und die Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen jeder Größe erweitern, hoffen wir, Innovation auf der ganzen Welt zu beschleunigen.“ Derzeit greifen sowohl kleinere Startups, als auch Big-Player, wie beispielsweise Google, Uber und Spotify, auf die Softwarelösungen von Stripe zurück.


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Christoph Schmidt (dritter v. l.) wird Präsident des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. (c) BMWET

Österreich erzeugt zunehmend mehr erneuerbaren Strom, als das System in Echtzeit aufnehmen kann, heißt es von Seiten des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. Das Problem: Überschussstrom werde zu Niedrigstpreisen exportiert, während man in anderen Phasen auf Importstrom angewiesen ist. Energiespeicher, wie jener in Nickelsdorf im Burgenland, sollen eine Lösung sein, indem sie Energieüberschüsse speichern und das Netz bei Bedarf stabilisieren.

Um die Energiespeicher in ihrer Entwicklung voranzutreiben, wurde mit dem Bundesverband Energiespeicher Österreich eine eigenständige Interessenvertretung geschaffen, die als Partner von Politik und Regulierungsbehörden auftreten soll.

Geschäftsführer von Bloch3 S als Präsident

Die Funktion des Präsidenten nimmt Christoph Schmidt ein. Als Geschäftsführer von Bloch3 S, der Speichersparte der Blochberger Gruppe, bringt er mehr als 15 Jahre Erfahrung in Energie- und Infrastrukturunternehmen mit. Schmidt ist unter anderem auch als ehemaliger Geschäftsführer des Vienna Airport Conference & Innovation Center bekannt.

Der Verband repräsentiert mehr als 35 Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Speicherbetrieb, Projektentwicklung, Energiewirtschaft, Technologie, Infrastruktur, Finanzierung und Vermarktung. Darunter fallen: EVN Naturkraft, BE Energy GmbH, Blackvolt Energy, Bloch3, Püspök, Electrify, Enspired, Contour Global, Enrail, Metaplan, Amarenco, Impeto und Hello Energy.

Ziel: Überwindung von Hemmnissen

Von Seiten des Verbands wird kritisiert, dass Energiespeicher in Österreich aktuell wie „Endverbraucher“, wie beispielsweise Haushalte oder Industriebetriebe, behandelt werden und dadurch doppelte Netzentgelte anfallen. Obwohl sie den Strom nicht selbst verbrauchen, sondern ihn für das Stromnetz zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abgeben, blockiert diese finanzielle Doppelbelastung laut Verband aktuell geplante Investitionen von bis zu fünf Milliarden Euro.

Um diesen Investitionsstau aufzulösen, fordert der Bundesverband die rechtliche Anerkennung von Speichern als essenzielle Netzinfrastruktur und will nun darauf drängen, dass auf Basis des neuen Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) diese regulatorischen Hürden in der Praxis endgültig abgebaut werden.

„Wir fordern keine Förderungen – wir fordern faire Spielregeln. Wenn Österreich die regulatorischen Hürden beseitigt, werden private Unternehmen die nötigen Milliarden investieren. Das Ergebnis: niedrigere Energiekosten, mehr Versorgungssicherheit und ein stärkerer Wirtschaftsstandort“, so Christoph Schmidt.

Österreich als Energiestandort

Als potenzieller Vorreiter für erneuerbare Energien in Mitteleuropa bringe Österreich beste Voraussetzungen mit. Der Bundesverband setzt sich dafür ein, dieses Potenzial durch einen einheitlichen nationalen Plan nutzbar zu machen. So sollen langfristig eine verlässliche Energieversorgung, wirtschaftliche Stärke und nationale Unabhängigkeit im Energiesektor gesichert werden.

Eine aktuelle Ausarbeitung belege laut Verband das Potenzial: Ein konsequenter Speicherausbau könne Österreich jährlich bis zu 4,1 Milliarden Euro an vermeidbaren Systemkosten einsparen. Haushalte würden von einer Entlastung von rund 200 Euro pro Jahr profitieren.

„Jede Kilowattstunde, die wir intelligent speichern, ist eine Kilowattstunde weniger Abhängigkeit von Gaslieferungen und geopolitischen Risiken. Energiespeicher sind keine Technologiefrage – sie sind eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit und eine nationale Chance“, appelliert Schmidt.

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