30.01.2026
EVENTBERICHT

Storm Days 2026 holten Europas HealthTech-Szene nach Wien

Über 450 Investor:innen und Gründer:innen aus 23 Ländern trafen sich bei den Storm Days 2026 in Wien. Sechs Events brachten internationale Fonds, Institutionen und HealthTech-Unternehmen zusammen.
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(v.l.n.r.) Adrian Dincsoy (KfW Development), Lucanus Polagnoli (Calm/Storm CEO), Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin), Laura Metzler (KfW Capital), Anna Katrine Granzow (EIFO), Andreas Pichler (Erste Bank) | (c) Klaus Vyhnalek

Vom 28. bis 30. Jänner stand Wien im Zeichen von HealthTech und Digital Health. Mit den Storm Days 2026 holte der Wiener Frühphasen-Investor Calm/Storm mehr als 450 Investor:innen, Gründer:innen und Branchenvertreter:innen aus 23 Ländern in die österreichische Hauptstadt.

Auftakt und Forum am Erste Bank Campus

Die Storm Days erstreckten sich über insgesamt sechs kuratierte Events. Den Auftakt bildete ein Empfang auf Einladung von Calm/Storm in der britischen Botschaft, gefolgt vom HealthTech Forum in der Grand Hall des Erste Bank Campus. Dort eröffnete Staatssekretärin Elisabeth Zehetner die Konferenz und betonte die wachsende Bedeutung des HealthTech-Sektors für den österreichischen Startup-Standort. Die Storm Days würden Wien zunehmend als „Gateway für HealthTech in Europa“ positionieren, so Zehetner.

(c) Klaus Vyhnalek

Inhaltlich stand das Forum im Zeichen der aktuellen Entwicklungen in der europäischen HealthTech-Finanzierung. Eine Keynote von Hubert Cottogni, ehemaliger Direktor der European Investment Bank Group, widmete sich den makroökonomischen Rahmenbedingungen für Investitionen im Gesundheitsbereich. Ergänzt wurde das Programm durch eine Paneldiskussion zum Thema Fund-of-Funds-Strukturen, an der unter anderem Vertreter:innen von EIFO (Export and Investment Fund of Denmark), der deutschen Förderbank KfW, Isomer Capital sowie der Erste Bank teilnahmen.

Institutionelle Investor:innen und internationale Fonds vertreten

Auch in diesem Jahr gab es wieder internationale Beteiligung aus dem Venture-Capital-Umfeld. Neben Investor:innen von Fonds wie Khosla Ventures, Lightrock, Heal Capital oder Eurazeo nahmen auch Vertreter:innen großer Unternehmen wie Bertelsmann, Axel Springer oder der Schweizer Krankenversicherung CSS teil.

Partnerschaft mit Kaufmann Fellows

Im Zentrum stand auch eine Partnerschaft mit Kauffman Fellows, einem der weltweit größten Netzwerke für Venture-Capital-Investor:innen. Beim Breakfast sprach CEO Fernando Fabre über die Rolle von Bildung, Netzwerk und internationalem Austausch in einem sich wandelnden VC-Markt.

„Wer sich für HealthTech interessiert, bekommt hier in kurzer Zeit einen umfassenden Überblick darüber, was den Markt aktuell bewegt“, sagte Calm/Storm-CEO Lucanus Polagnoli. Ziel sei es, Investor:innen, Gründer:innen und Entscheidungsträger:innen in einem kompakten Format zusammenzubringen und den Austausch über Ländergrenzen hinweg zu fördern.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bilden am Freitag ein Gala-Dinner mit Preisverleihung für herausragende HealthTech-Innovationen im Palais Ferstel sowie der Ball der Wiener Wirtschaft in der Hofburg.

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Die beladene SpaceX Falcon 9 Rakete © SpaceX

Der Raketenstart erfolgte um 09:12 Uhr Ortszeit im Rahmen der SpaceX Transporter-17-Mission von der Vandenberg Space Force Base. Etwa eine Stunde nach dem Start bestätigte das Team die Trennung der Hardware von der Rakete „Falcon 9“. Damit erreichte der Satellit vom österreichischen Space-Startup Tumbleweed eine sonnensynchrone Umlaufbahn in rund 590 Kilometern Höhe. Die Hardware für die Weltraummission hat das Team von Tumbleweed in unter 9 Monaten fertiggestellt, wie brutkasten berichtete.

Freude beim Tumbleweed Team nach erfolgreicher Trennung von Oasis Alpha © Tumbleweed

Vier europäische Experimente an Bord

Das 2024 gegründete Unternehmen, das heute 20 Expert:innen in Wien und Delft beschäftigt, will die Forschung in Schwerelosigkeit durch standardisierte Container-Pods zugänglicher machen. Bei der aktuellen Demonstration im All sind vier europäische Organisationen vertreten, die unter anderem Zell-Biokatalyse, autonome Systeme sowie Phasenübergänge für Weltraumressourcen testen.

Meilenstein für das Ökosystem

„Der Start ist ein Riesenerfolg für uns und für das Space-Ökosystem in Österreich generell. Er zeigt ganz klar, dass, wenn eine Gruppe mit Passion und Drive zusammenkommt und richtig hart arbeitet, sie Satelliten in wenigen Monaten bauen kann. Gleichzeitig ist die Mission natürlich auch ein großer Meilenstein für unsere Kunden“, erklärt Julian Rothenbuchner, CEO und Co-Gründer von Tumbleweed.

„Als wir Tumbleweed gegründet haben, haben wir immer wieder dasselbe gehört: Der Weg in den Weltraum ist einfach nicht machbar. Zu langsam, zu komplex, zu viel Aufwand. Wir haben Oasis Alpha gebaut, um das zu ändern. Heute sind vier dieser Teams zum ersten Mal im All“, fügt CTO Guillaume Brault hinzu.

Während Oasis Alpha nun im Orbit agiert, befindet sich die nachfolgende Generation „Oasis Beta“ bereits in der Entwicklung, um die Experimente wieder zur Erde zurückzubringen.

Start der Transporter-17-Rideshare-Mission von der Vandenberg Space Force Base © SpaceX
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