10.12.2025
PERSONALIE

Storyblok holt Joe Vranicar als Chief Revenue Officer an Bord

Joe Vranicar ist neuer Chief Revenue Officer von Storyblok. Der erfahrene Enterprise-Manager soll das internationale Wachstum des Linzer CMS-Anbieters weiter vorantreiben.
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(C) Storyblok

Der Linzer Enterprise-CMS-Anbieter Storyblok ernennt Joe Vranicar zum neuen Chief Revenue Officer (CRO). Mit der Personalie verstärkt das Unternehmen seine Führungsriege in einer Phase anhaltend starken Wachstums.

Rekordwachstum schafft Basis für neue Führung

In den vergangenen zehn Monaten erhöhte Storyblok laut eigenen Angaben die Zahl seiner Enterprise-Kund:innen um rund 40 Prozent und betreut inzwischen mehr als 500 Unternehmen weltweit. Zu den Marken, die auf Storyblok setzen, zählen unter anderem Virgin Media O2, Oatly oder TomTom aber auch journalistische Medien. Mit dem Headless-CMS können Unternehmen Inhalte konsistent über Websites, Apps und zunehmend auch KI-Anwendungen hinweg bereitstellen.

Vranicar kommt von der API-Management-Plattform Kong, wo er als Vice President und General Manager tätig war. Davor war er CRO beim Cloud-Datensicherheitsanbieter Datrium (übernommen von VMware) und hatte leitende Vertriebspositionen bei Automation Anywhere, Sprinklr und AWS inne.

Rasante Transformation im Umgang mit Content

Storyblok sieht die Ernennung in einem Marktumfeld, in dem immer mehr Unternehmen ihre alten CMS-Landschaften durch KI-fähige Content-Plattformen ersetzen. „Wir erleben gerade eine massive Transformation im Umgang mit Content, die schneller verläuft, als es sich irgendjemand hätte vorstellen können“, sagt Vranicar. Marken stünden zunehmend vor der Herausforderung, Inhalte entlang neuer Customer Journeys und für KI-Suchmaschinen optimiert bereitzustellen.

Storyblok-CEO Dominik Angerer betont, Vranicars Erfahrung an der Schnittstelle von Enterprise-APIs und KI sei ideal „um die nächste Wachstumsphase in dieser Zeit des Content-Wandels mitzugestalten“.

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Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

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