16.04.2021

Storebox-Gründer: So können Unternehmen ihre Lieferketten vor Krisen sichern

Risiken sollten mittels Innovation als Chance genutzt werden, statt nach mehr Nationalismus zu rufen.
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Johannes Braith ist Co-Founder von Storebox © beigestellt
Johannes Braith ist Co-Founder von Storebox © beigestellt

Mehr als 100 Standorte in mehr als 30 Städten – Storebox ist eines der am schnellsten wachsenden Startups in Europa. In einem Gastbeitrag erklärt Co-Founder und CEO Johannes Braith, wie die Coronakrise die globale Logistik beeinflusst hat und wie Unternehmen darauf reagieren sollten.

Corona veränderte unser aller Leben. Im privaten sowie im beruflichen Kontext. Aber eines ist klar, nichts wird wieder so sein wie es war. Und das ist auch gut so. Denn durch Veränderung können wir wachsen und lernen. Ein Bereich, den ich besonders kritisch beobachtete, war und ist die globale Logistik und ihre Veränderung, welche durch Covid 19 getriggert wurde. Mit meinem Background im Logistikbereich und meinem Logistik Startup Storebox, war es natürlich naheliegend, dass dieser Bereich meine besondere Aufmerksamkeit bekam. Interessanterweise rückt diese Industrie aber auch vermehrt in den Fokus der breiten Gesellschaft – und das schon bevor ein Containerschiff den Suez Kanal blockierte. Auch im Startup Bereich spielt die Logistik eine immer größere Rolle. Das sieht man nicht nur an dem steigenden Anteilen von Risikokapital, welches jetzt schon in Logistik Startups fließt, auch viele Investoren, wie letztens Hansi Hansmann, sehen in der Logistik einen stark wachsenden Zukunftsmarkt in dem sich viel verändern wird.

Als Covid-19 die Welt veränderte

Im Februar 2020 startete die Pandemie in China und damit verfielen auch viele Produktionsunternehmen in China in eine Art Schockstarre. Monate danach erweiterte sich diese Schockstarre auf die Seite der Nachfrage. Durch Lockdowns rund um den Globus veränderte sich unser Kauf- sowie Konsumverhalten. Somit wurde die Supply sowie die Demand Seite weltweit einer signifikanten Veränderung unterzogen. Zwischenzeitlich wurden Handelsrestriktionen, v.a. im Pharmazeutischen Bereich, eingeführt und auch hierzulande wurde die Diskussion über die autarke nationale Produktion im Pharmabereich diskutiert und Abhängigkeiten von Lieferanten auf anderen Kontinenten wurden aufgezeigt.

Der Handelskrieg zwischen den USA und China ist auf einem neuen Höchststand und Lagerbestände neigten sich an etlichen Stellen dem Ende zu. Die große Aufgabe für die Industrie war und ist es ihre Supply Chains resilienter zu gestalten und gleichzeitig kompetitiv zu bleiben. Willy C. Shih, Wirtschaftswissenschafter und Professor an der Harvard Business School, verfasste dazu mehrere Artikel und bestätigte die Veränderungen, welche im logistischen Kontext in vollem Gange sind. 

Die Verkettung der Dinge

Viele Produkte die wir verwenden oder konsumieren, bestehen aus einer unfassbaren Anzahl  an Bestandteilen. Für die meisten Unternehmen ist es nahezu unmöglich alle benötigten Bestandteile selbst zu produzieren. Vor allem wird dies durch unser Konsumverhalten und die Preiserwartung seitens des Marktes verunmöglicht und Unternehmen sind gezwungen auf Nischen zu fokussieren und eine Spezialisierung zu finden. Der Automobilmarkt ist ein gutes Beispiel an dem die Problematik ersichtlich wird. Ein modernes Kraftfahrzeug besteht heutzutage aus ungefähr 10.000 Einzelteilen und 80% von diesen stammen von externen Zulieferern. Ähnliches gilt auch für die Gruppe der Nukleosid-Phosphoramiditen, welche benötigt werden um DNA und RNA Impfstoffe zu produzieren.

In beiden Fällen befinden sich viele der Lieferanten in China und Südkorea. Da sich ein Großteil dieser Unternehmen auf einen Bereich oder einen Bestandteil spezialisiert haben, sind eben diese gezwungen sich auf etliche weitere Sublieferanten zu verlassen. Diese engmaschige Verkettung ist zwar notwendig, jedoch in einem erheblichen Maße risikoreich. Kann auch nur einer dieser vielen Lieferanten nicht liefern, hängt der Erfolg oder Misserfolg einer kompletten Produktkategorie davon ab. 

Versteckte Risiken finden und adressieren

Ist man sich dieser engmaschigen und globalen Verkettung bewusst, sollte man versteckte Risiken finden und diese im Unternehmen adressieren. In großen Corporates mit einer Vielzahl an Produkten und Teams wird das natürlich von spezialisierten Abteilungen erledigt. Das Risikomanagement interagiert hier mit den Logistikabteilungen und entwirft komplexe und resiliente Sourcing Strategien. Doch auch Startups, KMUs und EPUs, die physische Produktkomponenten haben, sollten sich diesem Thema annehmen. Sich mit Lieferketten zu beschäftigen, ist meist sehr zeitintensiv, jedoch wirtschaftlicher als einem Lieferengpass gegenüberzustehen.

Der berühmte Logistik Professor des MITs David Simchi-Levi forscht seit Jahrzehnten im Bereich der Beschaffung und Logistik und beschäftigt sich hier auch vermehrt mit den damit verbundenen Risiken. Unter anderem entwickelte er eine Methode, mit der man Lieferanten in low-, medium- oder high-risk Gruppen clustern kann. In Betracht werden KPIs gezogen, mit denen der Impact bei einem Ausfall auf den Umsatz oder mit denen die Zeit für alternative Wiederbeschaffungen gemessen werden kann. Sobald diese Risiken identifiziert wurden, kann man mit Maßnahmen gegensteuern. Drei häufige Antworten sind die Diversifizierung von Lieferanten, die Erhöhung des Lagerbestandes in den Absatzmärkten oder die Innovation von Prozessen. 

Diversifizierung der Supply Base

Die offensichtlichste Möglichkeit sich nicht in Abhängigkeit von nur einem Lieferanten zu begeben, ist es die Anzahl an Partnerfirmen zu erhöhen. Aufgrund des aufflammenden Handelskriegs zwischen den USA und China etablierte sich in den USA eine China +1 Sourcing Strategie. Dementsprechend wurden neben den Chinesischen Lieferanten vor allem Südostasiatische Länder wie Thailand, Vietnam oder Indonesien in die Sourcing Strategien integriert.

Diese Diversifizierung entlang der Supply Chain wird uns noch lange begleiten und für viele Veränderungen sorgen. Vor allem China hat in den letzten Jahrzehnten bewiesen wie effizient Prozesse in der Produktion aber auch in der Logistik gelebt werden können. Hochmoderne Frachtflug- und vor allem Containerhäfen wie man sie aus China kennt, gibt es in diesem Umfang in vielen asiatischen Ländern noch nicht. Das bedeutet, dass die größten Containerschiffe in diesen “neuen” Häfen oft nicht effizient genutzt werden können, was sich wiederum in mehr Umschlagsaktivitäten in Singapur oder Hong Kong niederschlagen wird. Das wiederum erzeugt längere Transportzeiten und auch höhere Logistikkosten. 

Lagerbestände erhöhen

Die Schlagwörter Lean Manufacturing oder Just In Time erlebten nicht nur im letzten Jahrzehnt eine Hochphase in der Logistik. Unser Konsumverhalten und somit auch die produzierende Wirtschaft wurde immer schnelllebiger. Moden verflogen immer schneller. Egal ob es um Textilien, Unterhaltungselektronik oder Autos ging. Durch effizienteren Technologieeinsatz und tiefere Integrationen entlang der Supply Chain wurde es möglich Lagerbestände drastisch zu reduzieren. Transporte wurden minutengenau getimed und Anlieferungen erfolgten in kleinsten Zeitfenstern direkt an der Produktionsstraße.

Diese Logistikprozesse erhöhen nicht nur die Anzahl an Transporten und dementsprechend auch oft der Kosten, sondern induzieren auch oft einen erhöhten CO2 Ausstoß. Demgegenüber stehen allerdings erhöhte Kapitalbindungskosten, da man noch nicht verkaufte bzw. verwendete Materialien auf Lager halten muss. Darüber Hinaus, besteht ein erhöhtes Risiko der Obsoleszenz. Sind die gelagerten Waren zukünftig überhaupt noch state of the art? Hier gilt es wie so oft einen Trade Off zu finden. Doch eines konnte ich in vielen Gesprächen mit Logistikmanagern in der jüngsten Vergangenheit beobachten. Aufgrund der erlebten Risiken, ausgelöst durch die Covid-19 Pandemie, lässt sich ein Trend zu höheren Lagerbeständen und der damit einhergehenden Sicherheit erkennen. 

Innovation von Prozessen

Disruptive Veränderungen in unserer Gesellschaft beeinflussen nicht nur unser Denken und Handeln, sondern bieten auch immer Möglichkeiten, um festgefahrene Muster aufzubrechen und Innovationen hervorzubringen. Im unternehmerischen Kontext bieten sich oft Möglichkeiten, um etablierte und oft arrivierte Prozesse zu verändern oder neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Im Bereich der Logistik können exemplarisch folgende Trends erwähnt werden:

1. Dezentralisierung

Um Wege von Lagerstätten zu Endkunden, diversen Absatzmärkten oder Produktionsstandorten zu verringern, werden Logistiksysteme zunehmend dezentralisiert. Dies ist vor allem im E-Commerce Bereich zu erkennen. Schnell drehende Güter werden an oftmals urbanen und zentral gelegenen Standorten gelagert. Somit kann der Lagerbestand strategisch verteilt an mehreren Orten vorgehalten werden. Dies bedeutet mehr Flexibilität, kürzere Lieferzeiten sowie Wege und weniger CO2 Emissionen. Microhubs und urbane Logistiklösungen sind global am Vormarsch und man sieht, dass Logistik vom Stadtrand wieder zurück in die Zentren kehrt. 

2. Automatisierung

Produktionsprozesse werden aufgrund sinkender Automatisierungskosten weiter digitalisiert und automatisiert. Durch die Pandemie wurde dieser Trend weiter verstärkt, da Social Distancing in diesem Kontext in Fabriken oft durch den erweiterten Einsatz von Robotern realisiert werden konnte. Roboter spielen nicht mehr alleine in der Produktion eine große Rolle, sondern werden auch immer häufiger im Bereich der Logistik eingesetzt. Knickarmroboter werden zum Beispiel als Palletieranlagen verwendet und Sortieranlagen reduzieren den Einsatz menschlicher Arbeitskräfte. Durch die Redaktion ebendieser Arbeitskosten, können logistische Prozesse auch wieder in Ländern mit hohen Lohnniveau ausgeführt werden, ohne Wettbewerbseinbußen in Kauf zu nehmen. 

3. Additive Fertigung

Durch diese Produktionsmethode, häufig auch 3D Druck genannt, können benötigte Produktionsschritte dramatisch reduziert werden, um komplexe Produkte herzustellen. Desweiteren kann man Abhängigkeiten von Lieferanten reduzieren, da man agil auch kurzfristig benötigte Teile direkt am Ort des Geschehens selbst herstellen kann. Vor allem in den letzten Jahren entwickelte sich dieser Bereich enorm weiter. Nahezu täglich werden neue Materialien erforscht, um den 3D Druck kostengünstiger und massentauglicher zu machen. 

Fazit: Innovation statt Nationalismus

Covid-19 hat die Weltwirtschaft hart getroffen doch die totalen Auswirkungen haben sich noch nicht gänzlich auf uns niedergeschlagen und werden uns noch lange beschäftigen. Durch die weltweite Wirtschaftskrise wurde uns einmal mehr vor Augen geführt in welch globalisierter Welt wir leben und wie abhängig einzelnen Industrien, ja sogar Staaten, voneinander sind. Die Globalisierung birgt natürlich Risiken, jedoch bot sie vor allem den Emerging Markets die Möglichkeit Wohlstand zu generieren und wirtschaftlichen Aufschwung zu erzeugen. Eine, gerade in diesen Zeiten politisch oft geforderte, Rückkehr zu mehr Nationalismen, sollte nicht eine zu kurz gegriffene Antwort auf komplexe Problemstellungen sein. Vielmehr sollte der Markt über Möglichkeiten nachdenken, Risiken mittels Innovationen als Chance zu nutzen. 

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Das Zyglox-Team in Graz, in der Mitte die Gründer Jakob Moder (links) und Erik Gerstl (rechts). © Zyglox

Rund die Hälfte der Lifecycle-Kosten eines Zuges entfällt auf die Wartung, und davon wiederum mehr als die Hälfte auf Räder, Achsen und Fahrwerk, sagt Jakob Moder. Wie stark diese Bauteile im Betrieb tatsächlich belastet werden, wird bisher aber kaum gemessen. Der Grund ist simpel: Es fehlt an präziser Messtechnik, die im Dauerbetrieb einsetzbar ist. Das Grazer Startup Zyglox will das ändern.

„Die Eisenbahn ist nicht ins 21. Jahrhundert gekommen“

Der Name ist ein Wortspiel: Zyglox, gesprochen „Zügloks“, steht für Messtechnik für Züge und Loks. Dahinter stehen Jakob Moder und Erik Gerstl, die zuvor gemeinsam in der Messtechnik gearbeitet haben. Moder wechselte später in den Eisenbahnbereich und erlebte die Lücke dort aus der Praxis. Was es brauche, sei eine Lösung, „die das einerseits zuverlässig erkennt und gleichzeitig gut applizierbar ist“. Sein Urteil: „Bei der Usability ist die Eisenbahn nicht ins 21. Jahrhundert gekommen.“ Ende 2023 gründeten die beiden Techniker Zyglox in Graz.

Die bisherige Methode mit Dehnmessstreifen sei „einfach zu teuer“, erklärt Moder. Der Zug müsse dafür ein bis zwei Wochen zerlegt und instrumentiert werden, deshalb passiere das nur bei der Zulassung. „Das dauert ein Jahr, diese Technik reinzubringen, die Zulassung durchzuführen, und dann wird es wieder rausgenommen.“ Im laufenden Betrieb bleiben nur Beschleunigungssensoren, wie sie auch in jedem Smartphone stecken. „Das ist von der Datenqualität her ganz was anderes. Unser Sensor ist wie 4K, der Beschleunigungssensor liefert ein verpixeltes Foto von den Zuständen.“

Ein Sensor für Zulassung und Dauerbetrieb

Die Lösung von Zyglox lässt sich ohne größere Änderungen am Bauteil anbringen. „Wir haben eine Plug-and-Play-Lösung, die kann man einfach aufstecken“, sagt Moder. Ein Techniker braucht dafür laut Zyglox 30 Minuten. Der Sensor messe Dehnungen an Achsen, Wellen oder Schienen und liefere „gleiche oder bessere Daten als die Lösungen bisher“. Das Ziel ist ein Universalwerkzeug: genau genug für die Zulassung, aber so ausgelegt, dass es danach auf dem Fahrzeug bleibt und die Kräfte im Rad-Schiene-Kontakt dauerhaft erfasst. „Da gibt es ein großes Anwendungsfeld, denn damit wird auch die Infrastruktur überwacht“, so Moder.

Jeden Tag werden auf der Schiene hunderttausende Kilometer zurückgelegt. Zyglox will jeden davon nutzbar machen, um zu lernen, zu verbessern und vorherzusagen. Mit herkömmlichen Methoden war das Erfassen dieser Daten bisher zu teuer, zu langsam und zu aufwendig. © Zyglox

Physik aus dem Trafo, Sensoren aus dem Weltraum

Technisch nutzt Zyglox hochsensitive Magnetfeldsensoren aus der Raumfahrt, das Startup ist Teil eines Downstream-Programms der ESA. Das Prinzip erklärt Moder am Transformator: Der brummt, weil das Magnetfeld des Wechselstroms den Stahl minimal dehnt. „Und wir machen das Umgekehrte: Wenn sich der Stahl dehnt, ändert sich sein Magnetfeld in der Umgebung.“ Ein aktives Messverfahren berücksichtigt dabei den linearen Zusammenhang zwischen Belastung und Sensorsignal. Die Technologie ist patentiert, entwickelt und montiert wird in Graz.

Betreiber als Kunden, Wartung als Hebel

Als primäre Kunden sieht Zyglox die Bahnbetreiber, bei denen die Wartungskosten anfallen. Dazu kommt die Sicherheit: „Es gibt viele Vorfälle, die vielleicht nicht zu einem Unfall führen, wo man aber trotzdem sicherer und zuverlässiger unterwegs wäre, wenn man gutes Condition Monitoring hat.“

Ein kleines Pilotprojekt ist bereits abgeschlossen. Für 2027 ist der Einbau des Systems in Fahrzeuge im regulären Streckenbetrieb geplant, zunächst als Prototyp für einige Wochen Messung. Danach folgt die Zulassung. Ende 2027 soll daraus ein fertiges Produkt werden, erst dann könne die Skalierung beginnen, sagt Moder. An Interesse mangelt es nicht: „Wir können gar nicht alle Pilotprojekte machen“, weil Sensorentwicklung samt Software personalintensiv sei. Ende September zeigt das Team den Prototyp auf der InnoTrans in Berlin, der größten Messe für Schienenfahrzeuge.

Mit aws Preseed und aws Seed vom Effekt zum Produkt

Finanziert hat sich Zyglox bisher aus eigenen Mitteln und über die Austria Wirtschaftsservice (aws). Mit aws Preseed, konkret im Programm „aws Preseed | Seedfinacing – Deep Tech“, hat das Startup die ersten eineinhalb Jahre an der Sensortechnologie getüftelt. „Es hat uns die Möglichkeit gegeben, eine Idee, die bereits validiert war, einfach zu erproben. Einfach Zeit zu haben, weil Hardware dauert ein bisschen, etwa Prototypen zu iterieren“, sagt Moder. Es sei vor allem darum gegangen, „sicherzustellen, dass das dann ein Produkt werden kann“. Seit Mitte 2025 ist Zyglox im Seed-Programm der aws, das voraussichtlich bis Anfang 2028 läuft. Das Team ist inzwischen auf rund sieben Personen gewachsen. Für die Skalierungsphase im kommenden Jahr will sich das Startup nach Investoren umsehen: „Wenn eine Bestellung eintritt oder größer wird, werden wir das mit den aktuellen Mitteln wahrscheinlich nicht mehr stemmen können.“

Standortvorteil Graz

Den Standort Graz sieht Moder als klaren Vorteil: Siemens fertigt hier Fahrwerke, dazu kommen Messdienstleister, Prüfstandbauer und Nextsense. Zyglox sitzt direkt am Campus der TU Graz, mit Zugang zu Prüfständen der Universität und Maschinen der voestalpine. „Die gesamte Infrastruktur ist einzigartig“, sagt Moder. „Im Silicon Valley könnten wir das Produkt wahrscheinlich nicht entwickeln, in Österreich geht es besser. Das ist eigentlich ein bisschen verrückt, aber wir haben hier die optimalen Bedingungen.“


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienkooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

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